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Margeriten pflegen: Wie man die Blume pflanzt und schneidet

Schöner Klassiker  

Margeriten: So pflegen Sie die Sommerblüher optimal

12.02.2020, 12:00 Uhr | eh, t-online.de, ron, apa

Margeriten pflegen: Wie man die Blume pflanzt und schneidet. Gartenmargerite (Leucanthemum): Im Frühsommer und Sommer begeistert sie mit ihren weiß-gelben Blüten auf Feld und Wiese. (Quelle: imago images/Manfred Ruckszio)

Gartenmargerite (Leucanthemum): Im Frühsommer und Sommer begeistert sie mit ihren weiß-gelben Blüten auf Feld und Wiese. (Quelle: Manfred Ruckszio/imago images)

Margeriten zählen zu den beliebtesten Pflanzen für Garten, Terrasse und Balkon. Ob die Blumen giftig sind und was Sie beim Gießen und Pflegen beachten sollten.

Mit ihren weißen Zungenblüten und den gelben Tupfen in der Mitte gehören Margeriten zu den Klassikern unter den Sommerblumen. Ihr lateinischer Gattungsname Leucanthemum kommt aus dem Griechischen und verweist auf ihr Aussehen: "weiße Blume".

Zur Gattung der Sommermargeriten zählen 42 verschiedene Arten, darunter die Magerwiesenmargerite und die Gartenmargerite. Dabei können einzelne Arten nur in bestimmten Gegenden wachsen. Viele Margeriten ähneln einander, sind aber in ihren Eigenschaften unterschiedlich.

Margeriten: Darum sind sie so beliebt

Ihre Beliebtheit verdanken die Blumen vor allem der langen Blütezeit von Mai bis Oktober. Die Korbblütengewächse sind außerdem besonders pflegeleicht und stellen wenige Ansprüche an Standort und Boden.

Margeriten, die auch Wucherblumen genannt werden, gibt es in unterschiedlichen Variationen und Züchtungen. Die Wildsorte ist dabei die bekannteste: Sie besitzt weiße Blütenblätter, die rings um die gelbe Röhrenblüte angeordnet sind. Daneben gibt es auch Zuchtformen in weiteren Farben, zum Beispiel in Rosa, Gelb und Rot.

Standort: Margeriten vor Frost schützen

Margeriten wachsen in der freien Natur meist auf Wiesen oder an Waldrändern. Sie gedeihen also an sonnigen wie auch halbschattigen Standorten.

Unser Tipp:
Sonnige Plätze sind besser geeignet, da die Blumen im Schatten nicht ihre ganze Blühkraft entfalten können. Vollständig beschattete Ecken sollten Sie auf jeden Fall meiden, wenn Sie Margeriten pflanzen. Im Garten warten Sie am besten bis Ende April oder Anfang Mai mit dem Pflanzen, da Margeriten nicht winterhart sind.

Die mehrjährigen Pflanzen gedeihen sowohl im Kübel als auch im Beet. Für die richtige Margeritenpflege ist es sinnvoll, die Pflanzen nicht zu dicht zu setzen. So behindern sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen. Denken Sie schon beim Pflanzen dran, dass junge Margeriten im Laufe der Jahre noch deutlich wachsen können.

Die optimale Pflege für die Sommerblüher

Margeriten sind recht pflegeleicht. Gießen Sie die Blumen im Sommer reichlich, sodass der Boden nicht austrocknet. Achten Sie zugleich darauf, Staunässe zu vermeiden. Von Mai bis Oktober blühen die Pflanzen und benötigen dabei keine besondere Pflege. Ein Rückschnitt ist bei der Margeritenpflege nicht erforderlich. Ebenso wenig sollten Sie die Pflanzen düngen, da ihnen die Nährstoffe eines durchschnittlichen Bodens in der Regel ausreichen.

Winterharte Arten

Zu den winterfesten und mehrjährigen Margeriten zählen die Stauden (Leucanthemum maximum). Sie bleiben einfach in den Rabatten und treiben im Frühling wieder aus. Auch die verschiedenen wilden Wiesenmargeriten überwintern problemlos an ihrem Standort im Freiland.

Überwintern: Töpfe nicht im Keller

Geht der Sommer zu Ende, sollten Sie Ihre Margeriten im Topf auf die kalte Jahreszeit vorbereiten und im Herbst großzügig zurückschneiden. Sobald die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, holen Sie die Pflanzen ins Haus. Margeriten mögen in ihrem Winterquartier vor allem Orte mit viel Tageslicht, in denen Temperaturen zwischen fünf und sieben Grad herrschen. Hier können Sie die Margeriten überwintern:

  • Gewächshäuser
  • Wintergärten
  • Treppenhäuser
  • ungeheizte Dachzimmer
  • sehr kühle Schlafzimmer.

Von dunklen Kellerräumen oder Kammern sollten Sie absehen. Die Blumen brauchen im Winter kaum Wasser, maximal alle zwei Wochen einen kleinen Schluck. Befreien Sie die Pflanze außerdem regelmäßig von verwelkten Blättern.

Bereiten Sie die Blumen im Frühjahr nach und nach auf wärmere Temperaturen vor und bringen Sie diese ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, ins Freie. Vorher sollten Sie die Wurzelballen stutzen und den Topf mit frischer Erde befüllen.

Sind Margeriten giftig?

Wenn in Ihrem Haushalt kleine Kinder leben, können Sie beruhigt sein: Margeriten sind weder für Menschen noch für Tiere giftig. Haustieren wie Hunden und Katzen können die Blumen demnach auch nicht schaden.

Pflanzen-Steckbrief

Margerite (Leucanthemum)
Standortsonnig bis halbschattig
Erdefeucht, aber keine Staunässe
Gießenreichlich und regelmäßig
Blütezeitje nach Sorte von Mai bis Oktober
Überwinternim Topf: hell und kühl
Winterfestigkeitim Freiland: je nach Sorte bedingt
Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • mdr-Garten: Margeriten – Pflanzen, pflegen und vermehren

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