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"Bares für Rares XXL": Plasberg bietet Geschenk von Ex-Freundin an – Ehefrau ist nicht begeistert

Ehefrau ist nicht begeistert  

"Bares für Rares XXL": Plasberg bietet Geschenk von Ex-Freundin an

25.11.2021, 10:42 Uhr
"Bares für Rares XXL": Plasberg bietet Geschenk von Ex-Freundin an – Ehefrau ist nicht begeistert. "Bares für Rares XXL": Horst Lichter begrüßt Anne Gesthuysen und Frank Plasberg auf Schloss Drachenburg. (Quelle: ZDF/Sascha Baumann)

"Bares für Rares XXL": Horst Lichter begrüßt Anne Gesthuysen und Frank Plasberg auf Schloss Drachenburg. (Quelle: ZDF/Sascha Baumann)

Diesmal begrüßt Horst Lichter das Ehepaar Anne Gesthuysen und Frank Plasberg bei "Bares für Rares XXL" auf Schloss Drachenburg. Während er einen guten Preis für sein Objekt erzielen möchte, vermasselt sie ihm fast die Tour.

"Ich finde es traumhaft, dass ihr mal dabei seid bei 'Bares für Rares' und dass ihr echte Sammler seid", sagt Moderator Horst Lichter zur Begrüßung von Moderatorin Anne Gesthuysen und Journalist Frank Plasberg in der großen Abendshow auf Schloss Drachenburg.

"Ja, aber das 'ihr' musst du streichen, weil das ist meine Sammlung von Emaille-Schildern und solchen Sachen", berichtigt Plasberg ihn direkt. Der "Hart aber fair"-Moderator hat einen "Daimon"-Werbeaufsteller dabei. "Das ist ein bisschen heikel, weil das ein Geschenk einer früheren Freundin ist. Ja, ich hatte ein Vorleben", sagt er mit Blick zu seiner Frau.

Geschenk von Ex-Freundin sorgt für Diskussion

"Das Problem ist – und ich bin ein bisschen sauer –, ich habe sie heute morgen angerufen, weil ich wissen wollte, was sie bezahlt hat und sie kann sich nicht dran erinnern", verrät er und berichtet, warum er den Aufsteller nun in der Show anbietet. "Ich habe seit ein paar Jahren ein 90 Jahre altes Boot und deshalb verkaufe ich ein bisschen was, weil es braucht immer schön Holzpflege und das macht einen Riesenspaß."

Als Lichter entgegnet, dass das auch ein Hobby für ihn wäre, bietet ihm Gesthuysen an: "Ich könnte meinen Platz gerne ab und an abtreten. Das ist ein Campingwagen, der auf dem Wasser schippert." "Nur schöner und romantischer", vermutet Lichter. "Das stimmt", muss Gesthuysen zugeben. "Aber romantischer weiß ich nicht. Da gibt es ganz dicke Spinnen, die kommen immer nachts heraus, wenn du dich gerade gebettet hast", verrät sie.

"Bevor du dich in Rage redest, erinnere dich doch bitte an Weihnachten", wirft Plasberg ein. "Die Toilette war ein bisschen angeranzt, da hat sie immer gemotzt. Dann habe ich gedacht, mein Freund ist Schreiner, der hat dann einen Klodeckel handgemacht", erzählt der 64-Jährige. "Ich musste Probesitzen", ergänzt Gesthuysen, die den Klodeckel dann an Weihnachten unter den Tannenbaum gelegt bekommen hat.

"Bei einer Bratpfanne wäre ich gegangen", scherzt sie. "Der wurde schön lackiert und seitdem liebst du dieses Schiff", schließt Plasberg die Geschichte ab. "Absolut. Ich komm da kaum noch runter vom Lokus", sagt Gesthuysen lachend, bevor Lichter das Gespräch wieder auf den Werbeaufsteller zurücklenkt und Experte Sven Deutschmanek mit seiner Expertise beginnt.

"Eine wunderschöne Werbung"

"Hier haben wir kein Emaille-Schild, sondern ich nenne es mal ein Low-Budget-Schild. Daimon ist quasi der Markenname gewesen", weiß Deutschmanek. "Der Ursprung geht zurück auf einen Paul Schmidt, der hat in Berlin eine Firma gehabt und ist in Deutschland der Erfinder der Taschenlampe und der Trockenbatterie gewesen", berichtet der Experte.

"Man sieht diesem Werbeschild an, dass es aus den 50er-Jahren kommt. Es ist ein Schild, das erst auf Papier und dann auf Spanplatten aufgedruckt wurde", führt Deutschmanek weiter aus. "Nur mal zwischendurch: Hast du auch den Eindruck, dass er das gerade schlecht redet?", fragt Plasberg. "Ist ja von deiner Ex-Freundin", antwortet Gesthuysen trocken. 

"Ich bin einfach nur ehrlich", verteidigt Deutschmanek sich. "Das ist eine wunderschöne Werbung für mich, aber es war schon ein Massenprodukt. Davon gab es nicht nur zehn Stück, sondern ich vermute, dass jeder Händler, der diese Produkte geführt hat, so etwas bekommen konnte." Langsam wird Plasberg nervös. "Soll ich Geld mitbringen? Ich habe extra mein Portemonnaie dabei", scherzt er. "Nein, wichtig ist: Das Hauptmotiv hat keine großen Beschädigungen", beruhigt Deutschmanek ihn.

Plasbergs Wunschpreis beträgt 250 Euro. "Das ist eine sehr realistische Einschätzung. Ich würde sogar etwas höher gehen und 250 bis 320 Euro sagen", lautet Deutschmaneks Einschätzung. "So, dann mache ich einen ganz platten Witz: Hier war's fair, oben wird's hart", scherzt Lichter und übergibt dem Ehepaar die Händlerkarte. "Es war sehr schön, euch gesehen zu haben", fügt er hinzu.

"Reicht jetzt auch, so wertvoll ist es gar nicht"

Im Händlerraum ist Antiquitätenhändler Walter "Waldi" Lehnertz direkt interessiert an dem Werbeaufsteller. "Das ist doch mal wieder was für die Eifel. Die 80 Euro bekommst du auf jeden Fall", sagt er zu Plasberg. "So eine herzige Darstellung ist mir 250 Euro wert", kontert Auktionator Wolfgang Pauritsch. Kunsthändler Daniel Meyer bietet sogar noch 400 Euro für Plasbergs Objekt.

"Reicht jetzt auch, so wertvoll ist es gar nicht", wirft Gesthuysen ein, als ihr Mann erneut berichtet, dass es ein Geschenk seiner Ex-Freundin war. "Aber um die ehemalige Dame auch ein bisschen zu würdigen, mache ich noch 450 Euro", entgegnet Lehnertz. Schließlich einigen sie sich auf 500 Euro. "Ich hole noch das Einverständnis meiner aktuellen Ehefrau ein", sagt Plasberg.

"Noch", scherzt sie und ergänzt: "Ich denke, es ist mehr als ok." Nach dem erfolgreichen Verkauf sagt Pauritsch: "Das ist das typische Beispiel eines glücklichen Ehepaares. Was sich liebt, das neckt sich und sie passen sehr gut zusammen." 

Verwendete Quellen:
  • "Bares für Rares"-Abendausgabe vom 24. November 2021

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