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Immergrüne Hecke schneiden: der richtige Zeitpunkt


Immergrüne Hecke schneiden: der richtige Zeitpunkt

t-online, rr (CF)

Aktualisiert am 12.03.2023Lesedauer: 2 Min.
Hecke schneiden ist zwischen März und Oktober eigentlich nicht erlaubt.Vergrößern des BildesGartenarbeit: Hecke schneiden ist zwischen März und Oktober eigentlich nicht erlaubt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Ein akkurater Heckenschnitt sieht nicht nur schöner aus - zur rechten Zeit ausgeführt, trägt er auch viel zur Gesundheit und Widerstandskraft der Pflanze bei.

Bevor Sie eine immergrüne Hecke schneiden, müssen Sie sich die wichtigsten Tipps und Tricks vor Augen führen. Grundsätzlich gelten für die meisten Hecken-Arten dieselben Voraussetzungen. Letztlich kommt es aber auf die individuelle Wuchsfreudigkeit der Pflanze an.

Immergrüne Hecke schneiden: Zwei Mal im Jahr reicht aus

Fast jede immergrüne Hecke schneiden Sie zwei Mal im Jahr: Zunächst im Frühjahr vor dem Austrieb und dann im Rahmen einer Intervallpflege im Spätsommer. Der Rückschnitt vor dem Austrieb hat einen einfachen Grund: Durch die zeitliche Abstimmung halten Sie die Phase, in der die zurückgeschnittene Hecke nicht gerade dem Auge schmeichelt, so kurz wie möglich.

Der zweite Heckenschnitt nach dem Sommer ist dann nur noch Kosmetik und Feintuning je nach Bedarf. Es ist dann sozusagen ein Formschnitt. Das bedeutet, dass Sie an der ein oder anderen Stelle stark aus der Form ragende Zweige, Äste und Triebe mit Ihrer Heckenschere oder Gartenschere abschneiden. Darüber hinaus können Sie während des Heckenschnitts nach dem Sommer auch die Höhe und Breite der immergrünen Hecke noch einmal justieren. Denn die sollte bestimmte Maße nicht überschreiten. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel.

Für den Heckenschnitt sollte ein Tag ausgewählt werden, an dem es weder Frost noch starke Hitze oder Sonneneinstrahlung gibt – andernfalls können die frisch geschnittenen Triebe austrocknen oder erfrieren. Beachten Sie auch die jeweiligen Terminbesonderheiten der diversen Unterarten: Laubgehölze schneiden Sie bereits im Dezember und Ende Juli. Nadelgehölze sind dagegen mit nur einem Schnitt Ende Juli / Anfang August bereits ausreichend bedient.

Tipp: Bevor Sie mit dem Heckenschnitt beginnen, sollten Sie unbedingt überprüfen, ob sich im Gewächs Brut- und Niststätte von Vögeln, Insekten oder anderen Tieren befinden. Denn in diesem Fall ist der Formschnitt, der Pflegeschnitt, der Erhaltungsschnitt oder der Rückschnitt nicht gestattet (siehe Bundesnaturschutzgesetz).

Achtung: Heckenschnitt-Verbot

Der radikale Heckenschnitt ist nur zwischen dem 1. Oktober und dem 28. Februar erlaubt. Außerhalb dieser Zeit, also zwischen dem 1. März und dem 30. September, verbietet das Bundesnaturschutzgesetz den Schnitt von Hecken, Sträuchern, Gehölzen, Bäumen und Schilf. Der Grund: Tiere wie Vögel und Insekten sollten während ihrer Brütezeit nicht gestört werden. Welche Strafen bei einem Verstoß gegen das Gesetz drohen und welche Pflanzen und Schnittvarianten das Verbot betreffen, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Tipp: Schnittgut als Stecklinge verwenden

Ein wichtiger Tipp ist das Aufsammeln des Schnittguts: Sollten Sie Ihre Hecke vergrößern wollen, können Sie sich auf diesem Wege den Gartenmarkt sparen. Was die Schnittform angeht, ist Ihrer Kreativität grundsätzlich keine Grenze gesetzt. Tipp: Mit einem Trapez liegen Sie besonders gut, da der untere Bereich der Pflanze fortan besser Sonne abbekommen kann.

Die besten immergrünen Hecken

Zu den schönsten und robustesten immergrünen Heckenarten zählen:

  • Eibe (Taxus): Sorten wie Taxus baccata und der Taxus media (Taxus media ist sowohl als männliche als auch als weibliche Pflanze erhältlich)
  • Glanzmispel (Photinia): Sorten wie ‘Red Robin’ (Photinia x fraseri), die Rotlaubige Glanzmispel,
  • Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus): Sorten wie ‚Caucasica‘, ‘Etna’, ‘Herbergii‘‚ ‚Novita‘, ‚Rotundifolia‘
  • Scheinzypresse (Chamaecyparis): Sorten wie 'Baby Blue', 'Filifera Nana', 'Nana Gracilis', 'Pendula'
  • Schirmbambus (Fargesia murielae): Er ist zwar keine Hecke, dient jedoch als immergrüner Sichtschutz. Wichtig ist, dass Sie beim Bambus an die Wurzelsperre denken, da die Pflanze sonst unkontrolliert in Ihrem als auch im Garten Ihrer Nachbarn wuchert.
  • Thuja (Thuja): Sorten wie Thuja plicata ('Atrovirens', 'Excelsa', 'Martin') und Thuja occidentalis ('Brabant', 'Smaragd').

Der Buchsbaum ist zwar beliebt, jedoch anfällig für Schädlinge. Wenn Sie darüber mehr erfahren wollen, ist dieser Artikel der richtige für Sie.

Verwendete Quellen
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