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Salbei vermehren – in wenigen Schritten mit Stecklingen


Kräuter selbst ziehen
Salbei vermehren – in wenigen Schritten mit Stecklingen

t-online, Xenia Valero-Schönhöft

24.06.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0493730169Vergrößern des BildesSalbei kann in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. (Quelle: IMAGO/KH/imago)
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Salbei ist eine der beliebtesten Kräuterpflanzen. Sie lässt sich im eigenen Garten nicht nur anbauen, sondern auch leicht vermehren.

Salbei ist eine Kräuterpflanze mit intensivem Geschmack. Die Pflanze gehört in jeden guten Kräutergarten und ist als Gewürz sowie auch als Tee und Heilkraut beliebt. Vermehren lässt sich der Salbei mit diversen Methoden. Die Steckling-Methode gehört zu den einfachsten und daher auch den beliebtesten Varianten.

So lässt sich Salbei vermehren

Salbei ist ein mehrjähriger Halbstrauch. Das bedeutet, er überlebt grundsätzlich auch den Winter. Wenn Sie größeren Bedarf an der Pflanze haben und sie vermehren möchten, sollten Sie die Steckling-Methode ausprobieren. Dafür benötigen Sie eine Gartenschere sowie ein scharfes Messer, Töpfe mit für Kräuter geeignete Erde, Plastikfolie (oder einen durchsichtigen Plastikbeutel oder eine Klarsichthülle) und Holzspieße. Um die Stecklinge zu nehmen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schneiden Sie Triebspitzen mit je drei bis vier Blattpaaren mit einer Gartenschere ab.
  2. Zupfen Sie die unteren Blattpaare ab. Der Steckling kann mehr Energie in das Wachstum investieren, wenn er weniger Blätter zu versorgen hat.
  3. Schneiden Sie die Stecklinge unten schräg an. Nutzen Sie dafür ein scharfes Messer. Es empfiehlt sich, die Blätter zu halbieren, da dies die Verdunstung verringert.
  4. Füllen Sie Blumentöpfe mit der Erde und setzen Sie bis zu drei Stecklinge in einen Topf. Sie sollten guten Bodenkontakt haben, doch die Blätter sollten keine Erde berühren.
  5. Drücken Sie die Erde rund um die Stecklinge gut an und gießen Sie kräftig.
  6. Basteln Sie eine Folienhaube. Setzen Sie dafür zwei oder drei lange Holzspieße in die Erde und ziehen Sie den Plastikbeutel darüber.
  7. Platzieren Sie die Töpfe an einem hellen, aber nicht vollsonnigen Ort. Die Folienhauben funktionieren dann wie ein Gewächshaus.

Neue Triebe bedeuten neue Wurzeln

Die Folienhaube hält die Luftfeuchtigkeit hoch. Achten Sie aber darauf, dass Sie die Haube immer mal wieder entfernen, um Luft an die Pflanze zu lassen. Außerdem sollten Sie regelmäßig gießen. Nach einer Weile sprießen neue Wurzeln und Triebe heraus. Sobald Sie die ersten neuen Triebe oberhalb der Erde sehen, hat der Steckling Wurzeln gebildet. Gut angewurzelte Pflanzen benötigen keine Folienhaube mehr und können sogar in den Garten umziehen.

Übrigens: Nicht nur Salbei kann auf diese Art vermehrt werden: Auch viele andere Pflanzen lassen sich durch die Steckling-Methode vervielfältigen. Ein gutes Beispiel dafür ist etwa Rosmarin.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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