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Mit diesen zehn Tipps führen Sie bessere Gespräche | Gute Konversation


Kommunikation leicht gemacht
Mit diesen zehn Tipps führen Sie bessere Gespräche – egal, mit wem

Von t-online, cch

Aktualisiert am 23.09.2022Lesedauer: 3 Min.
Konversation: Wie Sie gute Gespräche führen? Stellen Sie Ihrem Gegenüber zum Beispiel offene Fragen.Vergrößern des BildesKonversation: Wie Sie gute Gespräche führen? Stellen Sie Ihrem Gegenüber zum Beispiel offene Fragen. (Quelle: Highwaystarz-Photography/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Das gestrige Fußballspiel, der letzte Urlaub, das Wetter – Themen für Smalltalk gibt es genug. Diese zehn Tipps helfen Ihnen, bessere Gespräche zu führen.

Die typischen Tipps für gute Gespräche kennen wir zur Genüge: Überlegen Sie sich vorher interessante Themen, schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen, fassen Sie seine Aussagen noch einmal zusammen, lächeln und nicken Sie.

Eine Balance zwischen Sprechen und Zuhören

Sie zielen darauf ab, zu zeigen, dass man aufmerksam ist. Die amerikanische Journalistin Celeste Headlee hat eine klare Meinung zu solchen Ratschlägen: "Ich möchte, dass Sie das alles vergessen. Das ist Mist!"

"Am besten zeigt man doch, dass man aufmerksam ist, indem man einfach aufmerksam ist", sagt sie in einem Ted-Talk, einer Videoreihe mit Expertenvorträgen. Headlee hat selbst einige Ratschläge verfasst, mit denen Gespräche interessant werden sollen. Diese leitet sie von ihrer langjährigen Arbeit als Reporterin und Interviewerin ab. Sie sollen auch für Gespräche im Alltag gelten.

Wie kann man gute Gespräche führen?

Ihre Anregungen richten sich zum Teil an den Sprecher, zum Teil an den Zuhörer. Eine gute Konversation benötigt eine Balance zwischen Sprechen und Zuhören, so Headlee. Auch um diese herzustellen, helfen ihre Tipps:

1. Seien Sie nicht überheblich. Sie sollten jede Konversation mit der Annahme beginnen, etwas lernen zu können. "Jeder ist in irgendetwas ein Experte", sagt Celeste Headlee. Und: "Jeder hat irgendetwas Spannendes." Stellen Sie nicht Ihre Meinung über alles. Manchmal müssen Sie sie auch zur Seite schieben. Oder zumindest damit umgehen können, dass diese angezweifelt wird.

2. Hören Sie zu. Für Headlee ist Zuhörenkönnen die wichtigste Fähigkeit, die wir entwickeln können. Auch wenn es mal viel Energie kostet: Hören Sie zu. Denken Sie daran, dass Sie zuhören, um zu verstehen – und nicht einfach nur, um zu antworten. Nur wenn Sie zuhören, können Sie etwas lernen.

3. Machen Sie nicht mehrere Dinge gleichzeitig. Konzentrieren Sie sich auf das Gespräch und legen Sie Smartphone, Tablet und Co. zur Seite. Seien Sie im Gespräch präsent und nicht mit den Gedanken woanders.

4. Stellen Sie offene Fragen. Beginnen Sie Ihre Fragen mit Wörtern wie wer, wann, was, wo, warum. Fragen Sie beispielsweise nicht: "Hatten Sie Angst?" Sondern lassen Sie Ihren Gesprächspartner Gefühle oder Erlebnisse beschreiben. Mit Fragen wie "Wie war das?" oder "Wie haben Sie sich dabei gefühlt?" regen Sie ihn zum Nachdenken an und bekommen meist eine spannendere Antwort.

5. "Go with the flow." Geben Sie Ihrem Gesprächspartner die Möglichkeit, zu sprechen. Auch wenn Ihnen andere Ideen, Gedanken oder Geschichten in den Sinn kommen, die Sie gerne erzählen würden: Halten Sie sie zurück und hören Sie zu.

6. Setzen Sie Ihre Erfahrungen nicht mit denen Ihres Gegenübers gleich. "Sie sind nicht gleich. Sie sind nie gleich", sagt Headlee in ihrem Ted-Talk. Jede Erfahrung ist individuell. Und wenn jemand von seiner berichtet, geht es dabei um ihn, nicht um Sie. Es sollte in einer solchen Konversation nicht darum gehen, sich selbst zu profilieren.

7. Wenn Sie etwas nicht wissen: Sagen Sie, dass Sie es nicht wissen.

8. Wiederholen Sie sich nicht. Es langweilt Ihren Gesprächspartner, wenn Sie ihm wieder und wieder dasselbe erzählen. "Gerade bei Gesprächen auf der Arbeit oder mit unseren Kindern wollen wir unsere Argumente anbringen. Und formulieren sie wieder und wieder um."

Hier sehen sie Celeste Headlees Ted-Talk:

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9. Lassen Sie die unwichtigen Aspekte weg, wenn Sie etwas erzählen. Welches Jahr ist das noch mal passiert? An welchem Datum? Wie hieß noch mal der alte Schulfreund? Was Ihnen gerade nicht einfällt, interessiert Ihr Gegenüber gar nicht. "Woran er interessiert ist, sind Sie." Es ist okay, Details in Ihre Erzählung einfließen zu lassen. Aber nur, wenn der Zuhörer davon profitiert.

10. Halten Sie sich kurz. Wenn Sie unwichtige Aspekte in Ihrer Erzählung weglassen, halten sie sich automatisch kurz. Niemand mag es, stundenlang nur zuzuhören.

Nicht immer kommt man mit seinem Gesprächspartner auf einen Nenner. Eine gute Unterhaltung ist der Expertin zufolge auch dann möglich, wenn man sein Gegenüber nicht mag oder eine andere Meinung hat.

Verwendete Quellen
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