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U-Boot zur Titanic: Irre Ausflüge für Superreiche


Weltraumspaziergang und Co.
Diese Abenteuer sind nur etwas für Superreiche

Von t-online, sms

20.06.2023Lesedauer: 2 Min.
Virgin Galactic: Mit dem Unternehmen können auch Touristen ins Weltall fliegen.Vergrößern des BildesVirgin Galactic: Mit dem Unternehmen können auch Touristen ins Weltall fliegen. (Quelle: IMAGO/Nathan J Fish/Sun-News)
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Wer viel Geld und Langeweile hat, den überkommen bisweilen verrückte Ideen. Beispielsweise für einen Ausflug ins Weltall oder an den Südpol zu reisen.

Normalerweise fliegen nur Astronauten ins Weltall und erfahrene Bergsteiger erklimmen die höchsten Berge der Welt. Extremsportler wandern zum Südpol oder tauchen mit einem U-Boot zum Wrack der Titanic. Dabei ist aktuell ein U-Boot verschwunden und es stellt sich die Frage, welche Luxus-Ausflüge ähnlich gefährlich sind. Und das nicht nur für die Superreichen, sondern auch für jene, die sie begleiten.

Mit dem Mini-U-Boot zum Wrack der Titanic

Bei der Expedition zum Wrack der Titanic sind in der Regel ein Pilot, drei Gäste und ein Titanic-Experte an Bord. Für acht Tage geht es dann zunächst zum Wrack der Titanic, auf dem Weg gibt es Trainings, bei denen die Teilnehmer auf den Tauchgang vorbereitet werden.

Der Tauchgang selbst dauert normalerweise sechs bis acht Stunden. Vom kürzlich gestarteten Tauchteam fehlt aktuell jede Spur. Diese Ausflüge kosten bis zu 250.000 US-Dollar, also etwa 229.000 Euro.

Als Weltraumtourist zu einem Ausflug ins All

Jeff Bezos' Raumfahrtunternehmen Blue Origin sowie das Unternehmen Virgin Galactic bieten auch Touristen das, was normalerweise nur erfahrenen Astronauten möglich ist: Für viel Geld geht es einmal ins Weltall und zurück zur Erde. Der Flug mit Virgin Galactic ist aktuell wieder möglich, bietet allerdings nur wenige Minuten in der Schwerelosigkeit: Mit einem Trägerflugzeug geht es in die Höhe, von wo aus das Raumschiff auf mehr als 80 Kilometer über der Erde aufsteigt.

Schließlich geht es im Gleitflug zurück zur Erde, wo es auf derselben Landebahn wieder aufsetzt. Die Flüge starten von der Basis des Spaceport America in der Wüste von New Mexico. Die Preise für einen Flug liegen zwischen 200.000 und 450.000 US-Dollar.

Doch: Auch hier gab es bereits Unfälle: 2014 kam ein Pilot der Virgin Galactic ums Leben, die Flüge wurden bis 2023 ausgesetzt. Seit einem Unfall im September 2022 bleibt auch die Rakete von Blue Origin aktuell am Boden.

Glamping und Wandern am Südpol

Wem eine einfache Kreuzfahrt zur Antarktis nicht reicht, der kann auch eine Reise bis zum Südpol buchen. In acht Tagen geht es von Kapstadt/Südafrika aus in einem Privatjet mit maximal zwölf Reisenden zum Südpol.

Der Anbieter Inventia verspricht luxuriöses Camping im Eis, Flüge über die Eisberge, Fahrten im Geländewagen und einen Besuch bei den Kaiserpinguinen. Untergebracht sind die Teilnehmer dabei in einem Luxuscamp, das einem Fünf-Sterne-Hotel entspricht. Die Reisen kosten zwischen 98.500 und 104.000 Euro pro Person.

Für rund 40.000 Euro auf den Mount Everest

Im Vergleich dazu erscheint das Besteigen des höchsten Berges der Welt, dem Mount Everest, fast schon als Schnäppchen. Rund 40.000 Euro kostet das Erlebnis, das neben viel Geld auch noch ein hohes Maß an Fitness erfordert.

Allein die Gebühr für eine Besteige-Genehmigung kostet demnach rund 11.000 US-Dollar; Ausrüstung, Sauerstoffflaschen, Inlandsflüge, Verpflegung und ein lokales Helferteam, das die Route entlangführt, das Gepäck trägt und für die Touristen kocht, tun ihr Übriges.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und AFP
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