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Giftige Pflanzen: Diese Pflanzen sind giftig für Haustiere


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Diese Pflanzen sind für Tiere giftig

dpa-tmn, t-online, sj

Aktualisiert am 30.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Einige Pflanzen sind giftig für Haustiere
Einige Pflanzen sind giftig für Haustiere (Quelle: Aksenovko/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wenn im Frühjahr die ersten Maiglöckchen, Tulpen und Narzissen im Garten blühen, finden nicht nur Menschen diese hübschen Farbtupfer anziehend. Auch viele Hunde und Katzen mögen die bunte Blütenpracht – oft sogar mehr, als ihren Besitzern lieb ist.

Welche Pflanzen sind gefährlich?


Die giftigsten Pflanzen im Garten

Der Eisenhut gilt als giftigste Pflanze Europas. Das Gift kann sogar über die Haut aufgenommen werden, daher ist bei der Gartenarbeit große Vorsicht und das Tragen von Handschuhen angesagt. Er wurde 2005 als erstes Gewächs zur "Giftpflanze des Jahres" gewählt.
Auch die Blütenblätter der Engelstrompete sind hochgiftig. Schon kleinste Mengen können zu Symptomen wie Erbrechen und Durchfall, Sehstörungen und Halluzinationen führen. Um nicht mit den Pflanzensäften in Kontakt zu kommen, sollten Sie bei der Gartenarbeit Handschuhe tragen.
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Gerade unter den Frühlingsblumen sind viele Arten für Haustiere giftig. Die Stoffe, die bei den Pflanzen für eine längere Farbenpracht sorgen, lösen bei Tieren Brechreiz und Vergiftungserscheinungen aus. Deshalb ist für Haustierbesitzer bei der Gartenbepflanzung besondere Vorsicht geboten.

Im heimischen Garten gibt es viele Pflanzen, die für Vierbeiner giftig sind. Gartenbesitzer mit Haustieren sollten deshalb bei ihren Pflanzen die richtige Auswahl treffen, mahnt der Bund deutscher Tierfreunde in Kamp-Lintfort. Zu den für Hunde und Katzen gefährlichen Arten gehören unter anderem Alpenveilchen, Primeln, Oleander, Efeu, Farne und Maiglöckchen. Auch Obstbäume könnten demnach den Tieren gefährlich werden. Denn Kerne von Kirschen, Pflaumen oder Aprikosen enthalten Blausäure, die beim Zerbeißen freigesetzt wird.

Maiglöckchen verursachen Durchfall

Wenn der Hund die blättrigen Äste der Thuja-Hecke als Beißknochen verwendet, kann das seinem Magen-Darm-Trakt ganz schön zusetzen. Für Übelkeit und Erbrechen sorgt auch der Genuss von Narzissen oder Maiglöckchen. Hunde sind zwar nicht als Blumenfresser bekannt, aber im Eifer des Gefechts kann Bello beim Graben im Garten schon mal eine Blume verschlucken. Einige der Pflanzen sind auch für Menschen gefährlich, zumindest für Kleinkinder. Unsere Foto-Show zeigt die giftigsten Pflanzen im heimischen Garten.

Oleander ist giftig für Katzen

Katzen knabbern ohnehin gerne an Pflanzen und sind damit noch stärker gefährdet. So sind beispielsweise die Ranken des giftigen Efeus bei Katzen ein beliebtes Spielzeug. Besonders gefährlich für die Miezen ist Oleander, der inzwischen in nahezu jedem Sommergarten zu finden ist. Im schlimmsten Fall könnte das Tier sogar an Herzlähmung sterben, wenn es von der Pflanze nascht.

Auch unter den Zimmerpflanzen gibt es einige, die für Mieze gefährlich werden können. Da zählen beispielsweise Orchideen und Lilienartige Gewächse. Weitere für Haustiere toxische Zimmerpflanzen sind das Herzblatt, das Fensterblatt sowie Ficusarten wie die Birkenfeige. Auch Hyazinthen sind giftig für Hunde und Katzen.

Tulpen und Lilien sind für Katzen giftig

Tulpen, Narzissen und Lilien verschönern zwar die Wohnung - für Katzen aber sind sie oft giftig. Je nach Pflanzenart reicht schon eine kleine Menge davon, um Katzen zu schaden, warnt die Tierärztin Tina Hölscher von der Aktion Tier. So genüge zum Beispiel der Blütenstaub von Lilien, um ein Nierenversagen hervorzurufen. "Steht ein Strauß Lilien in der Wohnung, fällt bei jeder Bewegung ein bisschen Blütenstaub herunter. Landet er im Katzenfell, und das Tier putzt sich danach, reicht das schon", erklärt Hölscher.

Wer als Katzenhalter auf bunte Farbtupfer in der Wohnung nicht verzichten möchte, stellt lieber Margeriten, Gänseblümchen oder Weidekätzchen auf. Diese Blumen sind für Katzen ungefährlich.

Was können Sie bei einer Vergiftungen tun?

Vergiftungen machen sich meist durch Durchfall, Zittern und erhöhten Speichelfluss bemerkbar. In einem solchen Fall sollten Besitzer Hund oder Katze so schnell wie möglich zum Arzt bringen. Auf keinen Fall sollte ein künstliches Erbrechen ausgelöst werden, rät der Bund deutscher Tierfreunde. Auch Milch und Öl dürften nicht verabreicht werden, da diese Flüssigkeiten den Zustand nur verschlimmern würden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
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