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Chinesisches Schach: Reizvolle Variante aus Fernost

Exotische Brettspiele  

Chinesisches Schach: Reizvolle Variante aus Fernost

06.11.2015, 15:36 Uhr | uc (CF)

Chinesisches Schach: Reizvolle Variante aus Fernost. Beim Xiangqi müssen Sie statt einem König den General des Gegner schachmatt setzen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beim Xiangqi müssen Sie statt einem König den General des Gegner schachmatt setzen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auf den ersten Blick mutet Chinesisches Schach an wie eine Mischung aus Dame, Linien und asiatischen Schriftzeichen. Doch "Xiangqi" können auch Europäer erlernen, die kein Chinesisch verstehen. Einzige Voraussetzung: Sie dürfen nicht zu puristisch veranlagt sein.

Chinesisches Schach: Über Indien nach China

Bei China denken wohl die wenigsten zuerst an das klassische Brettspiel Schach – doch die fernöstliche Variante des Spiels der Könige, Chinesisches Schach, ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung im Reich der Mitte. An lauen Abenden setzen sich chinesische Männer gerne nach draußen, um eine Runde Xiangqi zu spielen – übersetzt bedeutet das so viel wie "Elefantenschach". Es könnte sein, dass die Schachvariante ursprünglich aus Indien stammte und später mit dem Handel nach China kam.

Ungewohntes Layout beim Xiangqi

Das Spielbrett setzt sich beim Xiangqi aus in zwei Hälften angeordneten Linien zusammen, die jeweils neun mal fünf Schnittpunkte haben. Zwischen den beiden Hälften liegt ein freier Streifen, der "Fluss". Chinesisches Schach weist damit nicht das vom westlichen Schach bekannten Karomuster auf: Die Figuren bewegen sich auf den Schnittpunkten der Linien.

Das grundsätzliche Spielziel ist jedoch dasselbe: Auch beim Xiangqi geht es darum, den Gegner mattzusetzen – Chinesisches Schach verfügt dabei jedoch über keinen König, sondern über einen General, den es zu stürzen gilt.

Krieger statt Monarchen

Überhaupt bedient Chinesisches Schach eine eher militärische Symbolik: Der Wagen etwa ist die Figur, deren Zugmöglichkeiten denen des Turms entsprechen. Die Bauern des westlichen Schachs sind beim Xiangqi einfache Soldaten. Weiterhin wird Chinesisches Schach mit Pferden, Elefanten, Leibwächtern und Kanonenfiguren gespielt.

Welcher Spielstein dabei welcher ist, dürfte für viele Europäer nicht immer sofort ersichtlich sein. Denn Chinesisches Schach besitzt keine Symbole oder bestimmte Figurenformen, nur Schriftzeichen sind auf die Steine geschrieben. Spezielle Spielsets für Europäer mit den passenden Symbolen gibt es zwar – Puristen rümpfen jedoch die Nase.

Anleitungen und weitere Informationen über Chinesisches Schach finden Sie im Netz, in größeren Städten finden sich zudem spezielle Xiangqi-Klubs.


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