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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Das darf nicht in die Spülmaschine

Von dpa, jb

Aktualisiert am 04.12.2021Lesedauer: 5 Min.
Geschirr: Wenn Tassen und Teller noch nass aus der Maschine kommen, kann dies mehrere Gründe haben, die Sie überprüfen sollten.
Geschirr: Wenn Tassen und Teller noch nass aus der Maschine kommen, kann dies mehrere Gründe haben, die Sie überprüfen sollten. (Quelle: ronstik/getty-images-bilder)
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Wer eine Spülmaschine zur Verfügung hat, reinigt sein Geschirr meist nur noch selten mit der Hand. Allerdings eignet sich nicht jedes Teil für die Reinigung im Geschirrspüler. Wir erklären, was besser mit der Hand gespült werden sollte.

Das Wichtigste im Überblick


Ein Geschirrspüler im Haushalt erspart sehr viel Arbeit. Besonders in einem Mehrpersonenhaushalt oder nach einer Feier, ist die Maschine für viele ein Segen: Der große Abwasch entfällt – somit bleibt mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben. Aber Achtung: Einige Gegenstände sollten lieber mit der Hand gereinigt werden, da sie sonst schnell kaputt gehen können.


Achtung, Luftverschmutzer: So bleibt die Luft in der Wohnung sauber

Luftverschmutzung durch den Toaster: Die Feinstaubbelastung in der Wohnung steigt schnell an. Das liegt auch an den verbrannten Krümeln auf dem Boden des Geräts. Darum sollte der Toaster öfter gereinigt werden – und nur bei offenem Fenster zum Einsatz kommen.
Schön, aber schmutzig: Besonders Duftkerzen können für Allergiker belastend werden. Sie sorgen auch für eine hohe Feinstaubkonzentration in der Wohnung. Das Umweltbundesamt rät: Weniger ist in dem Fall mehr.
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Brettchen aus Holz platzen auf

Bestecke und Geschirrteile aus Holz sowie Holzbrettchen sollten Sie besser mit der Hand spülen. Denn der Waschgang der Maschine lässt das Holz aufquellen und unschön aussehen. In den so entstandenen Rissen können sich dann Schmutz und somit gesundheitsschädliche Bakterien, Viren und Pilze ansammeln. Außerdem kann sich bei geleimtem Geschirr der Kleber lösen, sodass Holzgriffe abfallen. Bei lackiertem Holz kann die Lackierung abplatzen.

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Besteck lieber mit der Hand spülen

Nicht nur Besteck mit Holzgriffen, sondern auch solches mit Griffen aus Kunststoff sollten nur selten in der Maschine gereinigt werden. Viele Produkte sind als maschinentauglich ausgezeichnet und dürfen auch mal in der Spülmaschine landen. Allerdings sollte dies eine Ausnahme bleiben. Denn obwohl sie als "für den Geschirrspüler geeignet" gekennzeichnet sind, zeigen sich nach einigen Monaten oder Jahren klare Abnutzungsspuren. Das Material leider vor allem unter den aggressiven Reinigern: Kunststoff verliert an Farbe und Strahlkraft. Zwischen kleinen Spalten sammelt sich Wasser, sodass hier Rost entsteht. Messer werden stumpf.

Auch Silberbesteck hat in der Geschirrspülmaschine nichts zu suchen. Das Edelmetall läuft an oder es bilden sich schwarze Beläge auf dem Besteck. Der Grund hierfür sind ebenfalls die aggressiven Inhaltsstoffe des Geschirrspülmittels beziehungsweise der Geschirrspültabs.

Spülen Sie Besteck, das nicht komplett aus Edelstahl besteht, daher am besten in lauwarmem Wasser mit der Hand. Zudem sollten Sie es anschließend gut abtrocknen.

Wie sollte man Besteck am besten in die Spülmaschine einräumen?

Räumen Sie am besten Messer, Löffel und Gabeln unsortiert in den Besteckkorb. Dadurch verhindern Sie, dass Besteck der gleichen Art aneinanderklebt. Die Folge wäre, dass es nicht richtig gereinigt werden kann. Zusätzlich sollten Sie das Besteck mit dem Griff nach unten in den Korb stellen. Dadurch können die Essensreste vom Wasserstrahl besser weggespült werden.

Dürfen Töpfe und Pfannen in den Geschirrspüler?

Auch wenn die Reinigung schwierig ist, lassen Sie Töpfe und Pfannen lieber nicht oder so selten wie möglich in der Spülmaschine reinigen. Der Grund: Viele Töpfe, Bräter und unbeschichtete Pfannen erlangen erst durch den Gebrauch ihr optimales Kochverhalten. Die Reinigung in der Maschine zerstört diese Gebrauchsschicht. Hinzu kommt, dass einige Töpfe und Pfannen keine rostfreien Schrauben haben. Diese bringen Rost in die Spülmaschine und schädigen andere Teile, wie zum Beispiel Messer.

Bei Glas Ausnahmen beachten

Gläser können prinzipiell in der Maschine gereinigt werden. Nicht spülmaschinenbeständig sind jedoch Gefäße, die sich milchig verfärben. Auch auf Topfdeckel aus Glas kann dies zutreffen. Das Glas erhält seine trübe Färbung aufgrund vieler dünner Risse. Kleinere Bestandteile werden aus der Glasoberfläche gelöst, wodurch das gesamte Material angegriffen wird. Zu diesem Effekt kommt es durch häufiges Spülen in der Spülmaschine und auch durch qualitativ minderwertiges Glas. Ein weiterer Grund für das milchige Aussehen kann auch eine zu hohe Temperatur des Waschgangs sein.

Gläser mit Aufdruck dürfen ebenfalls nicht in die Spülmaschine, da dieser durch das Spülen abblättern kann. Auch Sektgläser mit langem Stiel sollten besser mit der Hand gespült werden, da sonst der Stiel brechen kann.

Vorsicht bei Vorratsdosen

Vorratsdosen aus Plastik können in der Maschine gewaschen werden. Verfärbt sich allerdings die Box, ist Vorsicht geboten. Bei einem Gelbstich oder kleinen Rissen sollte sie entsorgt werden. Denn in diesem Fall lösen sich Weichmacher heraus, die der Gesundheit schaden können.

Was darf in die Spülmaschine?

Im Geschirrspüler reinigen lassen dürfen Sie alle Gegenstände aus Edelstahl sowie Teile, die entsprechend als "spülmaschinenfest" gekennzeichnet sind.

Spülmaschine richtig einräumen – was kommt wo hin?

Besteck gehört in den entsprechenden Korb beziehungsweise in die hierfür vorgesehene Lade, wenn die Teile nicht zu lang und sperrig sind. Dabei werden Löffel, Gabel und Messer gemischt und mit dem Griff nach unten in die einzelnen Fächer gestellt. Dadurch kleben sie nicht aneinander und Essensreste können vom Wasserstrahl besser weggespült werden.

Große Kellen, Kochlöffel, Salatbesteck oder Zangen kommen in den obersten Korb.

Geschirr, Schüsseln und Behälter, die stark verschmutzt sind, sollten in den unteren Korb gestellt werden. Richten Sie dabei die dreckigen Stellen so aus, dass diese direkt von der Wasserdrüse angestrahlt werden.

Schalen, kleinere Teller oder Behälter sowie Tassen und Teller gehören in den oberen Geschirrkorb – insofern sie nicht stark verschmutzt sind. Auch empfindlichere Gegenstände können hier hineingestellt werden.

  • Sauberkeit und Glanz: Zehn Tipps für die Spülmaschine

Spülmaschine einräumen: Reihenfolge beachten

Damit es beim Einräumen kein Chaos gibt und Sie die Körbe ständig hin- und herziehen müssen, können Sie eine bestimmte Reihenfolge beim Einräumen einhalten. Besonders nach einer größeren Feier, wenn viel Geschirr und Besteck gereinigt werden muss, kann dies sinnvoll sein. Eine mögliche Reihenfolge ist folgende:

  1. Besteckkorb
  2. unterer Geschirrkorb
  3. oberer Geschirrkorb

Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass Speisereste, die von dem oberen Geschirr nach unten tropfen, beim Einräumen nicht auf Ihre Hände gelangen.

Fehler beim Einräumen des Geschirrspülers

Kommen Geschirr, Besteck und Schalen noch schmutzig aus der Maschine, kann dies mehrere Gründe haben. Häufige Fehler sind:

  1. Die Teile überlagern sich in den Körben, sodass der Wasserstrahl nicht alles erreichen konnte.
  2. Es ist kein ausreichender Abstand zwischen den einzelnen Gegenständen vorhanden, sodass einzelne Flächen aneinanderkleben.
  3. Der Sprüharm wurde durch einen Gegenstand blockiert und konnte sich nicht drehen.
  4. Die Körbe sind überfüllt, wodurch Geschirr aneinanderreiben und sich dadurch gegenseitig beschädigen könnte.
  5. Das Sieb im Geschirrspüler ist verstopft.
  6. Das Geschirrspülmittel wurde vergessen.
  7. Die Spültemperatur ist zu gering oder zu hoch eingestellt.

Sollte man Geschirr vorspülen, bevor es in die Spülmaschine kommt?

Einige glauben, dass Ihr Geschirrspüler hartnäckige Verschmutzungen nicht entfernen kann, und spülen deshalb das Geschirr und Besteck vor. Nötig ist dies jedoch nicht immer. Denn die Inhaltsstoffe im Geschirrspülmittel sowie die harten Wasserstrahlen und -drüsen entfernen Speisereste oft gut genug. Wichtig ist, dass Sie vor dem Einräumen des Geschirrs und Besteck große Speisereste entfernen und alle Gegenstände richtig in die Körbe räumen.

Spülen in der Maschine oder von Hand: Wobei wird mehr Wasser und Strom verbraucht?

Dreckiges Geschirr sollten Sie von der Spülmaschine reinigen lassen. Das spart im Vergleich zur Handwäsche sowohl Wasser als auch Strom. Laut der Nationalen Top-Runner-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sogar bis zu 50 Prozent an Wasser und 30 Prozent an Energie.

Übersicht: Was darf in die Spülmaschine und was nicht?

Im Geschirrspüler sollten Sie folgende Gegenstände nicht reinigen lassen:

  • beschichtete Pfannen
  • unbeschichtete Pfannen
  • Töpfe
  • Bräter
  • Küchengegenstände aus Holz
  • scharfe Messer
  • Kristallglas
  • Glasdeckel
  • Milchglas
  • Thermoskanne
  • Schraubgläser mit Etiketten
  • Vorratsdosen aus Metall oder Kunststoff
  • Espressokocher
  • Messbecher
  • Kunststoffgeschirr
  • Bambusgeschirr
  • Metallgeschirr (Aluminium, Bronze, Kupfer, Messing, Zinn)
  • Emaillegeschirr (je nach Qualität)

Im Geschirrspüler können Sie folgende Gegenstände reinigen lassen:

  • Gegenstände aus Edelstahl
  • Kochutensilien aus form- und hitzebeständigem Material
  • Besteck und Kochtöpfe mit der Kennzeichnung "spülmaschinenfest" gemäß Norm Din EN 12875
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Warum ist mein Geschirr feucht, wenn es aus der Spülmaschine kommt?

Sind Teller, Tassen und Besteck noch nass, obwohl das Spühlprogramm fertig ist, so kann dies mehrere Gründe haben:

  • Das falsche Spühlprogramm wurde ausgewählt.
  • Die Heizspiralen sind defekt.
  • Der Temperatursensor ist beschädigt.
  • Die Kabel oder andere elektronische Bestandteile in der Maschine sind beschädigt.

Bevor Sie den Handwerker rufen, sollten Sie die Maschine noch mehrere Male mit einem anderen Programm durchlaufen lassen, um bestimmte Fehler vorab ausschließen zu können.

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Von Jennifer Buchholz

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