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Margeriten: So pflegen Sie die Sommerblüher optimal

t-online, eh

Aktualisiert am 01.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Gartenmargerite (Leucanthemum maximum): Im Sommer begeistert sie mit ihren weiß-gelben Blüten.
Gartenmargerite (Leucanthemum maximum): Im Sommer begeistert sie mit ihren weiß-gelben Blüten. (Quelle: Manfred Ruckszio/imago-images-bilder)
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Margeriten zählen zu den beliebtesten Pflanzen für Garten, Terrasse und Balkon. Ob die Blumen giftig sind und was Sie beim Gießen und Pflegen beachten sollten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Margeriten: Darum sind sie so beliebt
  • Standort: Margeriten vor Frost schützen
  • Pflege der Sommerblume: Wie lange blühen Margeriten?
  • Vermehren: Aussaat, Stecklinge, Teilung
  • Winterharte Arten
  • Überwintern: Töpfe nicht im Keller
  • Sind Margeriten giftig?
  • Pflanzen-Steckbrief

Mit ihren weißen Zungenblüten und den gelben Tupfen in der Mitte gehören Margeriten zu den Klassikern unter den Sommerblumen. Ihr botanischer Gattungsname Leucanthemum kommt aus dem Griechischen und verweist auf ihr Aussehen: "weiße Blume". Sie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae).


Margeriten: Wie Formen und Wuchs variieren können

Sommermargerite (Leucanthemum maximum): Sie wird auch Gartenmargerite genannt und wächst sowohl im Beet als auch im Kübel. Ihre Blüten sind üppiger und vielfältiger als die der wilden Margeriten.
Gartenmargerite (Leucanthemum x superbum 'Real Dream'): Diese Sorte wirkt kompakt, verzweigt sehr gut und blüht über einen langen Zeitraum. Mit ihren großen Blüten ist sie auch als Schnittblume ideal.
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Heute zählt man 42 verschiedene Margeritenarten, darunter die (Mager-)Wiesenmargerite (Leucanthemum vulgare) und die Garten- oder Sommermargerite (Leucanthemum maximum). Dabei können einzelne Arten nur in bestimmten Gegenden wachsen, andere wurden extra gezüchtet. Viele Margeriten ähneln einander, sind aber in ihren Eigenschaften unterschiedlich.

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Margeriten: Darum sind sie so beliebt

Ihre Beliebtheit verdanken die Blumen vor allem der langen Blütezeit vom Frühsommer bis in den Herbst. Die Korbblütengewächse sind neben ihrer Blühfreudigkeit und Blütenpracht außerdem besonders pflegeleicht und stellen wenige Ansprüche an Standort und Boden. Durch ihre langen Stängel gelten sie als beliebte Schnittblumen.

Margeriten, die auch Wucherblumen genannt werden, gibt es in unterschiedlichen Variationen und Züchtungen. Die Wildsorte ist dabei die bekannteste: Sie besitzt weiße Blütenblätter, die rings um die gelbe Röhrenblüte angeordnet sind. Daneben gibt es auch Zuchtformen in weiteren Farben, zum Beispiel in Rosa, Gelb und Rot.

Standort: Margeriten vor Frost schützen

Margeriten wachsen in der freien Natur meist auf Wiesen oder an Waldrändern. Sie gedeihen sowohl an sonnigen wie auch halbschattigen Standorten.

Unser Tipp
Sonnige Plätze sind besser geeignet, da die Blumen im Schatten nicht ihre ganze Blühkraft entfalten können. Vollständig beschattete Ecken sollten Sie auf jeden Fall meiden, wenn Sie Margeriten pflanzen. Im Garten warten Sie am besten bis Ende April oder Anfang Mai mit dem Pflanzen, da Margeriten nicht winterhart sind.

Die mehrjährigen Pflanzen gedeihen sowohl im Kübel als auch im Beet. Für die richtige Margeritenpflege ist es sinnvoll, die Pflanzen nicht zu dicht zu setzen. So behindern sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen. Denken Sie schon beim Pflanzen daran, dass junge Margeriten im Laufe der Jahre noch deutlich wachsen können.

Pflege der Sommerblume: Wie lange blühen Margeriten?

Margeriten sind recht pflegeleicht. Gießen Sie die Blumen im Sommer reichlich, sodass der Boden nicht austrocknet. Achten Sie zugleich darauf, Staunässe zu vermeiden. Von Mai bis Oktober blühen die Pflanzen und benötigen dabei keine besondere Pflege. Ebenso wenig sollten Sie sie düngen, da ihnen die Nährstoffe eines durchschnittlichen Bodens in der Regel ausreichen.

Unser Tipp
Es ist ratsam, Margeriten regelmäßig auszuputzen beziehungsweise verwelkte Blüten zurückzuschneiden. Das fördert die Blühfreudigkeit.

Vermehren: Aussaat, Stecklinge, Teilung

Wie Sie Margeriten vermehren, hängt von der jeweiligen Art ab. Die Wiesenmargerite können Sie zum Beispiel über Samen vermehren. Dafür sammeln Sie im Spätsommer abgeblühte Margeritenköpfchen ein. Die sich darin befindlichen Samen werden dann getrocknet, bis zum Frühling dunkel gelagert und ausgesät. Wiesenmargeriten können auch über Wurzelteilung oder Stecklinge vermehrt werden.

Im Unterschied dazu können gezüchtete Staudensorten, wie die Garten- beziehungsweise Sommermargerite, nur über Teilung oder Stecklinge vermehrt werden. Eine Vermehrung über Samen ist nicht möglich.

Bei der Steckling-Methode gehen Sie wie folgt vor: Schneiden Sie im Spätsommer 15 Zentimeter lange Triebe (Stecklinge) ab und pflanzen Sie diese in Anzuchterde oder feuchtes Substrat. Folie über den Anzuchttopf zu legen, erhöht die Erfolgsaussicht, da die hohe Luftfeuchtigkeit ein optimales Wachstum begünstigt. Nach den ersten milden Nächten im folgenden Jahr setzen Sie die jungen Margeriten ins Beet. Der Mai gilt als idealer Zeitpunkt.

Winterharte Arten

Zu den winterfesten und mehrjährigen Margeriten zählen Stauden wie die Gartenmargerite und ihre Zuchtformen (Leucanthemum Hybrid). Sie bleiben einfach in den Rabatten und treiben im Frühling wieder aus. Auch die verschiedenen wilden Wiesenmargeriten überwintern problemlos an ihrem Standort im Freiland. Die Strauchmargerite, die auf den Kanarischen Inseln und Madeira heimisch ist, gehört hierzulande nicht zu den winterharten Arten.

Überwintern: Töpfe nicht im Keller

Geht der Sommer zu Ende, sollten Sie Ihre Margeriten im Topf auf die kalte Jahreszeit vorbereiten und im Herbst großzügig zurückschneiden. Sobald die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, holen Sie die Pflanzen ins Haus. Margeriten mögen in ihrem Winterquartier vor allem Orte mit viel Tageslicht, in denen Temperaturen zwischen fünf und sieben Grad herrschen. Hier können Sie die Margeriten überwintern:

  • Gewächshäuser
  • Wintergärten
  • Treppenhäuser
  • ungeheizte Dachzimmer
  • sehr kühle Schlafzimmer.

Von dunklen Kellerräumen oder Kammern sollten Sie absehen. Die Blumen brauchen im Winter kaum Wasser, maximal alle zwei Wochen einen kleinen Schluck. Befreien Sie die Pflanze außerdem regelmäßig von verwelkten Blättern.

Bereiten Sie die Blumen im Frühjahr nach und nach auf wärmere Temperaturen vor und bringen Sie diese ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, ins Freie. Vorher sollten Sie die Wurzelballen stutzen und den Topf mit frischer Erde befüllen.

Sind Margeriten giftig?

Wenn in Ihrem Haushalt kleine Kinder leben, können Sie beruhigt sein: Margeriten sind weder für Menschen noch für Tiere giftig. Haustieren wie Hunden und Katzen können die Blumen demnach auch nicht schaden.

Pflanzen-Steckbrief

Margerite (Leucanthemum)
Standort sonnig bis halbschattig
Erde feucht, aber keine Staunässe
Gießen reichlich und regelmäßig
Blütezeit je nach Sorte von Mai bis Oktober
Überwintern im Topf: hell und kühl
Winterfestigkeit im Freiland: je nach Sorte bedingt
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