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Zistrosentee: Innere und äußere Wirkung

Heilpflanze  

Zistrosentee: Innere und äußere Wirkung

03.12.2014, 12:48 Uhr | tl (CF)

Zistrosentee: Innere und äußere Wirkung. Besonders in der Erkältungszeit kann Zistrosentee helfen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Besonders in der Erkältungszeit kann Zistrosentee helfen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schon im alten Ägypten wurde Zistrosentee für die Zahnhygiene eingesetzt. Ein frischer Atem ist jedoch nicht die einzige Wirkung, die dem Heilkraut nachgesagt wird. Bei welchen Beschwerden die Zistrose außerdem helfen soll, erfahren Sie hier.

Zistrosentee: Inhaltsstoffe und Wirkung

Das Harz der Zistrose, das an den haarigen Blättern des Strauches zu finden ist, enthält unter anderem zahlreiche ätherische Öle, Laudanum (Opiumtinktur) und Polyphelene. Die Inhaltsstoffe entfalten unter anderem eine antibakterielle und antivirale Wirkung, wirken gegen Pilz und fangen freie Radikale ein.

Zistrosentee soll daher zur Behandlung zahlreicher Beschwerden geeignet sein: Die Symptome von Erkältungen, Schleimhautentzündungen, grippalen Infekten und Hautpilzen wie dem Candida albicans sollen mit Zistrosentee gelindert werden können.

Zudem soll der regelmäßige Genuss von Zistrosentee eine immunstärkende Wirkung mit sich bringen. Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass die enthaltenen Polyphelene die Abwehrkräfte der Schleimhäute in den oberen Atemwegen stärken, sodass Krankheitserreger sich schwerer einnisten können. Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn Grippeviren die Runde machen, kann ein Tässchen heißen Zistrosentees daher nicht schaden.

So bereiten Sie Zistrosentee zu

Der Tee wird mit kochendem Wasser aufgegossen. Sie können ihn je nach Geschmack zwei bis fünf Minuten ziehen lassen und ihn mit verschiedenen Zugaben verfeinern. Besonders Honig oder Zitrone passen gut zum Aroma des Tees. Achten Sie auf jeden Fall auch auf die Dosierungsangaben in der Packungsbeilage und wenden Sie sich bei Unklarheiten am besten an Ihren Arzt.

Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie den Genuss von Zistrosentee vorab unbedingt mit Ihrem Arzt besprechen, da es keine wissenschaftlichen Studien zur Wirkungsweise in der Schwangerschaft gibt.

Übrigens können Sie den aufgebrühten Tee auch äußerlich als Bad oder Umschlag anwenden, wie die Fachseite "Heilkräuter.de" berichtet: So könne Zistrose gegen verschiedene Hautprobleme helfen.

Heilkraut aus dem Mittelmeerraum

Im Mittelmeerraum sind Zistrosen seit Jahrtausenden als Heilpflanzen bekannt. Die Gattung aus der Ordnung der Malvenartigen zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt aus. Um zu gedeihen, benötigen Zistrosen einen trockenen, steinigen Boden und viel Sonne. Nur dann bilden die Sträucher die immergrünen, behaarten Blätter aus, die zwischen Mai und Juni gepflückt und zu Zistrosentee weiterverarbeitet werden können.

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