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Hornissenkäfer: Velleius Dillatatus im Porträt

Seltener Kurzflügler  

Hornissenkäfer: Zuhause unter dem Hornissennest

30.06.2016, 11:40 Uhr | uc (CF)

Hornissenkäfer: Velleius Dillatatus im Porträt. Hornissenkäfer leben in und um Hornissennester - in Deutschland ist er nur noch selten zu finden. (Quelle: imago images/Reiner Bernhardt)

Hornissenkäfer leben in und um Hornissennester - in Deutschland ist er nur noch selten zu finden. (Quelle: Reiner Bernhardt/imago images)

Der Hornissenkäfer lebt sozusagen als Mitbewohner von Hornissen und zieht unter deren Nestern ein. Der Kurzflügler ernährt sich unter anderem von Larven und Abfällen, die im Hornissennest entstehen.

Der Hornissenkäfer und sein Lebensraum

Der schwarz gefärbte Hornissenkäfer (Velleius dilatatus) gehört zur Familie der Kurzflügler. Sein Name leitet sich von seinem Lebensraum ab, denn er ist bei Hornissennestern zu finden. Mit einer Körperlänge von bis zu 26 Millimetern handelt es sich bei ihm um einen relativ großen Kurzflügler. Er ist ein guter Flieger, auch wenn seine Hinterflügel auf komplizierte Weise unter den kurzen, starren Vorderflügeln gefaltet liegen. Obwohl der Velleius dilatatus zum Entfalten seine Beine zur Hilfe nehmen muss, geht das sehr schnell. Ungefähr im Zeitraum von Juni bis September zieht der Käfer in seine Behausung. Dabei leitet ihn vermutlich sein besonders ausgeprägter Geruchssinn zu einem Hornissennest und er nistet sich im darunterliegenden Abfallhaufen ein.

Der Kurzflügler ernährt sich von Abfall

Der Hornissenkäfer ist ein sogenannter Kommensale. Das bedeutet, dass er sich von Nahrungsrückständen anderer Lebewesen ernährt – in seinem Fall sind dies die Abfälle, die die Hornissen übrig lassen. Das können heruntergefallene Beutereste oder verendete Hornissen sein, aber auch Hornissenlarven oder Fliegenlarven, die sich in dem Abfallhaufen unter dem Nest entwickeln. Auch die Larven des Käfers ernähren sich auf diese Weise. Weil es mittlerweile in Deutschland nicht mehr so viele Hornissen gibt, ist auch der Velleius dilatatus nicht mehr so häufig anzutreffen.

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