Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Familienleben > Valentinstag >

Valentinstag 2020: So wird international der Tag der Liebenden gefeiert

Alte Bräuche und Traditionen  

Tag der Liebe: So feiert die Welt Valentinstag

14.02.2020, 14:42 Uhr | t-online.de, loe

Valentinstag 2020: So wird international der Tag der Liebenden gefeiert. Valentinstag: Kleine Aufmerksamkeiten wie Blumen oder Schokolade werden gerne am Tag der Liebe verschenkt. (Quelle: Getty Images/Bildnachweis: Artem Peretiatko)

Valentinstag: Kleine Aufmerksamkeiten wie Blumen oder Schokolade werden gerne am Tag der Liebe verschenkt. (Quelle: Bildnachweis: Artem Peretiatko/Getty Images)

In Deutschland schenken sich Liebende am 14. Februar Blumen oder Pralinen. In anderen Ländern herrschen teilweise auch andere Bräuche und Traditionen. So feiert die Welt Valentinstag.

In verschiedenen Ländern wird die Tradition gepflegt, einander an diesem besonderen Tag kleine Geschenke zu überreichen. Schon seit Jahrhunderten bedeutet der Tag der Liebe, Menschen, die man mag, Aufmerksamkeit zu schenken. Und das wird international ganz unterschiedlich getan.

Bräuche seit dem Mittelalter: Beginn in England und Frankreich

Ob der heilige Valentin wirklich Urheber der heutigen Bräuche zum Valentinstag ist, ist nicht eindeutig belegt. Überliefert ist jedoch, dass sich in England und Frankreich seit dem Mittelalter verschiedene Traditionen rund um den 14. Februar entwickelt haben. Im Gegensatz zu heute, wo sich verliebte Paare kleine Aufmerksamkeiten schenken, diente der Valentinstag in früheren Jahrhunderten durchaus auch dazu, einen Partner zu finden und Ehen anzubahnen.

In England und Frankreich galt die Vorstellung, dass eine junge Frau den Mann heiratet, den sie am Valentinstag als erstes erblickt. Da sich Verehrer aus diesem Grund möglichst früh am Tag aufmachten, um der Angebeteten Blumen und Geschenke zu bringen, entwickelte sich diese Tradition weiter. So gab es im mittelalterlichen England auch den Brauch, dass sich jeder unverheiratete "Valentin" seine "Valentine" wählen konnte, beziehungsweise eine Partnerin ausgelost bekam.

Gut zu wissen: Dieses Umwerben wurde im 14. Jahrhundert "Vogelhochzeit" genannt. Die Männer gaben sich besonders viel Mühe, die Aufmerksamkeit der Frauen zu bekommen. Sie sangen, schrieben Gedichte oder warben auf andere spielerische Weise.

Das Valentinstags-Orakel und andere Traditionen

Ebenfalls aus früheren Jahrhunderten stammt die Vorstellung, dass junge Mädchen am Valentinstag ihrem zukünftigen Ehemann begegnen. Je nach Region und Land galten verschiedene Dinge als Orakel. So sollten junge Frauen mancherorts in der Nacht vor dem Valentinstag von ihrem Zukünftigen träumen, wenn sie vorher hart gekochte Eier gegessen hatten.

Von Europa nach Amerika – und zurück

Europäische Auswanderer brachten die Bräuche zum Valentinstag mit nach Amerika, wo sich die Tradition weiterentwickelte und festigte. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten amerikanische Soldaten die ihnen bekannten Bräuche zum Valentinstag dann wieder mit nach Europa. Dazu gehörten Blumen, kleine Geschenke und Valentinskarten. Diese haben bis heute in den USA eine große Bedeutung. Als besonders beliebt gilt, wer am Valentinstag möglichst viele Karten erhält.

Die Verbindung der Traditionen von Blumen und Karten zum Valentinstag geht möglicherweise auf den englischen Schriftsteller Samuel Pepys (1633-1703) zurück, der erstmals an einem 14. Februar seiner Ehefrau einen Liebesbrief geschrieben haben soll, die darauf mit einem Blumenstrauß antwortete.

Valentinstag weltweit: Internationale Bräuche heute

Skandinavien: Die Länder im Norden Europas sind uns sehr ähnlich. In Finnland wird der Tag allerdings als Tag der Freundschaft gefeiert. Menschen schicken meistens anonym Freundschaftskarten an diejenigen, die sie sympathisch finden.

Japan: Frauen schenken ihren Männern, Kollegen und männlichen Freunden an diesem Tag Schokolade. Einen Monat später, am sogenannten "White Day" bekommen sie weiße Schokolade zurückgeschenkt.

Italien: Hier ist es Brauch, kleine Schlösser an Brückengeländer zu hängen. Als Zeichen der ewigen Liebe. Diesen Brauch findet man inzwischen auch immer öfter auf deutschen Brücken. Die bekannteste ist wohl die Hohenzollernbrücke in Köln.

Hohenzollernbrücke: Sogenannte Liebesschlösser werden seit Jahren an der Brücke befestigt. (Quelle: Getty Images/ LIVINUS)Hohenzollernbrücke: Sogenannte Liebesschlösser werden seit Jahren an der Brücke befestigt. (Quelle: LIVINUS/Getty Images)


Verwendete Quellen:
  • Brauchwiki
  • Eigene Recherche

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal