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Fischotter: Merkmale der Marderart

Gefährdetes Raubtier  

Fischotter: Merkmale der Marderart

06.05.2014, 14:58 Uhr | om (CF)

Als Mitglied der Familie der Marder weist der Fischotter einige charakteristische Merkmale auf: Sie erkennen das Raubtier leicht an seiner länglichen Körperform. In Niedersachsen, Ostdeutschland und in Teilen von Nordrhein-Westfalen können Sie dem schwimmenden Nager auch hierzulande über den Weg laufen.

Fischotter: Die wichtigsten Merkmale

Fischotter erinnern mit ihrem lang gestreckten Körper an die Echten Marder. Allerdings ist eines der Merkmale auf den nassen Lebensraum des Raubtieres abgestimmt: Am Ende der kurzen Beine befinden sich Schwimmhäute zwischen den Zehen. Der Schwanz des Otters ist im Vergleich zu Kopf und Rumpf relativ lang und kräftig – die größten Vertreter der Arten können eine Körperlänge von bis zu 130 Zentimeter erreichen.

Vor allem das Fell des Fischotters ist im Tierreich eine richtige Rarität. Mit mehr als 1000 Haaren pro Quadratmillimeter ist es eines der dichtesten überhaupt, somit haben die Marder eine hausgemachte Isolationsschicht, wenn sie sich im Wasser befinden. Meist ist es gleichmäßig braun-grau und an Bauch und Hals etwas heller.

Der Lebensraum des Marders

Fischotter sind ausgezeichnete Schwimmer, die bis zu acht Minuten unter Wasser bleiben können: Ohren und Nasenlöcher können sie dazu sogar verschließen. Diese Merkmale sind perfekt an den Lebensraum des Raubtieres angepasst, denn die Otter fühlen sich vor allem in Binnengewässern und teilweise auch an felsigen Seeküsten wohl.

Die Behausung der Fischotter liegt zudem rund 500 Meter vom kühlen Nass entfernt, ein Eingang befindet sich trotzdem meist unterhalb der Wasserlinie. Sie können der Marder-Art fast weltweit über den Weg laufen, nur in Australien kommen die Tiere nicht vor.

Der Fischotter ist gefährdet

In der Vergangenheit wurden Fischotter vor allem wegen ihres begehrten Fells gejagt. Allerdings gefährden auch verschmutzte oder trockengelegte Gewässer das Leben des Otters. Viele werden auch im Straßenverkehr getötet. Da der Fischotter vom Aussterben bedroht ist, steht er mittlerweile auf der Roten Liste. Diese von der Weltnaturschutzunion herausgegebene Liste informiert über den internationalen Gefährdungsstatus von ca. 64.000 Tier- und Pflanzenarten, so WWF.

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