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Schutz vor Gewitter im Auto: Warum es funktioniert

nk (CF)

Aktualisiert am 15.08.2016Lesedauer: 2 Min.
Da das Metallgerüst des Autos die Spannung in den Boden führt, ist man im Auto beim Gewitter sicher.
Da das Metallgerüst des Autos die Spannung in den Boden führt, ist man im Auto beim Gewitter sicher. (Quelle: Science Photo Library/imago-images-bilder)
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Dass Sie unter Bäumen keinen Schutz vor Gewitter suchen sollten, ist Ihnen sicherlich bekannt. Doch wussten Sie, dass Sie stattdessen in Ihrem Auto ausharren können? Dank eines physikalischen Prinzips sind Sie dort vor Blitzeinschlägen in den meisten Fällen sehr sicher.

Blitz: Elektrische Entladung mit Hochspannung

Ein Gewitter entsteht dadurch, dass sich die kalten, hochgelegenen Wolkenschichten positiv aufladen, die tieferen, wärmeren Wetterlagen dagegen negativ. Schließlich kommt es zu einem Ladungsausgleich, bei dem Blitze mit bis zu 500 Millionen Volt über den Himmel zucken und auf der Erde einschlagen können. Die Luft wird dabei schlagartig verdrängt - so entsteht der Donner - und heizt sich kurzzeitig auf mehrere tausend Grad auf. Diese extreme elektrische Entladung trifft stets den höchsten Punkt in der Landschaft. Wenn gerade kein Gebäude in der Nähe ist, sollten Sie daher zum Schutz vor Gewitter Ihr Auto aufsuchen.

Auto als Faradayscher Käfig


Tipps zum richtigen Verhalten bei Unwetter

Oft kommt es ganz plötzlich – ein Unwetter. Wenn dunkle Wolken am Himmel aufziehen, sollte man sich besser in Sicherheit bringen, denn Starkregen und Blitzschläge können lebensbedrohlich sein. Wir haben in unserer Fotoshow Tipps zusammengestellt, wie Sie sie sich bei einem Gewitter am besten verhalten.
Nasse Straßen sind für Autofahrer besonders gefährlich: Wenn sich zwischen dem Reifen und der Straße eine dicke Wasserschicht befindet, verliert das Auto Haft und ist nicht mehr lenkbar. Am besten ist es, Aquaplaning vorzubeugen – wenn Ihre Reifen eine Profiltiefe von mindestens viel Millimetern besitzen, sind Sie weitgehend außer Gefahr.
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Die Metallkarosserie Ihres Wagens bietet deshalb Schutz vor Gewitter, weil sie wie ein Faradayscher Käfig funktioniert: Der englische Physiker Michael Faraday entdeckte, dass ein Korb aus Metallgeflecht elektromagnetische Felder abschirmen kann. Wird Ihr Auto von einem Blitz getroffen, verteilen sich die Ladungsträger auf der Metalloberfläche um. Die elektrische Energie kann so nicht ins Innere gelangen, sondern fließt außen in die Erde ab.

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Dabei ist es jedoch wichtig, dass der Metallkäfig keine allzu großen Lücken aufweist, durch die der Strom ins Innere fließen könnte - schließen Sie also offene Fenster und das Autodach. "Ein Blitz hat keine definierte Wellenlänge", heißt es in der "Zeit". "Aber seine Hauptenergie liegt in einem langwelligen Bereich, sodass er auch nicht durch die Fenster des Autos kommt." Verschließen sollten Sie diese trotzdem und die Hände unbedingt an den Körper nehmen. Berühren Sie weder Armaturen noch irgendwelche Metallteile - besser Ihre Elektronik nimmt Schaden als Sie.

Schutz vor Gewitter auch in Cabrio und Wohnmobil

Auch in einem Cabrio können Sie sich vor Blitzen sicher fühlen, wenn Sie das Verdeck geschlossen halten. Durch die Metallstreben unter dem Stoff entsteht ebenfalls ein kompletter Faradayscher Käfig, so sagen zumindest Automobilhersteller. Auch bei einem Panoramadach aus Glas soll die Schutzwirkung durch den Rahmen bestehen bleiben.

Bei einem Wohnmobil ist der Schutz vor Gewitter hingegen vom Material abhängig. "Bei Modellen mit einem Aufbau aus Kunststoff ist ein zusätzlicher Blitzableiter nötig", schreibt der "Focus". Dazu können Sie laut "ADAC" auch einen metallischen Dachgepäckträger zweckentfremden, dieser muss dann aber über ein Kabel und einen Erdspieß mit dem Boden verbunden werden.

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