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So schalten Sie nach der Arbeit wirklich ab

Von dpa
Aktualisiert am 03.05.2017Lesedauer: 1 Min.
Die Digitalisierung bringt auch Stress mit sich
Die Digitalisierung bringt auch Stress mit sich (Quelle: diego_cervo/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Die Digitalisierung ist eine große Chance in der Arbeitswelt. Doch neue Möglichkeiten verändern auch Arbeitsweisen: Ständige Erreichbarkeit, schnellere Taktung. Wie können Arbeitnehmer damit umgehen?

Anette Wahl-Wachendorf ist Vizepräsidentin des Verbands der Werks- und Betriebsärzte und gibt Ihnen drei Tipps:

1. Pausen gestalten

Pause heißt abschalten. Arbeitnehmer sollten sich vom Arbeitsplatz wegbewegen - einmal um den Block gehen oder sich in einen Park setzen. Dabei sollten sie sich nicht mit dem Smartphone beschäftigen. Die Pause muss ein gesunder Ausgleich zur Arbeit sein.

2. Feierabend machen

Dank Smartphone sind viele Menschen ständig erreichbar. Doch wer das Gerät noch mit ins Bett nimmt und vor dem Schlafengehen seine Mails checkt, tut sich keinen Gefallen. Wenn schon das Smartphone auf dem Nachttisch liegt, sollten Funktionen wie Arbeitsmails ausgeschaltet sein. Auch weniger Blaulicht beim Smartphone oder Tablet hilft beim Einschlafen - bei vielen Geräte lassen sich blaue Anteile im Licht reduzieren.

3. Der Mensch im Mittelpunkt

Nicht die Maschine darf die Taktung vorgeben, sie muss stattdessen den Menschen unterstützen. Dort, wo neue Technik zum Einsatz kommt, ist auch der Arbeitgeber gefragt. Er muss den Beschäftigten einbeziehen. Das heißt zum Beispiel, dass Schichtsysteme kritisch hinterfragt und angepasst werden müssen. Der Roboter kann 24 Stunden am Tag arbeiten, der Mensch nicht. Arbeitnehmer sollten Bedenken im Zweifel rechtzeitig ansprechen.

Wenn Sie Ihren Stress nicht rechtzeitig reduzieren oder vermeiden, kann ein Burn-out die Folge sein.

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