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Der "SchÀlchen-Trick" macht Ihre Mikrowelle blitzblank

t-online, rw

Aktualisiert am 17.12.2021Lesedauer: 8 Min.
Dreckige Mikrowelle: Im Video zeigen wir Ihnen, wie Sie sich krÀftiges Schrubben ersparen. (Quelle: t-online)
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Mit der Mikrowelle kochen gehört fĂŒr viele heute schon zum Alltag. Doch nur wenige wissen, wie sie diese am besten reinigen, weshalb Teller mit Goldrand nicht in die Mikrowelle gehören und warum Blumenerde in manchen FĂ€llen schon.

Das Wichtigste im Überblick


Die Mikrowelle hat sich einen festen Platz in deutschen KĂŒchen erobert. Praktisch, leicht und schnell taut sie Tiefgefrorenes auf, bereitet Fertiggerichte zu, wĂ€rmt Speisen wieder auf oder erhitzt einfach die heiße Milch mit Honig vor dem Schlafengehen.


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Deshalb wird die Mikrowelle schmutzig

Ein weiterer Vorteil: Sie benötigt weniger Energie, verglichen mit Backofen oder Herd – und lĂ€sst sich auch leichter reinigen. "Weil die InnenwĂ€nde des Garraums im Mikrowellenbetrieb kaum heiß werden, entstehen dort auch nur geringe Anschmutzungen", sagt die Stiftung Warentest. "Der Kombibetrieb, insbesondere das Grillen von HĂ€hnchen, fĂŒhrt jedoch zu einer erheblichen Verschmutzung des Garraums", so die Experten.

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Im Normalbetrieb wird der Innenraum schmutzig, wenn die zubereiteten Speisen nicht sorgfĂ€ltig abgedeckt werden. DarĂŒber hinaus enthĂ€lt auch der beim Erhitzen von Speisen aufsteigende Dampf Fettanteile. KĂŒhlt der Dampf ab, legt sich das Fett in Form eines dĂŒnnen Schmierfilms auf die Innenverkleidung. Diese sollte man dann umgehend mit warmem Wasser, GeschirrspĂŒlmittel und einem Lappen oder Mikrofasertuch reinigen.

Diese Hausmittel wirken wahre Wunder

Verkrustungen und besonders starke Verschmutzungen, etwa nach dem Grillen, sind allerdings hartnĂ€ckiger. Werden diese nicht sofort entfernt, bleiben sie haften und sind nur noch mĂŒhsam wegzukratzen. Zum GlĂŒck gibt es drei Hausmittel und Tricks, mit denen Sie Ihre Mikrowelle wieder auf Hochglanz bringen. Sie brauchen dazu nur eine mikrowellengeeignete Schale oder einen Suppenteller sowie SpĂŒlmittel, Essigessenz oder Zitronenscheiben. (Die detaillierte Anleitung sehen Sie oben im Video oder wenn Sie hier klicken.)

SchĂ€lchen-Trick Nr. 1: SpĂŒlmittel

SpĂŒlmittel: Auch chemische Reiniger wie GeschirrspĂŒlmittel machen die Mikrowelle wieder sauber.
SpĂŒlmittel: Auch chemische Reiniger wie GeschirrspĂŒlmittel machen die Mikrowelle wieder sauber. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)
  • FĂŒllen Sie eine Schale mit Wasser und ein paar Tropfen GeschirrspĂŒlmittel.
  • Stellen Sie diese in die Mikrowelle und schließen Sie anschließend die TĂŒr.
  • Kochen Sie diese bei maximaler Hitze etwa eine Minute auf und lassen Sie sie noch eine kurze Weile im geschlossenen GerĂ€t stehen.

Dank des chemischen Reinigungsmittels wirkt diese Methode relativ schnell und der Schmutz lÀsst sich einfach wegwischen.

SchÀlchen-Trick Nr. 2: Essigessenz

  • FĂŒllen Sie eine Schale mit Wasser und geben Sie zusĂ€tzlich zwei Esslöffel Essigessenz hinzu.
  • Stellen Sie das GefĂ€ĂŸ in die Mikrowelle und schließen Sie anschließend die TĂŒr.
  • Schalten Sie das GerĂ€t auf die höchste Stufe und lassen Sie es mindestens zehn Minuten laufen.

Durch die hohen Temperaturen verdampft das Essigwasser und legt sich wie ein Film auf die InnenoberflÀche. So löst es hartnÀckige Verschmutzungen.

SchÀlchen-Trick Nr. 3: Zitrone

Zitrone: In Scheiben geschnitten bringt die Frucht die Mikrowelle zum GlÀnzen.
Zitrone: In Scheiben geschnitten bringt die Frucht die Mikrowelle zum GlÀnzen. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
  • Schneiden Sie eine frische Zitrone in Scheiben und legen Sie diese in eine mit Wasser gefĂŒllte Schale.
  • Stelle Sie diese in die Mikrowelle und schließen Sie die TĂŒr.
  • Schalten Sie das GerĂ€t auf die höchste Stufe und lassen Sie es fĂŒnf Minuten laufen.

Der emporgestiegene Zitronendampf löst den Schmutz. Verkrustungen und FettrĂŒckstĂ€nde im Innenraum können nun ohne Kraftanstrengung einfach mit einem feuchten Lappen oder Mikrofasertuch entfernt werden.

Mikrowelle von außen reinigen

Von außen sollten Sie die Mikrowelle ebenfalls regelmĂ€ĂŸig mit dem Lappen abwischen. Etwas aufwĂ€ndiger ist die Pflege bei den immer beliebter werdenden Mikrowellen mit Edelstahlfront. Hier bietet der Handel aber spezielle Reinigungs- und Pflegeprodukte fĂŒr EdelstahloberflĂ€chen an – meist in Form von Sprays oder Cremes. Dank dieser lassen sich Verschmutzungen einfach entfernen. Zudem wird die OberflĂ€che mit einem Schutzfilm ĂŒberzogen. Dadurch haben FingerabdrĂŒcke fĂŒr mehrere Wochen keine Chance.

So funktioniert die Mikrowelle

Dass es Mikrowellen ĂŒberhaupt gibt, verdanken wir – wie bei vielen anderen Entdeckungen und Erfindungen auch – vor allem dem Zufall: Der US-Amerikaner Percy Spencer forschte Mitte der 1940er-Jahre eigentlich an RadargerĂ€ten, als er feststellte, dass die Strahlung einen Schokoriegel, den er in seiner Tasche bei sich trug, zum Schmelzen brachte. 1947 baute Spencer dann den ersten funktionsfĂ€higen Mikrowellenherd.

Er hatte das Prinzip verstanden, das die Schokolade schmelzen ließ: Mikrowellen versetzen die WassermolekĂŒle im Essen in starke Schwingungen, wodurch sich diese erwĂ€rmen. Fleisch, Nudeln, Milch und andere Nahrungsmittel können so erhitzt oder sogar gegart werden, ohne dass sich SchĂŒsseln und Teller mit erwĂ€rmen. Da in Materialien wie Kunststoff oder Porzellan kein Wasser enthalten ist, passieren die Wellen solche BehĂ€ltnisse praktisch ohne jeden Effekt.

So genial das Prinzip der Mikrowelle auch ist, so hat es doch auch SchwĂ€chen: Beispielsweise werden Speisen in der gewöhnlichen Mikrowelle zwar gegart, nicht aber gebrĂ€unt. FĂŒr die Zubereitung von GrillhĂ€hnchen, Braten, Pizza oder Kuchen ist die Mikrowellen-Technik an sich also eher ungeeignet. Moderne GerĂ€te sind deshalb meist Kombimodelle, die auch grillen können und eine Heiß- und Umluftfunktion mitbringen, wie man sie aus dem Elektroherd kennt.

Was die Mikrowelle kosten darf

Die gewöhnliche Standardmikrowelle ohne solche Zusatzfunktionen ist sehr gĂŒnstig zu haben. "Wenn Sie das GerĂ€t lediglich zum Auftauen von TiefkĂŒhlprodukten und zum ErwĂ€rmen kleiner Essensportionen verwenden, reicht Ihnen eine Mikrowelle mit variabler Leistung", empfiehlt die Verbraucherzentrale Sachsen. Bei diesen GerĂ€ten lassen sich meist nur Wattzahl und Zeit einstellen. Einstiegsmodelle lĂ€gen bei etwa 40 Euro, so die VerbraucherschĂŒtzer.

Etwas teurer wird es schon, wenn Sie auf die zusĂ€tzliche Grillfunktion Wert legen. Hier beginne die Preisspanne bei etwa 60 Euro. KombigerĂ€te, die darĂŒber hinaus auch mit Heiß- oder Umluft arbeiten, schlagen mit mindestens 90 Euro zu Buche. DafĂŒr können diese die Anschaffung anderer, teurerer GerĂ€te ĂŒberflĂŒssig machen. "In kleinen Haushalten ersetzen sie den Herd und den Backofen", so die sĂ€chsischen VerbraucherschĂŒtzer.

DafĂŒr eignen sich Mikrowellen gut

Ihre StĂ€rken spielen Mikrowellen immer dann aus, wenn relativ kleine Portionen einer einzigen Speise aufgewĂ€rmt oder gegart werden sollen. "Bei kleinen bis mittelgroßen Mengen bis etwa 500 Gramm sparen Sie deutlich Zeit und Strom", stellt die Verbraucherzentrale fest. "UngleichmĂ€ĂŸige ErwĂ€rmung und örtliche Überhitzungen sind bei grĂ¶ĂŸeren Lebensmittelportionen und unterschiedlich zusammengesetzten Gerichten möglich." Diese mĂŒsse man dann eben mehrfach umrĂŒhren, damit sich das Gericht ĂŒberall gleichmĂ€ĂŸig erhitze, sagen die VerbraucherschĂŒtzer.

In der Praxis haben sich Mikrowellen unter anderem im familiĂ€ren Alltag bewĂ€hrt. Wer mehrere Kinder im schulpflichtigen Alter hat, weiß es zu schĂ€tzen, wenn er nur einmal kochen muss und der zwischen 11 Uhr und 15.30 Uhr nach und nach eintrudelnde Nachwuchs sich das Essen dann portionsweise warm machen kann; zumal in der Mikrowelle Aussehen und Geschmack der Lebensmittel, sowie deren Vitamine und Mineralstoffe gut erhalten bleiben, wie die VerbraucherschĂŒtzer bestĂ€tigen.

Auch in vielen Studenten-WGs und Single-Haushalten – also ĂŒberall dort, wo verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kleine PortionsgrĂ¶ĂŸen zubereitet, aufgetaut oder erwĂ€rmt werden mĂŒssen – können Mikrowellen ĂŒberzeugen. "Je kleiner die Menge, die zubereitet werden soll, desto gĂŒnstiger schneidet die Mikrowelle im Vergleich zu anderen Garmethoden ab", bestĂ€tigt auch die Stiftung Warentest. Das gelte sowohl fĂŒr die Zeit- wie auch fĂŒr die Energieersparnis.

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Warum Metall nicht grundsÀtzlich tabu ist

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, Metall dĂŒrfe nicht in die Mikrowelle, weil diese sonst kaputt gehen könnte. So grundsĂ€tzlich kann man das allerdings nicht sagen – zumal auch der Mikrowellenherd selbst hinter den meist aus Kunststoff gefertigten Verkleidungen aus Metall besteht. Allerdings entwickelt Mikrowellenstrahlung in leitenden Materialien wie Metall eine elektrische Spannung. Dabei werden StromstĂ€rken von ĂŒber 20 Ampere erreicht, wodurch sich das Material erhitzt.

Trotzdem können beispielsweise Aluschalen, in denen viele Fertiggerichte angeboten und zubereitet werden, ohne weiteres in die Mikrowelle gestellt werden. "Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts fĂŒr Verfahrenstechnik und Verpackung haben gefĂŒllte Stahl- und Aluminiumschalen, wie sie auch als Lebensmittelverpackung verwendet werden, in die Mikrowelle gestellt", berichtet Öko-Test. "Wenn die BehĂ€lter richtig gefĂŒllt und nach oben hin weit geöffnet sind, spricht nichts gegen die Metallschalen."

Keine Teller mit Goldrand und Besteck

Anders sieht es bei kleinteiligen oder feingliedrigen MetallgegenstĂ€nden aus: Wegen des anliegenden Stroms könnte es etwa bei Gabeln zu SpannungsumsprĂŒngen zwischen den einzelnen Zinken kommen. Dann fliegen im Mikrowellenherd die Funken. Derselbe Effekt tritt ein, wenn Metallteile zu nah an die Seitenwand der Mikrowelle gestellt werden. Abgesehen von der dĂŒnnen Kunststoffverkleidung besteht diese aus Metall, so dass es auch hier zu Funkenflug kommen könnte, durch den dann möglicherweise das InnengehĂ€use beschĂ€digt wĂŒrde.

Ähnliches gilt fĂŒr den Teller mit Goldrand, der nicht in die Mikrowelle gehört. Durch die entwickelte Spannung erhitzt sich der meist Ă€ußerst dĂŒnne Metallstreifen und verbrutzelt dann bei starkem Funkenflug.

Wie gefÀhrlich ist die Mikrowelle?

Wo Funken sind, besteht prinzipiell auch immer ein Brandrisiko. Bei der Mikrowelle geht dieses allerdings meist nicht auf Spannungsunterschiede zurĂŒck, sondern in erster Linie auf BrĂ€nde in Folge von Überhitzungen. "Viele Verbraucher verkennen die Leistung moderner MikrowellengerĂ€te", warnt das Institut fĂŒr SchadenverhĂŒtung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) in Kiel.

Wenn die Mikrowelle Feuer fÀngt

Die dortigen Experten mahnen vor allem zur Vorsicht, wenn Körner- oder Kirschkernkissen in der Mikrowelle erhitzt werden sollen. Hier sei es in der Vergangenheit immer wieder zu schweren BrĂ€nden gekommen. "Anders als ein Backofen fĂŒhrt die Mikrowelle die Energie punktuell zu", erklĂ€rt das IFS. "In Teilbereichen der FĂŒllung kann die Glimmtemperatur von Baumwolle erreicht werden."

In vielen Betriebsanleitungen wird das Erhitzen von Körner-, Gel- oder Kirschkernkissen deshalb ausdrĂŒcklich ausgeschlossen. Halten sich Verbraucher nicht daran, muss die Haftpflichtversicherung im Schadensfall unter UmstĂ€nden nicht zahlen, wie das Landgericht Kleve 2006 urteilte (Az. 5 S 48/06).

GrundsĂ€tzlich können aber auch andere Speisen und GegenstĂ€nde in der Mikrowelle Feuer fangen, wenn sie so lange und so stark erhitzt werden, dass die entstehenden Temperaturen die ZĂŒndschwelle des Materials ĂŒberschreiten. Um die Ausbreitung eines solchen Brandes zu verhindern, sind Mikrowellen mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet. Bei gefĂ€hrlich hohen Temperaturen oder gar Flammen im Innenraum, schalten sich die GerĂ€te selbststĂ€ndig ab. Verlassen sollte man sich darauf aber nicht. Es sind auch schon HĂ€user abgebrannt, weil im Garraum einer Mikrowelle Feuer ausgebrochen war.

Überhitzungen möglichst vermeiden

Deshalb sind gefĂ€hrliche Überhitzungen am besten von vorne herein zu vermeiden. Bei Fertiggerichten werden die benötigte Wattzahl und Zubereitungsdauer in der Regel auf der Verpackung angegeben. An diese Empfehlungen sollten Sie sich halten, damit brandgefĂ€hrliche Überhitzungen auszuschließen sind.

Ähnlich lautet auch die IFS-Empfehlung, nach der die beliebten Körner- und Kirschkernkissen, wenn ĂŒberhaupt, nur bei geringer Leistung in der Mikrowelle erwĂ€rmt werden sollen. "Auch sollte das Kissen zwischendurch gewendet werden, um die Körner zu mischen. So kann eine Überhitzung vermieden werden", raten die IFS-Experten. Eine gute, wenn auch langsamere Alternative zum Aufheizen der Kissen in der Mikrowelle empfiehlt die Feuerwehr GĂŒtersloh: Dort rĂ€t man Verbrauchern, "das Kissen zum ErwĂ€rmen auf die Heizung zu legen".

Strahlungslecks in Mikrowellen

Wenn ein Mensch mit konzentrierter Mikrowellenstrahlung in BerĂŒhrung kommt, hĂ€tte diese auf ihn denselben Effekt, den sie auch auf Speisen hat. Sie brĂ€chte die WassermolekĂŒle im Körper in starke Schwingungen, so dass sich diese erhitzen wĂŒrden. Dass dies dem Menschen nicht sonderlich gut bekĂ€me, liegt wohl auf der Hand.

"Die GerĂ€tegehĂ€use mĂŒssen besonders an der TĂŒröffnung so gestaltet sein, dass keine Mikrowellen austreten können", erklĂ€rt die Stiftung Warentest. "Der Grenzwert fĂŒr die Leckrate liegt bei fĂŒnf Milliwatt pro Quadratzentimeter in einem Abstand von fĂŒnf Zentimetern." Bei den meisten handelsĂŒblichen Mikrowellenherden treten zwischen 0,1 und 1,5 Milliwatt auf, also deutlich weniger, als erlaubt. Auch Ă€ltere GerĂ€te bleiben meist deutlich unter dem Grenzwert, solange Sie an TĂŒrschloss und TĂŒrscharnieren keine sichtbaren SchĂ€den feststellen können, so die Stiftung Warentest.

Wie gefÀhrlich ist die Strahlung?

Aber wie sicher können Sie sein, dass Mikrowellenstrahlung unterhalb des Grenzwertes tatsĂ€chlich unbedenklich ist? Rechtsgrundlage fĂŒr den Grenzwert ist die "Verordnung ĂŒber elektromagnetische Felder". ZustĂ€ndig ist das Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz (BfS). "Bisher sind schĂ€dliche Gesundheitswirkungen bei Expositionen unterhalb der Grenzwerte der Verordnung wissenschaftlich nicht nachgewiesen", heißt es dort.

Dass bislang keine GesundheitsschĂ€den nachgewiesen wurden, heißt aber nicht, dass sie ausgeschlossen sind. Das Verbrauchermagazin Öko-Test jedenfalls rĂ€t zur Vorsicht: "Bis heute weiß niemand sicher, welche langfristigen Effekte es hat, wenn man regelmĂ€ĂŸig ein MikrowellengerĂ€t benutzt und der Leckstrahlung ausgesetzt ist. Eine Mikrowelle, die Strahlung nach außen verliert, sollte daher im Vergleich zum klassischen Herd immer nur die zweite Wahl sein."

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Was Blumenerde in der Mikrowelle macht

Vielen Menschen ist unbekannt, dass Sie die Mikrowelle nicht nur fĂŒr die Zubereitung beziehungsweise das AufwĂ€rmen und Auftauen von Speisen nutzen können. Auch gegen TrauermĂŒcken in der Blumenerde kann die Mikrowelle helfen. Wenn Ihnen bei jedem Gießen ein Schwarm der kleinen Insekten entgegen fliegt, sollten Sie die gut durchfeuchtete Erde in die Mikrowelle geben und etwa zwei bis fĂŒnf Minuten bei geringer Wattzahl erhitzen. Der Vorteil: Nicht nur die MĂŒcken, sondern auch die Larven werden getötet. Die Pflanze selbst darf nicht mit in die Mikrowelle. Sie wĂŒrde die Prozedur nicht ĂŒberleben.

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