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Bei "Öko-Test" im Labor: In so vielen Bieren steckt noch Glyphosat

Bei "Öko-Test" im Labor  

In so vielen Bieren steckt noch Glyphosat

29.05.2019, 12:05 Uhr | cch, t-online.de

Bei "Öko-Test" im Labor: In so vielen Bieren steckt noch Glyphosat. Kundin kauft Bier im Supermarkt: "Öko-Test" hat verschiedene Pilsmarken einer Untersuchung unterzogen. (Quelle: Getty Images/Tero Vesalainen)

Kundin kauft Bier im Supermarkt: "Öko-Test" hat verschiedene Pilsmarken einer Untersuchung unterzogen. (Quelle: Tero Vesalainen/Getty Images)

In einer Untersuchung von "Öko-Test" wurden über 40 Pilsmarken einer bierspezifischen Qualitätsprüfung unterzogen. Bestanden haben sie mit Bravour – aber es gibt bei einigen ein anderes Problem. Vor allem bei einem Bio-Pils.

Pils besteht den Qualitätscheck, ist aber gleichzeitig noch oft mit Glyphosat belastet. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Zeitschrift "Öko-Test" von 43 Pilsmarken. In rund einem Drittel der getesteten Biere fanden die Tester Rückstände des Unkrautvernichtungsmittels.

In der Mehrzahl der Fälle handelte es sich um einen Gehalt über 0,01 Milligramm pro Kilogramm. Welche Auswirkungen Glyphosat auf den Menschen hat, ist umstritten. Manche Studien zeigen eine krebserregende und DNA-schädigende Wirkung. Andere hingegen stufen den Stoff als unbedenklich ein.

"Öko-Test": In diesem Pils fand das Labor Glyphosat

Biere, in denen das von "Öko-Test" beauftragte Labor Glyphosat festgestellt hat und die noch weitere Mängel aufweisen, sind:

  • "Hofmark Pils" von Denree
  • "5,0 Original Pils" von 5,0 Biervertriebsgesellschaft
  • "Perlenbacher Premium Pils" von Lidl
  • "Schultenbräu Premium Pilsener" von Aldi Nord
  • "Stephans Bräu Pils Premium" von Kaufland

Sie wurden alle mit dem Gesamturteil "befriedigend" bewertet. Als weiteren Mangel führt "Öko-Test" bei ihnen auf, dass sie jeweils in einer Einwegdose oder einer Einwegglasflasche abgefüllt werden. Das ist nicht umweltfreundlich. Ausnahme ist das Bio-Pils von Denree: Dieses bekommt den zusätzlichen Punktabzug, weil der in ihm nachgewiesene Glyphosatgehalt "auch die Einhaltung von Bio-Richtlinien infrage stellt", so die Tester. Ein weiteres Bier erhielt ebenfalls die Note "befriedigend". Die übrigen waren "sehr gut" (25 Sorten) beziehungsweise "gut" (zwölf Sorten).


Keine Keime im Bier

Alle getesteten Pilsmarken wiesen keine Keime auf, die das Bier verderben könnten. Ihre Alkoholgehalte entsprachen den deklarierten. Und auch die Schaumhaltbarkeit war bis auf wenige Ausnahmen in Ordnung. "Öko-Test" prüfte zudem Bittereinheiten, Stammwürze und Endvergärungsgrad – allesamt mit zufriedenstellendem Ergebnis.

Das ausführliche Testergebnis lesen Sie in der Juni-Ausgabe von "Öko-Test".


Verwendete Quellen:
  • Testergebnisse von "Öko-Test"

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