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Wie entsteht Nebel? Verständlich erklärt


Wie entsteht Nebel? Verständlich erklärt

Von t-online
25.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Der Nebel lässt nur die Umrisse des Kirchturms im Hintergrund erkennen. Nebel in Cakovec, KroatienVergrößern des BildesDer Nebel lässt nur die Umrisse des Kirchturms im Hintergrund erkennen. (Quelle: IMAGO/Vjeran Zganec Rogulja/PIXSELL)
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Vor allem im Herbst ist das Phänomen Nebel zu beobachten. Die Sicht nimmt mit einem Mal ab, vor allem für Autofahrer ist dann Vorsicht geboten. Wie Nebel entsteht und was das überhaupt ist, erfahren Sie hier.

Nebel kann zunächst einfach als große, dicke Wolke angesehen werden, die über dem Boden schwebt. Das Wort Nebel kommt aus dem Griechischen und trägt übersetzt die Bedeutung Wolke.

Ist der Taupunkt der Luft erreicht, entsteht Nebel

Nebel bildet sich dann, wenn sich die Luft abkühlt oder die Feuchte zunimmt. Chemisch bedeutet das, dass Wasserdampf zu Wassertröpfchen kondensiert. Das passiert, wenn der sogenannte Taupunkt der Luft erreicht ist. Besonders oft tritt dies in den kalten Herbst- und Wintermonaten auf, vor allem in den Nächten. Denn: Kalte Luft kann weniger Wasserdampf aufnehmen als warme, wodurch die relative Luftfeuchte schneller steigt – und damit ist auch der Taupunkt, an dem sich Nebel bildet, schneller erreicht. Es bildet sich eine Art Wolke, es entsteht aber kein Niederschlag durch Regen, sondern es bilden sich winzige Tröpfchen, die sich mit dem Staub in der Luft vermischen. Nebel ist entstanden.

Im Sommer kommt es nur vereinzelt zur Nebelbildung, meist nach einem Gewitter mit Hagelschauern. Wenn die kleinen Eiskörner zu schmelzen beginnen, erhöht sich die Luftfeuchtigkeit und Nebel kann so mitten im Sommer entstehen.

Bodennebel und Hochnebel

Wenn sich nur in der untersten Schicht direkt bis zu einem Meter über dem Boden Nebel bildet, spricht man von Bodennebel. Dann strahlt der Boden stark auf die unteren Luftschichten aus und kühlt die Luft unter den Taupunkt ab. Steigt der Nebel anschließend in die Höhe, spricht man von Hochnebel.

Dunst oder Nebel – der Unterschied

Dass sich bei Nebel die Sicht eintrübt, liegt daran, dass sich die Wassertröpfchen an den kleinen Partikeln in der Luft festhalten und Licht gut reflektieren können. Diese Eigenschaft sorgt dafür, dass sich eine "weiße Wand" bildet, die einen Blick in die Ferne verhindert.

Je nachdem, wie groß die Sichteinschränkung ist, unterscheidet man zwischen Dunst und Nebel. Tut sich Dunst auf, so sind das auch Wolken, die sich über dem Boden befinden. Bei Dunst ist aber noch eine relativ freie Sicht von mehreren Kilometern möglich. Bei Aufkommen von Nebel sieht das anders aus. Dann beträgt die Sichtweite im äußersten Fall nur wenige Meter. Per definitionem in der Meteorologie ist von Nebel die Rede, wenn die Sichtweite 1.000 Meter oder weniger beträgt.

Verwendete Quellen
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