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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Was ist Mangold und wonach schmeckt er?

dpa, hm

Aktualisiert am 07.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Mangold: Das GemĂŒse eignet sich als Beilage, in Kombination mit Nudeln oder Reis oder etwa fĂŒr Salate.
Mangold: Das GemĂŒse eignet sich als Beilage, in Kombination mit Nudeln oder Reis oder etwa fĂŒr Salate. (Quelle: bhofack2/getty-images-bilder)
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Wann beginnt die Mangold-Saison, woher stammt das GemĂŒse und wie schmeckt es eigentlich? Im Folgenden erfahren Sie mehr.

Das Wichtigste im Überblick


  • Wann ist Mangold-Saison?
  • So schmeckt Mangold
  • Herkunft von Mangold: Das östliche Mittelmeer
  • Diese zwei Sorten Mangold gibt es
  • Mangold: Das sollten Sie bei Einkauf und Zubereitung beachten
  • Tipp: Was tun, wenn Mangold zu bitter schmeckt?
  • Ist Mangold giftig?

Wann ist Mangold-Saison?

Die Mangold-Saison startet fĂŒr gewöhnlich Mitte Juni und geht bis Ende September. In dieser Zeit ist das GemĂŒse im heimischen Freilandanbau erhĂ€ltlich. Teilweise können frische, junge Pflanzen auch schon von MĂ€rz bis Anfang Mai geerntet werden. Man unterscheidet zwischen zwei Hauptsorten: dem Schnitt- oder Blattmangold und dem Stielmangold. Letzterer ist im Rheinland auch unter dem Namen Stielmus bekannt.

So schmeckt Mangold


Gartenkalender: Ernte und Pflanzzeit im Überblick

Die folgenden Bilder zeigen in den grĂŒnen Ellipsen die Obst- und GemĂŒsesorten, die im jeweiligen Monat geerntet werden können. Die blauen Ellipsen zeigen die Pflanzzeit.
Im Februar ist es Zeit die GemĂŒsebeete fĂŒr die Aussaat vorzubereiten. Dazu empfiehlt es sich, den benötigten Kompost vorher zu sieben, um eine gleichmĂ€ĂŸige Aussaat zu erzielen.
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Mangold ist verwandt mit Futter- und ZuckerrĂŒben. Vom Geschmack her erinnert Mangold an Spinat, wobei er intensiver und etwas herber schmeckt. Außerhalb der Mangold-Saison kann das GemĂŒse in vielen Rezepten entsprechend durch Spinat ersetzt werden. Mangold findet auch als Salat, mit Knoblauch gedĂŒnstet oder zum Wickeln von Rouladen Verwendung.

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Viele Liebhaber des GemĂŒses wundert es, dass der Spinat dem Mangold ĂŒber die Jahrzehnte mehr und mehr den Rang abgelaufen hat. Denn Mangold ist nicht nur geschmacksintensiver als Spinat, sondern auch reicher an wertvollen NĂ€hrstoffen, darunter Mineralstoffe wie Eisen, aber auch Vitamine wie Vitamin A und C.

Herkunft von Mangold: Das östliche Mittelmeer

Das BlattgemĂŒse stammt ursprĂŒnglich aus den Gebieten rund um das östliche Mittelmeer sowie aus Vorderasien. Es wird vermutet, dass die alten Römer Mangold einst in die Region des heutigen Deutschlands gebracht haben. Bis ins ausgehende 18. Jahrhundert war er ein beliebtes Lebensmittel – bis er dann nach und nach vom feineren Spinat verdrĂ€ngt wurde. Heute dagegen wird Mangold wieder mehr geschĂ€tzt.

Diese zwei Sorten Mangold gibt es

Es gibt zwei Sorten, die sich sowohl optisch als auch geschmacklich unterscheiden: Blattmangold und Stielmangold. Blattmangold hat eher schmale Rippen, schlanke Stiele, große, breite BlĂ€tter und einen besonders intensiven Geschmack.

Stielmangold, auch Rippenmangold genannt, hat als besonderes Kennzeichen eine ausgeprĂ€gte Mittelrippe. Sie ist manchmal rötlich-pink, gelb bis orange oder auch weiß und verfĂŒgt ĂŒber eher kleinere BlĂ€tter.

Mangold: Das sollten Sie bei Einkauf und Zubereitung beachten

Beim Kauf sollten Verbraucher nur zu knackigen Stauden greifen. Die Stiele sollten keine brĂ€unlichen Flecken aufweisen und beim Aneinanderreiben leicht knirschen, empfiehlt das Bundeszentrum fĂŒr ErnĂ€hrung.

Mangold sollte möglichst frisch zubereitet werden. Im GemĂŒsefach des KĂŒhlschranks hĂ€lt er sich aber, in ein feuchtes Tuch eingeschlagen, ein bis zwei Tage. Vor der Zubereitung sollten Verbraucher die Stiele am Strunk voneinander trennen und den Mangold grĂŒndlich von Erde und Sand reinigen. Am besten die BlĂ€tter einzeln vorsichtig abwaschen und trocken schĂŒtteln. ZĂŒgiges Verarbeiten verhindert, dass die Schnittstellen braun werden. Sie können Mangold aber auch einfrieren.

Von dem GemĂŒse können die Blattstiele, die Rippen und die BlĂ€tter verwendet werden. Die Garzeit von Stiel und Blatt unterscheidet sich. Deshalb schneidet man die StĂ€ngel am besten keilförmig aus den BlĂ€ttern heraus und kann sie dann, je nach Rezept, im Ganzen, in Streifen oder WĂŒrfeln weiterverwenden.

Mangold kann Ă€hnlich wie Spinat zubereitet werden: Sie können ihn kochen oder dĂŒnsten, aber auch anbraten ist möglich. Das GemĂŒse ist in wenigen Minuten weich und gar. GrĂ¶ĂŸere BlĂ€tter können Sie blanchieren, um GemĂŒse oder Fleisch wickeln und anschließend im Ofen garen.

Tipp: Was tun, wenn Mangold zu bitter schmeckt?

Wem die leichte Bitternote des Mangolds zu ausgeprÀgt ist, der gibt einfach einen Schuss Sahne oder eine Prise Zucker dazu. Das wirkt neutralisierend.

Ist Mangold giftig?

Mangold gilt als sehr gesund. Allerdings enthĂ€lt das GemĂŒse neben wertvollen NĂ€hrstoffen auch Nitrat und OxalsĂ€ure. OxalsĂ€ure gilt als KalziumrĂ€uber im Körper und kann Nierenerkrankungen begĂŒnstigen. Menschen mit eingeschrĂ€nkter Nierenfunktion oder einer Neigung zur Nierensteinbildung, schwangere und stillende Frauen sowie Kleinkinder sollten oxalsĂ€urehaltige Lebensmittel generell nur in kleinen Mengen essen. Wenn große Mengen des GemĂŒses roh verzerrt werden, können Vergiftungserscheinungen auftreten.

Der OxalsÀuregehalt nimmt beim Kochen etwas ab. Und auch durch Blanchieren werden erhebliche Mengen der OxalsÀure aus den Stangen herausgelöst und dann mit dem Wasser weggegossen.

Nitrat hingegen kann sich beim ErwĂ€rmen und auch wĂ€hrend der Lagerung in Nitrit umwandeln. Dieses steht im Verdacht, Krebs auslösen zu können. Zur Vermeidung der Nitritbildung sollte das GemĂŒse nach dem Garen nicht warm gehalten werden. Reste sollten schnell abkĂŒhlen, im KĂŒhlschrank gelagert und am Folgetag verbraucht werden. Auch beim Einfrieren von blanchiertem Mangold ist Eile das oberste Gebot. ErgĂ€nzend hilft ein Schuss Zitronensaft zu verhindern, dass sich gefĂ€hrliche Nitrosamine bilden.

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