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Wie Neugeborene die Brust finden

t-online, Larissa Koch

Aktualisiert am 03.10.2017Lesedauer: 3 Min.
Babys finden die Brust ihrer Mutter auch ohne Hilfe.
Babys finden die Brust ihrer Mutter auch ohne Hilfe. (Quelle: NiDerLander/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wenn ein Neugeborenes den ersten gro├čen Hunger sp├╝rt, dann erkennen das erfahrene Hebammen und M├╝tter. Die S├Ąuglinge machen Suchbewegungen: Sie wackeln hektisch mit dem Kopf und ├Âffnen immer wieder ihren Mund in voller Bereitschaft zum Saugen.

In aller Regel helfen die M├╝tter ihren Frischgeborenen und legen sie direkt an die Brust. Dort docken sie dann zielgerichtet und sogartig an, als h├Ątten sie nie etwas anderes gemacht ÔÇô ein angeborener Reflex.

W├╝rde man ihnen nicht den Weg zum n├Ąhrenden Busen weisen, w├╝rden die S├Ąuglinge ihn wohl auch allein finden. Ein Grund daf├╝r ist ein bestimmter Duft, den die Brust ausstr├Âmt. Italienische Forscher der Poliklinik Abano Terme haben nun einen weiteren Hinweis entdeckt, wie es kommt, dass die Babys die Brust sofort anvisieren. Dazu beobachteten und untersuchten sie 41 Neugeborene und deren M├╝tter.

Der Busen ist nach der Geburt deutlich w├Ąrmer

Die Wissenschaftler haben zwei Dinge verglichen: Die Temperatur der m├╝tterlichen Brustwarze und die Temperatur der Lippen von den S├Ąuglingen. Und siehe da ÔÇô die M├╝nder der Neugeborenen waren in der kleinen Studie k├Ąlter als ihr Gesicht und au├čerdem deutlich k├╝hler als der Mutterbusen. Fast zwei Grad Temperaturunterschied lag zwischen Mund und Brust. Au├čerdem war die Temperatur der Brustwarze und der Bereich drum herum h├Âher als der Rest des Busens. Die Natur hat hier also eine perfekte Navigationshilfe f├╝r die Babys entwickelt.

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Stillprobleme sind sehr verbreitet

Und obwohl es dieses ausgekl├╝gelte System gibt, wird f├╝r viele Stillen zum Problem. Die Brust produziert schlagartig so viel Milch, dass der Busen schmerzhaft empfindlich sein kann. Manchmal kommt es zu einem verz├Âgerten Milcheinschuss ÔÇô das passiert vor allem nach Kaiserschnittgeburten. Und so versucht das Baby Milch zu saugen, es kommt aber noch nicht viel mehr als die sogenannte Vormilch heraus.

Das h├Ąufige Anlegen f├Ârdert die Milchbildung, kann aber die Brust stark strapazieren. Das passiert vor allem dann, wenn man das Kind falsch anlegt. Diese und weitere Stillprobleme k├Ânnen diesen nat├╝rlichen Prozess zu einer gro├čen Herausforderung machen. Mit einer guten Stillberatung in einem zertifizierten stillfreundlichen Krankenhaus kann man solche Schwierigkeiten vermeiden.

Muttermilch ist unnachahmlich

Die Muttermilch ist nach wie vor nicht ersetzbar durch S├Ąuglingsmilch aus dem Handel. Ihre nat├╝rlichen Inhaltsstoffe sind unnachahmlich und individuell auf das Baby abgestimmt.

Die Liste der Vorteile, die Mutter und Kind durch das Stillen haben, ist lang, wie unter anderem der Berufsverband der Frauen├Ąrzte erkl├Ąrt:

  • Das Kind ist durch die Muttermilch in der Stillzeit vor Infektionen gesch├╝tzt.
  • Magen-Darm-Erkrankungen und Mittelohrentz├╝ndungen treten bei Stillkindern seltener auf.
  • Gestillte Kinder haben ein geringeres Risiko, sp├Ąter ├╝bergewichtig zu werden.
  • Sie haben ein geringeres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie hohen Blutdruck.
  • Sie erkranken seltener an Diabetes.
  • Kinder, die Muttermilch bekommen, erleiden seltener einen pl├Âtzlichen Kindstod.
  • Die Gaumen- und Kieferentwicklung wird positiv beeinflusst, es kommt seltener zu Zahnfehlstellungen.
  • US-amerikanische Studien belegen, dass gestillte Kinder weniger Verhaltensauff├Ąlligkeiten und Lernschwierigkeiten haben.

Es ist zudem belegt, dass Kinder, die gestillt wurden, sp├Ąter seltener unter Allergien leiden.

Der Hautkontakt ist zentral f├╝r die Bindung

Der enge Hautkontakt durch das Stillen ist von zentraler Bedeutung f├╝r die Bindung zwischen Mutter und Kind. Damit werden die ersten Weichen f├╝r eine stabile psychische Entwicklung des Kindes gestellt. Durch die N├Ąhe beim Stillen sch├╝tten Mutter und Kind das Bindungshormon Oxytocin aus, auch als Kuschelhormon bezeichnet. Damit f├╝hrt dieser Kontakt zu einem beidseitigen Zusammengeh├Ârigkeitsgef├╝hl.

Und nicht zu untersch├Ątzen: Stillen spart Geld. Die Milch ist immer da.

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