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Aufkleber und Kleberrückstände entfernen – sauber und ohne Knibbeln

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Faustregeln  

Aufkleber ganz ohne Knibbeln entfernen

04.06.2018, 13:44 Uhr | rw, t-online.de

Unglaublich, wie einfach man auch Etiketten entfernen kann. (Screenshot: t-online.de)
Aufkleber entfernen ohne Knibbeln

Vier Tipps, wie man Aufkleber und Etiketten löst, ohne dass hässliche Kleberreste zurückbleiben.

Aufkleber entfernen ohne Knibbeln


Nicht immer lassen sich die Aufkleber ohne Weiteres wieder entfernen. Oft bleiben Klebereste zurück. Mit diesen Tipps können Sie Aufkleber und deren Rückstände von jedem Untergrund entfernen – ohne die Fingernägel einzusetzen.

Ob auf Kinderzimmermöbeln oder auf vielen Neuwaren: Aufkleber und Etiketten nerven, weil sie sich meist nur schwer ablösen lassen. 

Aufkleber und Klebereste mit Hausmitteln ablösen

Viele Kleber aber lassen sich mit Mitteln entfernen, die Sie bereits zuhause haben. Dazu zählen: Wärme (Fön), Wasser, Öl und Alkohol. Zunächst können Sie Ihr Glück also mit dem Fön versuchen. Hat das keinen Erfolg, probieren Sie es mit Wasser, bevor Sie auf fett- und alkoholhaltige Mittel zurückgreifen.

  • Schmelzkleber werden durch heiße Luft gelöst: Der Fön ist sicherlich der Klassiker unter den Aufkleberentfernern. Viele Hersteller von Etiketten und Aufklebern nutzen für ihre Produkte einen Schmelzklebstoff. Dieser löst sich, wenn er erwärmt wird, so dass sich der Aufkleber ohne Rückstände abziehen lässt. Ein flacher Schaber ist ein hilfreiches Werkzeug.
  • Viele Klebstoffe sind wasserlöslich: Ein wirksames und komplett unbedenkliches Hausmittel zum Lösen von Knibbel-Etiketten ist Wasser. Viele Klebstoffe sind wasserlöslich und lassen sich nach einem Wasserbad, das im Idealfall mit etwas Spüli versetzt wurde, ganz einfach abziehen. Oftmals schwimmen sie nach etwas Einwirkzeit schon an der Wasseroberfläche.
  • Kleberückstände mit Tesafilm entfernen: Zumindest von einem Kunststoffuntergrund lassen sich hässliche Kleberückstände entfernen, indem man einen Streifen Tesafilm fest auf die jeweiligen Stellen drückt und dann mit einem Ruck abreißt. Die fiesen Überbleibsel haften am Tesafilm und werden mit abgerissen.
  • Hausmittel auf Fett- und Ölbasis: Wurde für einen Aufkleber ein fettlöslicher Klebstoff verwendet helfen Hausmittel wie Margarine, Butter oder Speiseöl weiter. Papieretiketten und -aufkleber kann man einfach mit Margarine oder Butter einstreichen. Das Fett sollten Sie kurz einziehen lassen, damit es sich mit dem Kleber verbinden und ihn so lösen kann. Bei Kunststoffaufklebern ist flüssiges Speise- oder Orangenöl die bessere Wahl. Vor der Anwendung sollten Sie die Ränder des Aufklebers leicht anlösen, damit das flüssige Fett hinter die Klebefläche laufen und den Kleber lösen kann.
  • Spiritus und Nagellackentferner als letztes Mittel: Erst wenn alle anderen Mittel nichts genutzt haben, sollte man zu den ganz harten Maßnahmen greifen und besonders hartnäckigen Aufklebern mit Nagellackentferner zu Leibe rücken. Spiritus und Waschbenzin leisten dieselben Dienste. Damit sich Kleber und Lösemittel gut verbinden können, ist es auch hier hilfreich, wenn Sie die Ecken und Ränder des Aufklebers vor der Behandlung leicht ablösen. Allerdings ist bei der Anwendung größte Vorsicht geboten.

Behutsam vorgehen

Das Entfernen mit Hausmitteln kann unerwünschte Nebeneffekte haben. Nagellackentferner beispielsweise kann die behandelte Oberfläche angreifen. Vor allem bei sehr glatten oder polierten Oberflächen ist deshalb Vorsicht geboten. Ebenso wie Waschbenzin kann auch Nagellackentferner das behandelte Material ermatten lassen. Die Oberfläche verliert ihren Glanz und wird stumpf. Auch öl- und fetthaltige Mittel wie Margarine oder Speiseöl sind mit Vorsicht anzuwenden, dauerhafte Fettflecken können die Folge sein.

Unser Tipp: Probieren Sie an einer nicht sichtbaren Stelle, wie das Material auf die Behandlung mit den aggressiven Hausmitteln reagiert.

Etiketten an Neuware vom Verkäufer entfernen lassen

Um sich nervige Knibbel-Aktionen zu Hause zu sparen, können Sie beim Kauf von Neuware auch den Verkäufer bitten, Preisschilder und Etiketten, die auf dem Produkt kleben, zu entfernen. Vor allem bei Taschenbüchern, bei denen das Preisschild oft direkt auf dem Buchrücken klebt, ist so ein Vorgehen empfehlenswert. Wenn der Verkäufer die Ware beim Versuch, den Aufkleber zu lösen, beschädigt, müssen Sie sie nicht mehr kaufen.

Mehrere Faktoren beeinflussen die Haftung

Längst nicht alle Aufkleber lassen sich problemlos von ihrem Untergrund lösen, ohne dass hässliche Kleberreste zurückbleiben. Wie fest ein Aufkleber haftet und wie viel Knibbelei zum Entfernen nötig ist, hängt dabei von drei Faktoren ab:

  • Material und Struktur des Untergrunds: Besonders fest kleben Etiketten auf glatten Untergründen wie Metall oder Glas. Der Haftkleber auf dem Etikett kann sich hier besonders gut mit dem Untergrund "vernetzen", wie Fachleute es nennen. Auf unbehandeltem Holzuntergrund ist die Haftwirkung geringer.
  • Material des Etiketts: Papier reißt schneller ein als ein Kunststoffetikett. Kann man letzteres oft in einem Stück vorsichtig abziehen, lassen sich Aufkleber aus Papier meist nur durch intensives Knibbeln mit den Fingernägeln rückstandslos entfernen.
  • Der verwendete Klebstoff: Für Etiketten und Aufkleber kommen rund 30 verschiedene Klebstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften zum Einsatz. Schmelzklebstoffe lassen sich beispielsweise leicht lösen, indem man sie erwärmt. Andere Klebstoffe sind fett-, alkohol- oder wasserlöslich.

Etikettenhersteller empfehlen Spezialspray zum Entfernen

Die meisten Etikettenhersteller raten vom Einsatz von Hausmitteln ab und empfehlen Spezialsprays. Tatsächlich lösen diese Sprays die meisten Aufkleber schonend und ohne Rückstände von ihrem Untergrund. Allerdings sind die Sprays mit einem Preis von rund fünf Euro nicht ganz billig.

Knibbelaufkleber sind billiger zu produzieren

Wenn sich Aufkleber und Etiketten schlecht lösen lassen, hat das meist mit der Sparsamkeit des Etikettenherstellers zu tun. Etiketten, die sich rückstandslos entfernen lassen, sind wesentlich teurer, als die, bei denen man knibbeln muss. 

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