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Garten oder Skipiste: Fünf Tipps zum Frühlingsbeginn

Garten oder Skipiste?  

Fünf Ideen für den Frühling

27.02.2019, 14:51 Uhr | dpa-tmn

Garten oder Skipiste: Fünf Tipps zum Frühlingsbeginn. Blumenwiese: Zum Start des Frühlings zieht es viele in die Natur. (Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB)

Blumenwiese: Zum Start des Frühlings zieht es viele in die Natur. (Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB)

Den meisten tut es gar nicht weh, wenn der Winter vorbei ist. Die Frühlingssonne verjagt die grauen Wolken und es zieht viele ins Freie. Mit diesen fünf Tipps können Sie den Start in den Frühling vielfältig gestalten.

Die Sonne scheint und die Temperaturen steigen – der Frühlingsanfang weckt neue Lebenslust. Wie Sie die sonnigen Tage am Besten verbringen können, was bei erhöhter Pollenbelastung zu beachten ist und was Skifahren mit dem Frühling zu tun hat, lesen Sie hier. 

Herzhaftes Picknick

Picknick klingt nach sommerlich-leichten Häppchen. Doch wie sieht die vorfrühlingshafte Version aus? "Herzhaft", erklärt Kochbuchautorin Margit Proebst. Für das deftigere Picknick empfiehlt sie Salate im Bügelglas. "Damit ist alles perfekt portioniert und macht eine Schüssel überflüssig", sagt Proebst und schlägt als Inhalt etwa einen Kichererbsensalat vor – mit getrockneten Tomaten, Rucola und einem Sesamdressing aus Tahini-Paste, Joghurt, Cayennepfeffer und Zitrone.

Als Dessert eignen sich Brownies – die könne man praktischerweise gleich im Blech transportieren. Alternativ komme ein Schoko-Quark mit Sauerkirschen im Gläschen infrage. Der Clou als Topping sind Pumpernickel-Brösel. "Sie werden zuvor mit etwas Zucker karamellisiert."

Farbenfrohe Mode

Orangefarbene Kleidung liegt diesen Frühjahr und Sommer im Trend. Besonders Menschen mit einem dunkleren Teint steht die knallige Farbe ausgezeichnet. Wer hingegen einen blassen oder rötlichen Teint hat, sollte vorsichtig sein. Denn durch einen falschen Orange-Ton, etwa einem verwässerten Orange, kann man schnell noch blasser wirken, erklärt die Modeberaterin Sonja Grau aus Ulm. Sie rät Menschen mit einem helleren Hautton deshalb, das Orange mit anderen Farben zu brechen – etwa mit einem gemusterten Schal.

Erste Arbeiten im Garten 

Wer im Frühling junge Pflänzchen aussäen will, muss bei der Anzucht einiges beachten. Damit die Saat zu Hause zügig keimt und später gut wächst, ist unter anderem die richtige Temperatur entscheidend. Darauf macht die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) aufmerksam.

Gärtner sollten immer auf die Temperaturangaben auf der Verpackung achten. Denn ist es zu kühl, besteht die Gefahr von Fäulnis. Ist es hingegen zu warm, können die Jungpflanzen zu dünn und lang wachsen. Zum Keimen brauchen viele Fruchtgemüse Temperaturen zwischen 22 bis 25 Grad und zum Wachsen etwa 16 bis 20 Grad. Salate sind da eine Ausnahme: Sie benötigen zum Keimen Temperaturen unter 16 Grad.

Vorsicht: Pollen

Frau niest: Viele Menschen leiden gerade im Frühling unter Heuschnupfen. (Quelle: Getty Images/Jevtic)Frau niest: Viele Menschen leiden gerade im Frühling unter Heuschnupfen. (Quelle: Jevtic/Getty Images)

Heuschnupfen vermiest so manchem die Freude über den anstehenden Frühling. Langfristig behandeln lässt er sich mit einer Immuntherapie oder Hyposensibilisierung. Zur Behandlung der Symptome gibt es Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen. Diese Antihistaminika haben jedoch Nebenwirkungen – allen voran Müdigkeit. Zudem sind Alternativen wie Kortisonsprays gegen Heuschnupfen inzwischen auch rezeptfrei erhältlich.

Wirklich aus dem Weg gehen können Betroffene den Erregern im Alltag kaum. Abendliches Haare waschen kann zum Beispiel nützlich sein, oder die am Tag getragenen Klamotten nicht im Schlafzimmer zu lagern. Gelüftet werden sollte nur mit gekipptem Fenster, um möglichst wenig Pollen in die Wohnung zu lassen. 


Das Ende der Saison nutzen: Skifahren

Wenn der Frühling schon in der Luft liegt, ist die Skisaison längst noch nicht vorbei. Im Gegenteil: Die Bedingungen auf der Piste sind oft noch gut, dazu gibt es viel Sonne und angenehme Temperaturen. Zum Ende der Saison sind zudem weniger Wintersportler unterwegs, wie der Deutsche Skiverband (DSV) erklärt. Die Schlangen an den Liften sind nicht so lang. Die Verhältnisse können jedoch schwieriger sein: Morgens sind die Pisten durch den Nachtfrost oft noch hart, sodass scharfe Skikanten wichtig sind. Nachmittags weicht der Schnee auf und wird sulzig. Dies laugt den Belag der Ski aus. Deshalb sollte häufiger mit Wachs nachbearbeitet werden, raten die Experten.


Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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