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Wilke-Wurst: Listerien-Skandal – auch Ikea betroffen – Verkauf gestoppt

Listerien-Belastung  

Wilke-Wurst wurde auch bei Ikea verkauft

07.10.2019, 19:48 Uhr | dpa

Wilke-Wurst: Listerien-Skandal – auch Ikea betroffen – Verkauf gestoppt. Ikea-Logo: Auch der Möbelhersteller ist von der Listerien-Verunreinigung in Wilke Wurstwaren betroffen.  (Quelle: imago images/ZUMA Press)

Ikea-Logo: Auch der Möbelhersteller ist von der Listerien-Verunreinigung in Wilke Wurstwaren betroffen. (Quelle: ZUMA Press/imago images)

Nach zwei Todesfällen durch keimbelastete Fleischwaren des nordhessischen Wurstproduzenten Wilke ist auch der Möbelkonzern Ikea vom Rückruf betroffen. Vorsichtshalber wurde der Verkauf sofort gestoppt. 

Zum Möbelkauf bei Ikea gehört für viele auch das Frühstück, Kötbullar oder der Hotdog: Jetzt hat der Möbelkonzern den Verkauf einiger Produkte gestoppt, weil sie vom Wursthersteller Wilke Waldecker stammen.

Wurst-Aufschnitt im Restaurant von Ikea betroffen 

Über einen Großhändler habe Ikea Deutschland Wurst-Aufschnitt für Kunden- und Mitarbeiterrestaurants von diesem Hersteller erhalten, sagte eine Sprecherin des Möbelkonzerns am Montag. Sie bestätigte damit entsprechende Angaben der Verbraucherorganisation foodwatch.

Ikea war nach eigenen Angaben am Mittwoch durch den Großhändler über die Schließung von Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH informiert worden. "Aus diesem Grund haben wir als Vorsichtsmaßnahme den Verkauf aller Produkte des Herstellers umgehend gestoppt", sagte die Sprecherin. Nicht betroffen sei das übrige Fleisch- und Wurstwaren-Sortiment aus dem Restaurant, dem Schwedenshop und dem Bistro. Mittlerweile gebe es einen neuen Lieferanten für Aufschnitt.

Listerien-Keime in mehreren Wilke-Produkten

Waren von Wilke werden mit zwei Todesfällen in Südhessen und 37 weiteren Krankheitsfällen in Verbindung gebracht. Mehrfach wurden Listerien-Keime in Wilke-Produkten nachgewiesen. Die Keime können für Menschen mit geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sei.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hatte als Aufsichtsbehörde den Betrieb mit 200 Mitarbeitern am Dienstag vergangener Woche geschlossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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