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"Öko-Test": Nur 3 von 20 Räucherlachs-Produkte sind "sehr gut"

"Öko-Test"  

Räucherlachs: Nur drei Produkte "sehr gut"

24.11.2018, 16:47 Uhr | dpa

"Öko-Test": Nur 3 von 20 Räucherlachs-Produkte sind "sehr gut". Räucherlachs: Unter den Testsiegern sind ausschließlich Wildlachse. (Quelle: dpa/Andrea Warnecke)

Räucherlachs: Unter den Testsiegern sind ausschließlich Wildlachse. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa)

"Öko-Test" hat sich 20 Räucherlachs-Produkte angesehen. Das Ergebnis: Nur drei Produkte sind "sehr gut". Andere enthalten sogar krebsverdächtige Schadstoffe.

Räucherlachs ist reich an guten Fetten und gilt als gesund. In einer Stichprobe der Zeitschrift "Öko-Test" schneiden viele Produkte aber schlecht ab. Nur drei von 20 erhielten die Note "sehr gut", wie die Zeitschrift berichtet (Ausgabe Dezember/2018).

Nicht nur Geschmack ausschlaggebend

Die Tester haben Räucher-, Bio-Räucher- und Wildlachse aus Supermärkten und Discountern mit Blick auf Keime, Geschmack und Schadstoffe untersucht. Außerdem bewerteten sie Fangmethoden und Haltungsbedingungen.

Bei den Testsiegern von Friedrichs (6,49 Euro/100 g), Stührk (5,49 Euro/100 g) und Youkon (7,99 Euro/100 g) handelt es sich ausschließlich um Wildlachse. Nur wenn die Lachse ihrer Art entsprechend leben durften, war die Note "sehr gut" zu erreichen. Und das trifft für "Öko-Test" nur für Wildlachse zu. Von den verbliebenen 15 Zuchtlachsen aus Farmen erreicht lediglich der Bio-Räucherlachs von Laschinger (3,69 Euro/100g) ein "Gut". Für alle anderen hagelte es fünf "befriedigend", drei "ausreichend", fünf "mangelhaft" und ein "ungenügend".



Schadstoffe in sechs Proben

Doch nicht nur Fangmethoden und Haltungsbedingungen kritisieren die Tester, sondern auch Schadstoffe. So enthalten sechs Zuchtlachse krebsverdächtiges Ethoxyquin, ein umstrittenes Konservierungsmittel. Das nehmen die Lachse über das Futter auf. Futtermittelhersteller setzten es ein, um Fischmehl und Fischöl auf dem Transport etwa von Südamerika vor einer Selbstentzündung zu schützen, so "Öko-Test".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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