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Diese Vitamine machen den Apfel zum idealen Snack

Sekundäre Pflanzenstoffe  

Diese Vitamine machen den Apfel zum idealen Snack

17.09.2019, 15:33 Uhr | sd, jb, t-online.de, hs

Diese Vitamine machen den Apfel zum idealen Snack. Äpfel im Korb (Quelle: Getty Images/romrodinka)

Äpfel im Korb: Äpfel enthalten wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe. (Quelle: romrodinka/Getty Images)

Dass viele Mineralstoffe im Apfel stecken, weiß jedes Kind. Was ihn außerdem so gesund macht und vor welchen Leiden er schützen kann, ist aber nicht ganz so bekannt. Hier erfahren Sie mehr über seine Inhaltsstoffe.

Äpfel zählen zu den beliebtesten Obstsorten. Pro Kopf werden von der süßen bis säuerlichen Frucht etwa 30 Kilogramm verspeist. Ein weiterer Grund könnte auch sein guter Ruf durch das alte, englische Sprichwort "An apple a day keeps the doctor away" (deutsch: Wer jeden Tag einen Apfel isst, spart sich den Arztbesuch), sein. Zwar besteht ein Apfel zu 85 Prozent aus Wasser. Aber die restlichen 15 Prozent haben es in sich.

Diese Vitamine stecken im Apfel

Ein Apfel enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Wichtige Vitamine im Apfel sind unter anderem:

  • Provitamin A
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Vitamin B6
  • Vitamin C
  • Vitamin E

Wer einen Apfel isst, nimmt außerdem noch Niacin und Folsäure auf.

Die Nährstoffe, die in einem Apfel enthalten sind, können je nach Sorte und Reifegrad variieren. Wer einen ungeschälten Apfel isst, der nimmt etwa 52 Kalorien zu sich. 

So gesund sind Äpfel

Äpfel enthalten wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe wie Pektin, das den Cholesterinspiegel senkt und Schadstoffe aus dem Körper schwemmt.

Katechine, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen, können vor Bronchial- und Lungenkrankheiten schützen. Flavonoide und Carotinoide bewahren die Zellen im Körper vor freien Radikalen und senken das Krebsrisiko.

Die Fruchtsäure des Apfels zerstört Bakterien im Mund und verhindert die Bildung von Zahnstein. 

Info
Warum der Saft des Apfels gut für den Darm ist und auch bei der Vorbeugung von Darmkrebs eine Rolle spielen kann, lesen Sie hier.

Äpfel enthalten viele wertvolle Stoffe und können ein guter Beitrag zur täglichen Kost sein. Die Ernährung sollte allerdings ausgewogen sein und weiteres Obst und auch Gemüse enthalten.

Sollte man Äpfel mit Schale essen?

Bis zu 70 Prozent der Vitamine im Apfel befinden sich in der Schale oder unmittelbar darunter: Die Schale eines Apfels enthält je nach Sorte etwa fünf bis 35 Milligramm Vitamin C. Daher sollten Sie Äpfel vor dem Essen nicht schälen, aber gründlich waschen.

Info: Auch abgepacktes Obst und Gemüse sollten Sie vor dem Verzehr waschen. Warum das so ist, erfahren Sie hier.

In der Schale befinden sich außerdem noch viel EisenMagnesium, ungesättigte Fette und bioaktive Substanzen.

Sollte man das Kerngehäuse essen?

Vitamine stecken nicht nur in der Schale, sondern auch im Inneren des Apfels. Allerdings enthalten die Apfelkerne Blausäure. Die giftige Substanz ist dort aber nur in unbedenklichen Mengen vorhanden, sorgt jedoch für ein bitteres Aroma.

Wer den bitteren Geschmack nicht mag, kann das Kerngehäuse in der Biotonne entsorgen.

Apfelsorten: Obstkundler gehen davon aus, dass es im 19. und 20. Jahrhundert mindestens 2.000 bis 3.000 Apfelsorten im deutschsprachigen Raum gab. (Quelle: Getty Images/Zhorzh2008)Apfelsorten: Obstkundler gehen davon aus, dass es im 19. und 20. Jahrhundert mindestens 2.000 bis 3.000 Apfelsorten im deutschsprachigen Raum gab. (Quelle: Zhorzh2008/Getty Images)

Alte Apfelsorten sind besonders gesund

Die vielen Nährstoffe sind gute Gründe, um mal wieder herzhaft in einen knackigen Apfel zu beißen. Besonders reichhaltig an gesunden Inhaltsstoffen sind die alten Apfelsorten

  • Alkmene,
  • Boskoop,
  • Cox Orange,
  • Gravensteiner,
  • Goldparmäne und
  • Roter Jonathan.

Bei neueren Sorten wie Braeburn, Elstar, Fuji oder Gala wurden die gesunden Inhaltsstoffe zugunsten des süßen Geschmacks zu einem großen Anteil herausgezüchtet.


Auch wenn die alten Apfelsorten so gesund sind, landen nur wenige von Ihnen in unserem Einkaufskorb. Von rund 20.000 verschiedenen Sorten, die es auf der Welt gibt, werden lediglich 20 Sorten für den kommerziellen Zweck angebaut. 

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