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Blackout Vorbereitung: Das sollten Sie dafür tun | Checkliste


Blackout-Vorbereitung: Das sollten Sie tun

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 16.10.2022Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
Qualitativ geprüfter Inhalt

Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Unkontrollierte Blackouts sind nach Angaben des Netzbetreibers Amprion nicht zu erwarten. Dennoch kann es zu Stromabschaltungen kommen.
Unkontrollierte Blackouts sind nach Angaben des Netzbetreibers Amprion nicht zu erwarten. Dennoch kann es zu Stromabschaltungen kommen. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer)
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Fällt der Storm länger aus, merkt man erst, wie groß die Abhängigkeit von ihm ist. Damit Sie es im Notfall leichter haben, können Sie sich vorbereiten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Vorbereitung: Heizung
  • Vorbereitung: Licht
  • Vorbereitung: Nahrung
  • Stromausfall-Vorsorge: Weitere Tipps

Elektrische Energie wird sowohl für Licht als auch für das Kühlen und Zubereiten von Lebensmitteln, zum Kommunizieren und Heizen benötigt. Kommt es zu einem längeren Stromausfall, funktionieren all diese Annehmlichkeiten des Alltags nicht mehr. Damit Sie diese Notsituation gut überstehen, können Sie sich auf den Blackout vorbereiten.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gibt hilfreiche Tipps, die wir für Sie zusammengefasst haben.

Vorbereitung: Heizung

Gasheizung, Ölheizung, Wärmepumpe: All diese Wärmespender benötigen Strom, damit sie funktionieren. Werden sie nicht mehr mit Energie versorgt, bleibt die Wohnung – und auch das Wasser – kalt.

Wer einen Kaminofen im Haus hat, kann sich im Notfall nun hieran wärmen. Für die Wassererwärmung kann die Heizmethode ebenfalls genutzt werden. Haben Sie den Luxus dieser autarken Wärmequelle nicht, sollten Sie vorsorgen, um in den kalten Wintermonaten nicht frieren müssen.

Es gibt zwar gasbetriebene Heizquellen, diese sind jedoch nicht generell für den Betrieb in Innenräumen geeignet. Daher sollten Sie bei der Verwendung der Geräte unbedingt auf die Sicherheitsvorkehrungen – wie einen CO-Warnmelder – achten und ausreichend lüften. Wasser können Sie über einem Stövchen oder mit einem Spiritusbrenner erwärmen.

Das BBK rät, sich rechtzeitig vorab von einem Fachbetrieb über alternative Wärmequellen beraten zu lassen, falls kein Kamin oder Ofen vorhanden ist.

Darüber hinaus sollten Sie sich ein ausreichend hohes Kontingent an warmer Kleidung und wärmenden Decken zulegen, empfiehlt das BBK. Halten Sie zudem die Türen geschlossen und dichten Sie Stellen ab, durch die Zugluft in die Räume gelangt. Weitere Tipps, wie Sie die Wärme in Ihrer Wohnung halten können, lesen Sie hier.

Liste: Heizen ohne Strom

Sie benötigen:

  • wärmende Kleidung – Pullover, Jacken, Mützen, Schals, Socken und Thermounterwäsche
  • Decken
  • Schlafsäcke
  • Hausschuhe
  • alternative Wärmequellen wie einen Kamin, Ofen oder eine autarke Heizquelle. Welche es gibt, erfahren Sie hier.

Welches Material wärmt am besten?

Am wärmsten sind Bettdecken mit einer reinen Daunenfüllung. Für Pullover, Schals, Mützen und Sofadecken können Sie auf Alpakawolle setzen. Das Material gilt als sehr wärmend.

Vorbereitung: Licht

Bei der Vorbereitung auf einen Blackout ist das der einfachste Part: alternative Lichtquellen suchen. Hierzu können beispielsweise Kerzen und Taschenlampen, aber auch Camping- und Petroleumlampen dienen. Bei letzteren sollten Sie darauf achten, ob sie für die Verwendung in Innenräumen geeignet sind. Wichtig ist zudem: Wenn Sie Taschenlampen benutzten, sollten Sie ein ausreichend großes Kontingent an Batterien und Akkus vorrätig haben. Alternativ können Sie Kurbellampen beziehungsweise Dynamo-Lampen verwenden.

Liste: Licht ohne Strom

Sie benötigen:

  • Kerzen – am besten eignen sich Stabkerzen oder Stumpenkerzen – sowie Feuerzeuge oder Streichhölzer
  • Taschenlampen inklusive Batterien oder Akkus
  • Campinglampe oder Outdoor-Lampe inklusive Brennmaterial

Vorbereitung: Nahrung

Wie stark die Lebensmittelzubereitung von Energie abhängig ist, merkt man erst, wenn kein Strom mehr da ist. Denn für das Kühlen und Kochen, Backen und Co. wird nun einmal Energie benötigt.

Um bei einem Blackout dennoch nicht hungern zu müssen, sollten Sie einen ausreichend großen Notvorrat an Lebensmitteln vorrätig haben. Hierzu zählt übrigens auch Wasser, das nicht nur zum Trinken (und Waschen), sondern auch für die Zubereitung der Speisen benötigt wird.

Für die Zubereitung der Speisen können Sie sich einen Campingkocher oder einen kleinen Grill, der mit Gas oder Holzkohle betrieben wird, zulegen. Die Geräte sollten jedoch nur im Freien benutzt und unter Beachtung der Sicherheitsvorkehrungen benutzt werden. Mehr zum Thema Kochen ohne Strom erfahren Sie hier.

Liste: Kochen ohne Strom

Sie benötigen

Stromausfall-Vorsorge: Weitere Tipps

Darüber hinaus benötigen Sie folgende Dinge bei einem länger andauernden Stromausfall:

  • Bargeld – Bankautomaten funktionieren nicht ohne Strom
  • solarbetriebene Powerbank oder Akkuladegeräte
  • Kurbelradio oder Dynamoradio, alternativ ein batteriebetriebenes Radio inklusive einer hohen Anzahl an Batterien
  • Powerbank oder Ersatzakkus für das Mobiltelefon oder den Laptop – aber Achtung: Funknetzwerk und Internet werden in der Notsituation nicht mehr funktionieren.
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Verwendete Quellen
  • bbk.bund.de "Vorsorgen für den Stromausfall"
  • asb.de "Krisenvorsorge bei Stromausfall"
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