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Spürhund: Der beste Freund des Zollbeamten

Spürhund: Der beste Freund des Zollbeamten

01.03.2012, 14:40 Uhr | tw (CF)

Spürhund: Der beste Freund des Zollbeamten. Zollhunde haben immer den richtigen Riecher (Quelle: imago images)

Zollhunde haben immer den richtigen Riecher (Quelle: imago images)

Wer in fremden Ländern unterwegs ist, dürfte den Spürhund des örtlichen Zolls schon Mal in Aktion gesehen haben: In den USA beispielsweise werden die gerade angekommenen Touristen noch beim Gang durch den Flughafen aus sicherer Entfernung "beschnuppert". Solche Spürhunde suchen heute vor allem Drogen, aber auch verbotene Gegenstände oder Geld.

Facettenreiche Einsatzgebiete für den Spürhund

In Deutschland sind Zoll-Spürhunde ebenfalls verstärkt im Einsatz, allerdings etwas weniger präsent als in anderen Ländern. Beispielsweise werden solche speziell ausgebildeten Tiere im Grenzgebiet zu Holland bei Autobahn-Kontrollen eingesetzt, um Cannabis-Schmuggel zu unterbinden. An der Grenze zur Schweiz wiederum werden spezielle Geld-Spürhunde eingesetzt, um die Kapitalflucht ins Ausland einzudämmen und etwaige Steuerhinterzieher zu entlarven. Der Zoll schwört aus einem guten Grund auf seine Vierbeiner: Die Trefferquote ist erstaunlich hoch – gerade in Fällen, wo der menschliche „Spürsinn“ des Zollbeamten an seine Grenzen kommt. (Speziell ausgebildete Rettungshunde retten Menschenleben)

Verdeckter Ermittler am Gepäckband oder beim Zoll

Was viele Reisende nicht wissen: Hinter den Kulissen des Gepäckbands am Flughafen werden die gerade ausgeladenen Koffer stichprobenartig von Spürhunden beschnüffelt. Schlägt der Vierbeiner an, wird der Koffer weiterhin auf dem Gepäckband belassen. Die Zollfahnder beobachten anschließend, wer den Koffer von Band nimmt und bitten die jeweilige Person beim Rausgehen, das betroffene Gepäckstück zu öffnen. Eine solch feine Selektion ist selbst mit Computertechnik kaum möglich: Die Nase des Tiers irrt selten und erschnüffelt verdächtige Gegenstände selbst durch zentimeterdicke Hindernisse. Der Schmuggel von Tiererzeugnissen (z.B. Schmuck), die nicht mit dem Artenschutzübereinkommen im Einklang stehen, können nur durch den Einsatz von „tierischen“ Zollbeamten nachhaltig unterbunden werden.

Für den Zollhund ist die Suche nach Schmuggelware ein Spiel. Um diesen Spieltrieb zu erhalten, wird er – unabhängig vom Ausgang seiner Suche – stets mit einem Leckerli belohnt. Damit so etwas möglich ist, durchläuft das Tier eine Ausbildung, die bis zu einem Jahr andauern kann. (Die beliebtesten Hunderassen Deutschlands)

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