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Weihnachten in Griechenland - Gesänge und Feuer

24. Dezember bis 6. Januar  

Weihnachten in Griechenland: Gesänge, Feuer und Geschenke

12.12.2014, 12:32 Uhr | pg (CF)

Weihnachten in Griechenland - Gesänge und Feuer. Zu Weihnachten gibt es traditionell gefüllten Truthahn (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zu Weihnachten gibt es traditionell gefüllten Truthahn (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Weihnachten wird in Griechenland sehr traditionell gefeiert. Dabei stehen die Kinder des jeweiligen Ortes in der Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar im Vordergrund diverser Bräuche.

Kinder ziehen von Haus zu Haus

In Griechenland erstreckt sich die Weihnachtszeit vom 24. Dezember bis zum 6. Januar. Für griechische Kinder sind in dieser Zeit zwei Tage ganz besonders wichtig: Heiligabend und Silvester. An diesen beiden Abenden ziehen die Kinder von Haus zu Haus und singen - begleitet von Trommeln, Glocken und Triangeln - die sogenannte "Kalanda". An Heiligabend kündigen sie damit die Geburt Christi an, segnen die Häuser und bringen den Anwohnern Glück.

Als Dankeschön erhalten sie Gaben, in Form von Obst, Süßigkeiten oder „Christopsomo“, einem traditionellen Weihnachtsgebäck. Heutzutage wird ihnen auch häufig Geld überreicht. Wer das Haus an diesem Tag zuerst betritt, spielt eine wichtige Rolle, denn diese Person erhält die meisten Gaben.

Weihnachtsessen in Griechenland

Der 25. Dezember ist in Griechenland ein Feiertag und für die orthodoxen Christen das Ende der vorweihnachtlichen 40-tägigen Fastenzeit, weshalb sich an diesem Tag Freunde und Verwandte zusammenfinden, um gemeinsam zu essen. Gefüllter Truthahn gehört zu den gängigsten Weihnachtsessen, aber wie in den meisten Ländern, werden je nach Region oder Familie auch andere Gerichte aufgetischt.

Weitere kulinarische Spezialitäten, die zur Weihnachtszeit in Griechenland serviert werden, sind sogenannte "Melomakarona". Die leckeren Mandelplätzchen gehören zum traditionellen Weihnachtsgebäck.

Aberglaube spielt eine wichtige Rolle

Außerdem ist der Glaube verbreitet, dass in den zwölf Nächten zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar Kobolde ihr Unwesen treiben. Angeblich verstecken sie sich in Häusern, rutschen die Kamine herunter und treiben Schabernack mit den Anwohnern. Um die sogenannten "Kalikanzari" zu vertreiben, werden jede Nacht Weihnachtsfeuer entzündet.

Zum Jahreswechsel gibt es noch einen speziellen Brauch: In das sogenannte Basiliusbrot, auf griechisch "Vassilópita", wird eine Münze eingebacken. Wer die Münze in seinem Brotstück findet, ist im kommenden Jahr mit besonders viel Glück gesegnet. Außerdem bekommen die Kinder an Neujahr ihre heißersehnten Geschenke.

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