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So hilft die 25-Sekunden-Regel beim Abnehmen

t-online, Silke Ahrens

Aktualisiert am 24.11.2017Lesedauer: 2 Min.
Mit der 25-Sekunden-Regel kann man sich das eigene Essverhalten bewusst machen.
Mit der 25-Sekunden-Regel kann man sich das eigene Essverhalten bewusst machen. (Quelle: Volniy/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Abnehmen fordert Disziplin und Durchhaltevermögen – eigentlich. Forscher haben nämlich eine Ernährungsformel entwickelt, die gerade für ungeduldige Abnehmwillige interessant sein dürfte: Die 25-Sekunden-Regel.

Was ist die 25-Sekunden-Regel?

In einer Studie des Rush University Medical Center haben Wissenschaftler rund um Brad Appelhans eine aufschlussreiche Beobachtung am Snackautomaten gemacht: Menschen entscheiden sich ungewollt für eine gesunde Zwischenmahlzeit, wenn sie auf die ungesündere Alternative eine Zeitlang warten müssten – und dafür reichen gerade mal 25 Sekunden schon aus.

Für das Experiment entwickelten Appelhans und sein Team einen neuen Automaten, der durch Verzögerung eine Beeinflussung der Snackauswahl bewirkt – das sogenannte DISC-System (Delays to Influence Snack Choice). Und das funktioniert so: Wählt man einen ungesunden Snack, wie beispielsweise einen Schokoriegel, muss man 25 Sekunden warten, bis der Automat diesen auswirft. Der Countdown dazu wird auf einem Bildschirm angezeigt. In dieser Zeit kann man sich allerdings für eine gesündere Alternative entscheiden – und bekommt diese sofort ohne Wartezeit ausgehändigt.

Menschen wollen die unmittelbare Befriedigung

Die Überraschung: Viele Testpersonen entschieden sich tatsächlich für die gesunde Zwischenmahlzeit, einfach um nicht warten zu müssen. Für Appelhans steht damit fest: "Menschen bevorzugen die unmittelbare Befriedigung. Dieses System beeinflusst unsere Entscheidung und unser Verhalten im täglichen Leben. Auf etwas zu warten, macht es weniger wünschenswert."

Kann man mit der 25-Sekunden-Regel wirklich abnehmen?

Kann man diese Formel auch in den Alltag übertragen und damit tatsächlich abnehmen, wenn man beispielsweise bis 25 zählt, bevor man sich einen Schokoriegel schnappt und einen Apfel griffbereit hat? Ökotrophologin Manuela Marin aus Berlin ordnet die Studie im Interview mit t-online.de aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ein. "Das ist einer dieser vielen, vielen Tricks, die empfohlen werden, um sich selbst das Abnehmen zu erleichtern. Da gibt’s ja ganz viel, wie beispielsweise vorm Essen die Zähne putzen. Ich würde das so in die Richtung einordnen: Es ist halt ein Trick, den man benutzen kann. Mit einer langfristigen, angepassten Strategie oder einer Ernährungsumstellung hat das natürlich nichts zu tun, das muss man eindeutig so sagen."

Positiver Effekt auf das Essverhalten

Trotzdem könnte die 25-Sekunden-Regel auch einen positiven Effekt auf das Essverhalten haben. "Allerdings kann diese Regel dazu beitragen, dass ich mir selber bewusst werde, was ich eigentlich esse. Das ist ja beim Abnehmen auch immer der erste Schritt, dass man sich fragt: 'Was mache ich denn im Moment? Woran liegt es denn überhaupt, dass ich zu viele Kilos mit mir rumschleppe?' Wenn man auf diese Weise den Fokus darauf richtet, was man denn so macht, was man isst, wann man isst, in welchen Situationen – dann kann es funktionieren", erklärt die Expertin. "Es wird bestimmt nicht allen helfen. Pauschal kann man diese Methode sicherlich nicht empfehlen. Aber wer das versuchen will – es schadet auch nicht. Im Zweifelsfall nützt es was."

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