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"Bares für Rares": Verkäuferin wird zum zweiten Mal abgewiesen


"Bares für Rares": Verkäuferin wird zum zweiten Mal abgewiesen

  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens

Aktualisiert am 29.11.2022Lesedauer: 3 Min.
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"Bares für Rares": Eine Kandidatin nahm erneut teil. (Quelle: ZDF/Sascha Baumann)
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Im Sommer hat Horst Lichter eine Modellmacherin ohne Verkaufsabschluss nach Hause geschickt. Und auch ihr zweiter "Bares für Rares"-Anlauf ist nun fehlgeschlagen.

Schon zum zweiten Mal versucht Beate Grahl-Harms aus Ganderkesee in Niedersachsen ihre Rarität bei "Bares für Rares" zu verkaufen. Mitte Juni 2022 hatte sie einen Brillantring angeboten, den Schmuckexpertin Heide Rezepa-Zabel damals auf den ersten Blick nicht richtig einschätzen konnte.


Die Experten und Händler von "Bares für Rares"

"Bares für Rares": Walter "Waldi" Lehnertz, Dr. Elisabeth "Lisa" Nüdling, Horst Lichter, Julian Schmitz-Avila, Christian Vechtel und David Suppes sind Teil der beliebten Trödelshow.
Horst Lichter: Seit 2013 moderiert der Fernsehkoch die ZDF-Trödelshow "Bares für Rares". Unterstützt wird der Moderator von Experten und Händlern.
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Denn da die Qualität des Diamanten ohne Prüfverfahren nicht eindeutig bestimmt werden konnte, lag die Expertise zwischen 4.000 und 18.000 Euro. Auf Empfehlung von Horst Lichter und Rezepa-Zabel wollte Grahl-Harms daher ein Gutachten zu dem Ring einholen und wurde von dem Moderator unverrichteter Dinge nach Hause geschickt. "Ich würde folgenden Deal machen: Die Händlerkarte würdest du kriegen – aber erst, wenn du wiederkommst", verkündete Lichter damals.

"Bares für Rares"-Kandidatin hat Rat beherzigt

Mit einem Zertifikat aus einem Prüflabor ist die 64-Jährige nun zurück und wird herzlich von Lichter empfangen. "Hallo liebe Beate, das freut mich, dass du wiedergekommen bist. Das ist ja sensationell!", findet der 60-Jährige. "Wunderbar, dass Sie das gemacht haben, was wir Ihnen empfohlen haben", freut sich auch Rezepa-Zabel, die sich noch gut an den Diamanten erinnert.

"Die große Frage war: Ist er natürlich, ist er synthetisch oder ist er natürlich und behandelt? Behandelt bedeutet in diesem Fall bestrahlt und erhitzt, und das ist entscheidend für die Wertfindung", führt sie aus. Dieses Rätsel kann nun mithilfe des Gutachtens gelöst werden.

"Das Institut hat spektrometrisch herausgefunden, dass dieser Stein behandelt ist. Er wurde bestrahlt und erhitzt. Aber es wurde auch herausgefunden, dass der Stein eine sehr schöne Farbe hat, nämlich ein Orange-Gelb", stellt sie fest. "Damit ist er ein leuchtender Fancy-Stein. Fancy bedeutet im engeren Sinn, dass er eine frische, schöne Farbe hat", erklärt sie.

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Der Wunschpreis von Grahl-Harms liegt nun nicht mehr, wie bei ihrem ersten Auftritt, bei 3.500 Euro, sondern ist mit dem Gutachten auf 6.000 Euro gestiegen. Rezepa-Zabel kann diesen Wunsch sogar noch überbieten. "Der Fancy-Stein an sich hat einen Karatpreis von 3.500 bis 4.000 Euro", sagt sie und schätzt den Ring insgesamt auf 6.000 bis 7.000 Euro. "Das freut mich sehr", entgegnet Grahl-Harms und bekommt wie versprochen von Lichter die Händlerkarte überreicht.

Auch zweiter Anlauf misslingt

Im Händlerraum hält sich die Begeisterung über das Schmuckstück allerdings in Grenzen. "Oh, ein Ring. In der Mitte ist irgendein Glasstein drauf", schätzt Antiquitätenhändler Walter "Waldi" Lehnertz, als er den Ring unter die Lupe nimmt, muss seinen Fehler allerdings schnell einsehen.

"Ich habe gerade deinen Diamanten schlechtgeredet", entschuldigt er sich, als Grahl-Harms den Raum betritt. Doch auch seine Kollegin, Schmuckhändlerin Elke Velten, hat Bedenken. "Ich habe immer ein paar Schwierigkeiten mit behandelten Diamanten. Das ist nicht jedermanns Sache und die verkauft man auch schwieriger", merkt sie an.

Dennoch gibt sie das erste Gebot ab. "Aber wir haben ein sehr schönes Schmuckstück und ich würde anfangen mit 1.500 Euro", sagt die 69-Jährige. Alle anderen Händler bieten allerdings nicht mit. Schließlich erklärt Auktionator Christian Vechtel: "Seien Sie uns nicht böse, wenn Sie den Ring hier nicht verkaufen, aber Sie haben eine tolle Expertise bekommen und ich denke, Sie werden da auch jemanden woanders finden. Nur leider glaube ich, heute nicht bei uns."

"Schade, aber das ist okay", entgegnet Grahl-Harms, die damit zum zweiten Mal bei "Bares für Rares" abgewiesen wird. "Diesen Ring werde ich erst mal wieder mit nach Hause nehmen und mit meiner Schwester neu beratschlagen", teilt sie am Ende mit.

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Verwendete Quellen
  • zdf.de: "Bares für Rares" vom 29. November 2022
  • facebook.com: "Bares für Rares"
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