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Echte Wehen oder Senkwehen: Den Unterschied erkennen


Echte Wehen oder Senkwehen: Den Unterschied erkennen

cb (CF)

Aktualisiert am 26.09.2013Lesedauer: 2 Min.
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Die meisten Frauen erkennen Instinktiv echte Wehen
Die meisten Frauen erkennen Instinktiv echte Wehen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Echte Wehen sind von sogenannten Vor-, Übungs- oder Senkwehen zu unterscheiden. Im Laufe einer Schwangerschaft wird die werdende Mutter immer wieder ein Ziehen im Bauchbereich spüren. Hierbei handelt es sich um Senkwehen, welche ganz natürlich sind und dazu dienen, das Baby schon einige Wochen vor der Geburt richtig im Becken zu platzieren. Wie Sie erkennen, ob es sich um echte oder um Senkwehen handelt, lesen Sie hier.

Senkwehen: Training für die Geburt

Senkwehen treten oft mehrmals über den Tag verteilt und ohne jeglichen Rhythmus auf. Sie sind an einem leichten Ziehen oder Drücken im Unterleib zu erkennen. Viele Frauen berichten auch von einem harten Bauch. Dieses Gefühl dauert etwa eine halbe Minute an und wird schwächer, wenn Sie sich entspannen oder ein warmes Bad nehmen.

Dass solche Kontraktionen zwischen der 26. bis 33. Schwangerschaftswoche auftreten, ist vollkommen normal. Während dieser Zeit bereitet sich der Körper auf die anstehende Geburt vor – "das ist wie bei einem Orchester, das übt", sagt Frauenarzt Dr. Klaus Doubek gegenüber dem Apothekenportal "baby-und-familie.de".

Die Muskeln der Gebärmutter trainieren die Reizübertragung und Kontraktionen. Außerdem helfen Senkwehen, das Baby in die richtige Position zu schieben. Liegt das Ungeborene ungünstig, kann das unangenehme Gefühl auch etwas länger andauern. Was dann hilft, ist Ruhe. Auslöser für Senkwehen können auch Stress oder körperliche Anstrengung sein.

So erkennen Sie echte Wehen

Echte Wehen treten deutlich regelmäßiger auf. Die Kontraktionen dauern 20 bis 60 Sekunden und kehren alle fünf bis sieben Minuten wieder. Der Bauch wird ebenfalls hart, aber die Schmerzen sind meist deutlich auf beiden Seiten des Bauches, im Rücken und in Höhe des Schambeins zu spüren.

Wenn auch nach einer längeren Ruhephase keine Linderung eintritt, sondern sich die Beschwerden verschlimmern, sollte die werdende Mutter zum Krankenhaus fahren. Dann handelt es sich meist um echte Wehen. Experte Doubek hat die Erfahrung gemacht, dass die meisten Frauen instinktiv erkennen, ob es sich um Senk- oder um echte Wehen handelt.

Echte Wehen - Unterschied zu vorzeitigen Wehen

Wenn Wehen früher eintreten als geplant, muss das nicht unbedingt auf eine Frühgeburt hindeuten. Der Arzt wird erkennen, ob es sich bei diesen Kontraktionen tatsächlich um echte Wehen handelt. Hat sich der Muttermund zehn Zentimeter weit geöffnet oder ist die Fruchtblase bereits geplatzt, steht die Entbindung unmittelbar bevor. Häufig werden echte Wehen von Rückenschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Muskelzittern begleitet.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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