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Geschenkideen: Das sollten Sie besser nicht schenken


Diese Dinge sollten Sie besser nicht verschenken

  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen

Aktualisiert am 12.11.2021Lesedauer: 4 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Geschenke: Bei manchen Präsenten sollten Sie laut Aberglauben besonders vorsichtig sein.
Geschenke: Bei manchen Präsenten sollten Sie laut Aberglauben besonders vorsichtig sein. (Quelle: fizkes/getty-images-bilder)
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Geburtstage, Ostern, Weihnachten, Valentinstag: Gelegenheiten, seine Liebsten zu beschenken, gibt es viele. Doch nicht jede Geschenkidee macht glücklich – einige sollen sogar Pech bringen.

Das Wichtigste im Überblick


Haben Sie schon einmal eine Uhr verschenkt oder einen Schal und sich nichts Böses dabei gedacht? Dann haben Sie einem Aberglauben nach womöglich Unglück verschenkt. Es gibt noch einige andere Geschenke, bei denen Sie demnach vorsichtig sein sollten – es gibt aber auch Wege, die Präsente sozusagen unschädlich zu machen.


Diese Dinge sollten Sie nicht verschenken

Uhren: Wenn Sie jemandem eine Uhr schenken, bedeutet das im Aberglauben, dass seine Zeit abläuft.
Bettwäsche: Federn zu verschenken soll dem Glauben nach Alpträume bescheren.
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Geschichte der "Danaergeschenke"

Die unglückbringenden Geschenke haben sogar einen eigenen Namen: "Danaergeschenke". Der Begriff kommt aus der griechischen Mythologie und beschreibt die Geschichte des trojanischen Pferdes. Die Griechen, die damals als "Danaer" bezeichnet wurden, versteckten Soldaten in einem großen hölzernen Pferd, das sie dann den Trojanern schenkten.

So konnten sie in die Stadt gelangen und in der Nacht die Stadttore öffnen und das Heer einziehen lassen. So wie das trojanische Pferd damals den Krieg brachte, sollen Danaergeschenke auch heute noch Unheil bringen.

Messer: Das Freundschaftsband wird zerschnitten

Ganz gleich, ob der Beschenkte vielleicht gern kocht, sich ein Taschenmesser wünscht oder gleich ein ganzes Set: Messer gelten als Geschenk ungeeignet. Dem Aberglauben nach durchschneiden sie das Band der Freundschaft, in Osteuropa glauben die Menschen sogar, dass das Geschenk eines Messers Feinde hervorbringt.

Das gleiche gilt auch für Scheren, die vielleicht zum Basteln oder Nähen verschenkt werden. Danach könnte die Freundschaft zwischen Ihnen und dem Beschenkten vorbei sein – auch das Band der Liebe sieht der Aberglaube in Gefahr.

Feuerzeug: Verbrennt das Band der Liebe

Ähnlich wie Messer sollten Sie auch keine Feuerzeuge verschenken. Dem Aberglauben nach verbrennen sie das Band der Liebe sowie der Freundschaft.

Portemonnaie: Finanzielle Probleme tauchen auf

Einmal leer, immer leer: Das gilt für einen Geldbeutel, den Sie ohne Inhalt verschenken. Auch hier gilt der Aberglaube: Ganz egal, wie schick, edel oder teuer das Portemonnaie war – wenn es leer verschenkt wird, soll es dem Beschenkten finanzielle Sorgen bereiten.

Uhr: Bleibt sie stehen, kommt das Unglück

Eine Uhr kann als edles Schmuckstück verschenkt werden und erfüllt doch eine wichtige Funktion: Sie zeigt die Uhrzeit an. Und genau das soll Unglück über den Beschenkten bringen. Denn zum einen glauben viele Menschen daran, dass geschenkte Uhren, sobald sie stehenbleiben, Unheil bringen.

Zum anderen stehen geschenkte Uhren in vielen Ländern für Trennung oder Tod: Mit der Uhr läuft die Zeit des Beschenkten ab.

Schuhe: Der Beschenkte läuft davon

Mit Schuhen als Geschenk können Sie ordentlich ins Fettnäpfchen treten. Und das, obwohl so viele Frauen Schuhe geradezu lieben und der Partner so vielleicht auf die Idee kommen könnte, darin das ideale Geschenk gefunden zu haben. Doch: Schuhe als Geschenk bedeuten dem Aberglauben nach, dass der Beschenkte davonlaufen wird.

In China ist das Schuhgeschenk sogar noch schlimmer: Dort ist das Wort für Schuhe nämlich identisch mit dem für Pech oder Böses.

Perlen: Jede Perle steht für eine Träne

Auch eine hübsche Perlenkette, Perlenohrringe oder ein Armband mit dem edlen Schmuck scheinen auf den ersten Blick schöne Geschenke zu sein. Glaubt man allerdings dem Mythos, so bringen Perlengeschenke Traurigkeit. Ganz gleich, ob echte Perlen oder falsche: Es sollen so viele Tränen fließen, wie Perlen verschenkt wurden.

Ein mit Perlen besticktes Hochzeitskleid steht daher für eine tränenreiche und unglückliche Ehe und sollte niemals verschenkt werden.

Schal: Bringt Trauer ins Haus

Auch ein geschenkter Schal oder ein Tuch bringen im osteuropäischen Brauchtum Trauer ins Haus. Mittlerweile ist der Glaube auch in Westeuropa immer verbreiteter und geschenkte Schals und Tücher werden mit Tränen und Unglück in Verbindung gebracht.

Federn: Geschenkte Bettwäsche bringt Alpträume

Federkissen oder Federdecken werden zwar nicht so häufig verschenkt wie Perlenschmuck oder Uhren, aber auch hier wird gewarnt: Für abergläubische Menschen bedeuten geschenkte Federn den Einzug von Alpträumen ins heimische Schlafzimmer.

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Spiegel: Ziehen böse Geister an

Vor allem in Asien sollten Sie auch keinen Spiegel verschenken. Während in unserem Aberglauben gilt, dass zerbrochene Spiegel Unglück bringen, glauben viele Asiaten, dass geschenkte Spiegel böse Geister anziehen können.

Blumen: Vorsicht vor bestimmten Sorten

Blumen werden zu sehr vielen Anlässen oft und gerne verschenkt: Geburtstage, Muttertag, Valentinstag, Jubiläum – oder auch als Dankeschön oder Mitbringsel. Und gegen Blumen an sich ist auch nichts einzuwenden, Sie sollten allerdings auf Anzahl, Sorte und Farbe achten.

Dem Aberglauben nach stehen Stacheln oder Dornen für Leid, das Sie dem Beschenkten zufügen. Und auch 13 Blumen in einem Strauß bringen demnach Unglück.

  • Gelbe Blumen stehen für Neid, Missgunst, Eifersucht und Untreue
  • Schwarze Blumen stehen für Trauer, Unheil, Dunkelheit
  • Narzissen stehen für Eitelkeit und Egoismus
  • Gelbe Nelken überbringen tiefe Abneigung

Wie können Sie das Unglück verhindern?

Wenn Sie allem Aberglauben zum Trotz ein oder mehrere Messer verschenken möchten, sollte der Beschenkte direkt nach dem Auspacken einmal über die Klinge springen, um das Unheil abzuwenden.

Bei Schuhen, Uhren, Perlen, Schals und Federn hilft es hingegen, wenn der Beschenkte dem Schenkenden einen symbolischen Cent zahlt. So kauft der das Geschenk ab und hat es nicht mehr geschenkt bekommen.

Wenn Sie ein Portemonnaie verschenken möchten, achten Sie immer darauf, dass es nicht leer ist, sondern mindestens einen Cent enthält. So sorgt es für eine finanziell gute Situation.

Bei Blumen achten Sie am besten darauf, dass Rosen ohne Dornen verschenkt werden. Sonnenblume, Iris, Tulpe, Orchidee, Freesie, Ranunkel, Calla und Strelitzie hingegen übertragen Komplimente, positive Wünsche und Wertschätzung.

Wenn Sie jeden Schaden abwenden wollen, können Sie natürlich auch immer einen Gutschein für die jeweiligen Präsente verschenken.

Welche Aberglauben gibt es sonst noch rund ums Schenken?

Rund ums Schenken ranken sich auch unabhängig vom Präsent einige Aberglauben. Beispielsweise soll es Unglück bringen, wenn Sie einer Schwangeren vor der Geburt etwas für das Kind schenken. Ähnlich sieht es mit Geschenken und Gratulationen vor dem Geburtstag aus. Auch Geschenke weiterschenken soll Unglück bringen.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • smartvie.de: "Warum du keine Schuhe verschenken solltest"
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