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Zu viel Kalk im Wasser: Was hilft?

dpa-tmn, dpa-tmn; sj

Aktualisiert am 17.02.2017Lesedauer: 3 Min.
Nie wieder hÀssliche Kalkverkrustungen.
Nie wieder hÀssliche Kalkverkrustungen. (Quelle: /dpa-bilder)
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Wer in einer kalkhaltigen Gegend wohnt, kennt das Problem: Im Teewasser schwimmen helle Flöckchen, die Heizspirale des Wasserkochers hat eine dicke weiße Kruste und jeder Wassertropfen hinterlĂ€sst einen Kalkfleck. Um der Ablagerungen Herr zu werden, muss man viel Zeit, Kraft und Reiniger investieren. Eine Entkalkungsanlage klingt als Lösung verlockend. Wann sich der Einbau lohnt und sechs Hausmittel gegen Kalk.

Wenn das Teewasser mit Kalk durchsetzt ist, schmeckt der Earl Grey scheußlich. Weitaus schlimmer ist jedoch, dass die Kalkablagerungen auch Rohre und HeizstĂ€be beschĂ€digen. Woher kommt eigentlich der hohe Kalkgehalt im Wasser? Die deutschen Wasserversorger liefern Trinkwasser in den drei HĂ€rtegraden weich, mittel oder hart. "Die unterschiedlichen WasserhĂ€rten entstehen, wenn Regenwasser im Boden versickert und zu Grundwasser wird", erklĂ€rt Ingrid Chorus vom Umweltbundesamt in Dessau.

Gefahr fĂŒr die Waschmaschine?

Dabei lösen sich je nach Art des Gesteins im Untergrund Mineralien im Wasser auf – auch die so genannten HĂ€rtebildner Kalzium und Magnesium. Je höher die Konzentration der HĂ€rtebildner ist, desto hĂ€rter ist das Wasser. Die Folge fĂŒr die Waschmaschine kann sein, dass umso mehr Waschmittel oder Seife benötigt wird.

Doch wer in Regionen mit hartem Wasser lebt, muss nicht befĂŒrchten, dass die teure Waschmaschine sogleich großen Schaden nimmt. "In der Regel reicht es bei Waschmaschinen aus, wenn das Waschmittel entsprechend der WasserhĂ€rte nach den Angaben auf der Verpackung dosiert wird", sagt Claudia Oberascher von der "Initiative HausgerĂ€te+" in Berlin.

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Den HĂ€rtegrad des Wassers könne man beim zustĂ€ndigen Wasserversorgungsunternehmen erfragen. "Bei GeschirrspĂŒlern sollte bei hartem Wasser die WasserenthĂ€rtungsanlage unbedingt mit Regeneriersalz aufgefĂŒllt werden", empfiehlt Oberascher.

Dieses Spezialsalz stelle die AufnahmefĂ€higkeit des Ionenaustauschers her, der in der GeschirrspĂŒlmaschine Kalzium- und Magnesiumionen aus dem Wasser bindet und somit fĂŒr weiches Wasser sorgt. Auf dem Geschirr und in der Maschine könne sich so kein Kalk ablagern, erlĂ€utert Oberascher. Auf Multifunktions-Tabs mit Salzfunktion sollte dann aber verzichtet werden.

Wasser enthÀrten oder nicht?

Frank Ebisch, Pressesprecher des Zentralverbandes SanitĂ€r Heizung Klima (SHK) in St. Augustin bei Bonn, empfiehlt, hartes Wasser auf jeden Fall zu enthĂ€rten. "Hartes Wasser fĂŒhrt zu einem höheren Energieverbrauch", betont der Experte. Es entstĂŒnden KalkbelĂ€ge, die als Kalkschlamm einen NĂ€hrboden fĂŒr Bakterien darstellen. Gerade in der Trinkwasserinstallation sollte dies jeder HauseigentĂŒmer zwingend vermeiden, rĂ€t Ebisch. Diese EinschĂ€tzung verwundert angesichts seiner Position nicht. Immerhin verdienen SanitĂ€rfirmen am Einbau und der Wartung der Anlagen.

Anders urteilt die Stiftung Warentest: "Eine Aufbereitung von Trinkwasser im Haushalt ist meist ĂŒberflĂŒssig. Sie kann bei falscher Anwendung sogar die WasserqualitĂ€t verschlechtern." Gerade Ionentauscher seien kein Muss fĂŒr Trinkwasseranlagen. Denn die Dosieranlagen versetzen das Wasser mit Phosphat oder Silikat und sollen so die Korrosion der Rohre vermindern. Phosphat im Trinkwasser ist aber unerwĂŒnscht.

Keime im Wasser

"Auch das Umweltbundesamt hĂ€lt den Einbau von GerĂ€ten zur EnthĂ€rtung und zur Entfernung von Schadstoffen aus dem Trinkwasser im Haushalt nicht fĂŒr sinnvoll", erlĂ€utert Chorus. Der Grund: Alle zusĂ€tzlichen Einbauten in die hĂ€usliche Trinkwasser-Installation mĂŒsse man regelmĂ€ĂŸig fachkundig warten lassen – sonst leide nicht nur das GerĂ€t, sondern möglicherweise auch die QualitĂ€t des Trinkwassers. Denn das GerĂ€t könne etwa verkeimen oder Schadstoffe lösen sich aus dem GerĂ€t und geben diese an das Trinkwasser ab.

Hausmittel gegen Kalk

Wer dennoch seinen Tee ohne Kalkgeschmack genießen will, sollte einen kleinen Tischfilter benutzen, rĂ€t die Stiftung Warentest. Und Chorus empfiehlt, Flecken auf Fliesen und Armaturen sowie Ablagerungen lieber manuell zu entfernen. Hausmittel wie ZitronensĂ€ure oder Essig helfen hier.

"Durch hartes Wasser verkalkt man nicht", rĂ€umt Chorus mit einem Vorurteil auf. Kalzium und Magnesium seien vielmehr wichtige Bestandteile der ErnĂ€hrung. Wer allerdings ĂŒber Trinkwasser den tĂ€glichen Bedarf an Kalzium und Magnesium decken wolle, mĂŒsste einen Eimer Wasser trinken. Etwa 100 Gramm Emmentaler hĂ€tten den gleichen Effekt.

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