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Kindergeld 2021: Womit können Eltern rechnen?

Von afp, jb

Aktualisiert am 01.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Kindergeld: Eltern werden 2021 finanziell stärker vom Staat unterstützt.
Kindergeld: Eltern werden 2021 finanziell stärker vom Staat unterstützt. (Quelle: Steinach/imago-images-bilder)
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Sowohl das Kindergeld auch der Kinderzuschlag steigen mit dem 1. Januar 2021. Mit wie viel mehr Geld können Eltern jetzt rechnen?

Das Wichtigste im Überblick


  • Höhe des Kindergeldes 2021
  • Auszahlungstermine 2021
  • Höhere Behinderten- und Pflegepauschbeträge

Das Kindergeld steigt zum Jahreswechsel um 15 Euro pro Kind. Für das erste und zweite Kind werden ab Januar 2021 jeweils 219 Euro gezahlt, für das dritte Kind 225 Euro und für jedes weitere Kind je 250 Euro.

Die Anhebungen sollen die gestiegenen Kosten zum Lebensunterhalt berücksichtigen. Auch der Kinderfreibetrag wird entsprechend um 576 Euro auf 8.388 Euro angehoben. Dieser wird ab einer bestimmten Einkommenshöhe alternativ zum Kindergeld gewährt.

Mit dem Gesetz wird auch der steuerliche Grundfreibetrag um 336 Euro auf 9.744 Euro angehoben, in einem zweiten Schritt dann 2022 noch einmal um 240 Euro auf 9.984 Euro. Zudem gibt es Erleichterungen im Steuertarif zum Ausgleich für die sogenannte kalte Progression. Diese beschreibt den Effekt, dass Einkommenssteigerungen in Verbindung mit der Inflation durch den progressiven Steuertarif teilweise aufgezehrt werden.

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Eine Übersicht:

Höhe des Kindergeldes 2021

Ab dem 1. Januar 2021 gelten folgende Kindergeldbeiträge:

  • erstes und zweites Kind: 219 Euro pro Monat
  • drittes Kind: 225 Euro pro Monat
  • viertes und jedes weitere Kind: 250 Euro pro Monat

Auszahlungstermine 2021

Die Auszahlungstermine hängen von der Kindergeld-Endziffer ab. Sie liegen zwischen dem 5. Januar 2021 für die Endziffer 0 und dem 21. Januar 2021 – zum Monatsbeginn – für die Endziffer 9 – zum Monatsende.

Die genauen Termine erfahren Eltern auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit.

Mehr Unterhalt für Kinder

Angehoben wird auch der Höchstbetrag für die steuerliche Abzugsfähigkeit von Unterhaltsleistungen. Die Gesamtkosten für das höhere Kindergeld und die übrigen Steuererleichterungen beziffert die Regierung in der vollen Jahreswirkung auf knapp zwölf Milliarden Euro, davon gut fünf Milliarden Euro für den Bund.

Höhere Behinderten- und Pflegepauschbeträge

Ungefähr verdoppelt werden zudem die Behinderten- und Pflegepauschbeträge für die Steuer. Die Erhöhung soll in vielen Fällen den aufwändigen Einzelnachweis von Aufwendungen entbehrlich machen. Anspruchsvoraussetzungen werden für die Empfänger in einigen Punkten gelockert.

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Die anrechenbaren Beträge sind jeweils vom Ausmaß der Behinderung beziehungsweise vom Pflegegrad abhängig. Sie können beim Behinderten-Pauschbetrag bis zu 2.840 Euro betragen, für Behinderte Menschen, die hilflos sind sowie für Blinde sind es künftig 7.400 Euro. Der Pflege-Pauschbetrag steigt auf bis zu 1.800 Euro. Neu eingeführt wird auch ein Fahrkosten-Pauschbetrag bei Behinderungen von bis zu 4.500 Euro.

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