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So bauen Sie sich Ihre eigene Holzterrasse

t-online, fs

Aktualisiert am 26.04.2021Lesedauer: 4 Min.
Terrasse: Eine Terrasse aus Holz wertet Ihren Garten auf.
Gartengestaltung: Eine Terrasse aus Holz wertet Ihren Garten auf. (Quelle: Avalon_Studio/getty-images-bilder)
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Wenn Sie sich selbst eine Holzterrasse bauen möchten, sollten Sie vorab gut planen, um gravierende Fehler bereits im Vorfeld zu vermeiden.

Das Wichtigste im Überblick


  • Holzterrasse bauen: Das ist wichtig fĂŒr die Planung
  • Das richtige Holz fĂŒr die Terrasse wĂ€hlen
  • Do-it-Youself: Das Material benötigen Sie
  • Das Fundament fĂŒr die Terrasse
  • Holzterrassen bauen: Die Unterkonstruktion ist entscheidend

Holz strahlt WĂ€rme und GemĂŒtlichkeit aus und ist gerade wieder sehr beliebt. Der natĂŒrliche Rohstoff ist zwar pflegeintensiv, jedoch lĂ€sst er sich leicht verarbeiten. Somit ist Holz fĂŒr den Selbstbau einer Terrasse ideal.

Holzterrasse bauen: Das ist wichtig fĂŒr die Planung

Jedes Projekt beginnt mit einer Planung. Am besten fertigen Sie zuerst eine Zeichnung davon an, wie die Terrasse spĂ€ter einmal aussehen soll. Dazu mĂŒssen Sie die fĂŒr die Terrasse vorgesehene FlĂ€che zunĂ€chst exakt vermessen und dann maßstabsgetreu zu Papier bringen. Fertigen Sie eine Draufsicht an, in der die Unterkonstruktion, die einzelnen Dielen und die AbstĂ€nde der Dielen eingezeichnet werden können. Mithilfe dieser Zeichnung können Sie berechnen, wie viele Holzdielen, TrĂ€gerbalken und Schrauben Sie benötigen werden.

Achtung
Wenn Sie eine Holzterrasse selbst bauen möchten, sollten Sie ausreichend Zeit einplanen. Die Konstruktion kann bis zu drei Tage in Anspruch nehmen. Je mehr Helfer Sie haben, desto schneller geht der Aufbau.

Das richtige Holz fĂŒr die Terrasse wĂ€hlen

Am hĂ€ufigsten wird fĂŒr den Bau einer Terrasse Bangkirai verwendet. Dieses Tropenholz stammt aus SĂŒdostasien und ist sehr witterungsbestĂ€ndig. Auch wer bei seiner Holzterrasse auf andere tropische Hölzer zurĂŒckgreift, wird lange Freude an seiner Terrasse haben. Sie sind nicht nur sehr hart, sondern teilweise auch resistenter gegen Abnutzungen. Weitere Hölzer, die ebenfalls sehr robust und langlebig sind, sind Massaranduba, Garapa oder Teak.

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Wer lieber auf heimische Holzsorten zurĂŒckgreifen möchte, hat auch hier eine gute Auswahl: Douglasie oder LĂ€rche sind auch fĂŒr den Bau einer Terrasse geeignet. Diese Holzsorten sind mit den tropischen Hölzern durchaus vergleichbar und zudem etwas gĂŒnstiger. Noch etwas haltbarer, aber sehr teuer ist Robinienholz. Diese Holzsorte ist jedoch nur schwer zu bekommen.

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Do-it-Youself: Das Material benötigen Sie

Wenn Sie Ihre Holzterrasse selbst bauen möchten, benötigen Sie neben ausreichend Material auch das richtige Werkzeug. Bevor Sie in den Baumarkt oder Fachhandel fahren, sollten Sie sich ĂŒberlegen, welche GerĂ€te zum Einsatz kommen, was Sie hiervon bereits haben und welche Sie sich leihen mĂŒssen.

Folgendes Material benötigen Sie:

  • Terrassendielen aus Holz
  • Terrassenlager
  • Terrassen- oder Gehwegplatten
  • Pflasterfugenmörtel
  • Abstandshalter
  • Unkrautvlies
  • Unterkonstruktion
  • Holzversiegelung
  • DĂŒbel
  • Schrauben
  • Profile
  • Klebeband
  • Splitt
  • Kies
  • Sand

Dieses Werkzeug sollten Sie parat haben:

  • Bohrmaschine
  • Akkubohrer mit entsprechenden Bits
  • HandkreissĂ€ge
  • RĂŒttelplatte
  • Hammer
  • Schaufel
  • Maßband
  • Wasserwaage
  • Winkel
  • Abziehlatte
  • Schnureisen
  • Pinsel
  • Profile
  • Zwingen
  • Schleifpapier
  • Schnur

Das Fundament fĂŒr die Terrasse

Damit die Unterkonstruktion und in dem Zuge auch die Terrasse stabil sind, sollten Sie ein gutes Fundament errichten. Markieren Sie hierfĂŒr mithilfe der Schnur und der Schnureisen die FlĂ€che, auf der die Terrasse errichtet werden soll. Die Winkel helfen Ihnen dabei, dass der Bereich rechtwinkelig ist und Sie spĂ€ter die Bretter nicht lĂ€nglich abschneiden mĂŒssen.

Nun mĂŒssen Sie den Bereich ausheben. Soll die Terrasse ebenerdig sein, muss dies entsprechend mehr sein. Rechnen Sie hierzu die Höhen der jeweiligen Materialien zusammen, um einen exakten Wert zu haben. Denken Sie beim Ausheben auch daran, dass die Terrasse abschĂŒssig sein sollte. Zum Haus hin sollte sie etwa zwei Prozent höher liegen. So kann Regenwasser abfließen.

FĂŒllen Sie den Bereich bis zu 25 Zentimeter hoch mit einer Tragschicht aus Kies und Splitt auf und verdichten Sie anschließend alles mithilfe der RĂŒttelplatte. Am besten gehen Sie zweimal ĂŒber die FlĂ€che. Abschließend wird etwa fĂŒnf Zentimeter Sand auf die FlĂ€che gegeben. Dieser dient als Ausgleichsschicht, sodass die Unterkonstruktion eben steht. Nun wird der Sand mit der Latte abgezogen, sodass eine gleichmĂ€ĂŸige FlĂ€che zurĂŒckbleibt. Nun sollten Sie das Unkrautvlies auslegen. So verhindern Sie, dass Wildpflanzen durch die Dielen hindurch wachsen und ersparen sich spĂ€ter viel Arbeit.

Terrassenbau
Terrassenbau: Achten Sie auf die richtige Unterkonstruktion. (Quelle: Westend61/dpa-tmn-bilder)

Holzterrassen bauen: Die Unterkonstruktion ist entscheidend

Nachdem Sie das Fundament erstellt haben, mĂŒssen Sie eine Unterkonstruktion fĂŒr die Holzterrasse errichten. Sie sorgt dafĂŒr, dass die Dielen nicht auf dem Boden aufliegen. Stattdessen liegen sie auf einem robusten Balkenwerk, wodurch Regen schnell abtropfen und Wasser aus dem Untergrund nicht in das Holz ziehen kann. Denn Feuchtigkeit ist ein großer Feind hölzernen Terrassen. Das Balkenfundament ist fĂŒr die Langlebigkeit der Terrasse also ebenso wichtig wie eine gute ImprĂ€gnierung der Terrassenbohlen.

Verlegen Sie die Randsteine sowie die Gehwegplatten und klopfen Sie alles mit einem Gummihammer fest. Die Platten sollten in einem entsprechenden, nicht zu großen Abstand zueinander liegen.

Nun werden die Terrassenlager auf die Platten gelegt und anschließend die Balken auf diese montiert. Achten Sie bei deren Befestigung auf einen kleinen Abstand zwischen den Hölzern. Es handelt sich hierbei um Dehnungsfugen. Sie sollten etwa einen Zentimeter groß sein. Auch der nĂ€chste am Haus liegende Balken sollte einen Mindestabstand haben. Es reichen zwischen fĂŒnf und sieben Zentimetern.

Dielen verlegen und Holz pflegen

Steht die Unterkonstruktion, können Sie mit dem Verlegen der Holzdielen beginnen. Wichtig ist dabei, dass Sie genau arbeiten. Das gilt vor allem fĂŒr die erste Holzdiele, da sie den Ausgangspunkt fĂŒr die weiteren Dielen stellt. Sie sollte einen Abstand von 1,5 Zentimetern zur Hauswand haben. Dieser Abstand dient als Dehnungsfuge. Benutzen Sie beim Verlegen auch dringend die Waage sowie den Winkel.

Montieren Sie davon ausgehend alle weiteren Holzdielen mit demselben Abstand zueinander. Ein Abstandshalter kann Ihnen dabei helfen, dass die Dielen gleichmĂ€ĂŸig liegen. Anschließend verschrauben Sie die Dielen. Sind alle Terrassenhölzer verlegt, können Sie die Abschlussleisten montieren.

Sind die Dielen fertig montiert, mĂŒssen Sie die Holzdielen noch imprĂ€gnieren. HierfĂŒr reichen Öle, Holzlacke oder spezielle Holzpflegemittel. Sie sorgen dafĂŒr, dass das Material widerstandsfĂ€higer gegen Regen, starke Sonnenstrahlung sowie Frost wird. Und auch die Farbe bleibt durch den Schutz lĂ€nger erhalten.

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