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Liebe und Partnerschaft: Unerfüllter Sex führt immer öfter zur Trennung

LIEBE | SEXUALITÄT  

Unerfüllter Sex führt immer öfter zur Trennung

20.12.2007, 14:11 Uhr | ug, dpa

Verhütung: Wer bei der Verhütung schlampt, muss die Konsequenzen tragen. (Foto: Archiv)Wer bei der Verhütung schlampt, muss die Konsequenzen tragen. (Foto: Archiv)Lustlosigkeit statt Leidenschaft: Er geht lieber zum Sport statt ein Schäferstündchen zu genießen, Sie hat mal wieder keine Lust. Und wenn es doch zum Liebesakt kommt, herrscht Langeweile im Bett. Vorsicht, so droht das Beziehungs-Aus. Denn schlechter Sex ist nach Einschätzung von Trendforscher Matthias Horx heutzutage einer der häufigsten Trennungsgründe. "Die Bedeutung von gelebter Sexualität steigt für die Beziehung massiv", sagt Horx. "Wenn der Sex nicht mehr funktioniert, trennen sich die Leute." Lassen Sie es nicht so weit kommen! Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die Flaute im Bett geschickt umsegeln und wieder mehr Lust und Phantasie entwickeln.

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"Leute üben länger"

"Neben Geldfragen und Kindererziehung ist die Sexualität das häufigste Konfliktthema in Partnerschaften", bestätigt Diplom-Psychologin Nathalie Krahé. Die Gefahr, dass die Beziehung aufgrund von unerfülltem Sex in die Brüche geht, gilt besonders für jüngere Paare, so Trendforscher Matthias Horx. Gleichzeitig werde die Partnerwahl professioneller: Die Zeiten bis zur Entscheidung für einen Lebenspartner seien in den vergangenen Jahren viel länger geworden, so Trendforscher Horx. In Großstädten liege das Alter bei der Heirat oder der Festlegung auf den Partner, mit dem man Kinder haben wolle, bereits bei 33 bis 34 Jahren. "Bevor sich die Leute in Großstädten richtig festlegen, haben sie inzwischen sechs bis sieben Partnerschaften gehabt, in denen es zu Sex kam." Auch das sei deutlich mehr als noch vor einigen Jahren. "Die Leute üben länger und legen sich dann länger fest."

Gourmet-Sex zum Genießen

Wenn sie sich einmal für einen Lebenspartner entschieden haben, wollen die Menschen wieder länger zusammen bleiben. "Dann müssen sie den Sex inszenieren." Dafür würden Kulturtechniken eingesetzt, "die es früher nicht gab". Horx nennt das "Gourmet-Sex": "Eine Sexualität, die nicht mehr Kuschelsex und Triebabfuhr ist, sondern die inszeniert ist wie ein Sechs-Gänge-Menü." Dazu gehörten Fetischisierung, Verabredungen und Inszenierung. Erotische Wäsche und Sexspielzeuge etwa fänden enormen Absatz.

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Je oller, je doller?

Während sich junge Paare beim Sex unter Leistungsdruck setzen, können ältere Paare ihr Liebesleben offenbar mehr genießen. Wie eine aktuelle Studie der Forschungsstelle Partner- und Sexualforschung in Leipzig bestätigt, nimmt die körperliche Liebe bei Frauen in den Wechseljahren sogar einen sehr hohen Stellenwert ein. Auch die Fähigkeit zum Orgasmus geht mit dem Lebensalter nicht verloren, sondern wird eher stabil. Im Rahmen der Studie Postmenopause und Sexualität stellten die Wissenschaftler 1040 Frauen zwischen 50 und 60 Jahren Fragen zu ihrem Liebesleben. Vor allem Frauen mit langjähriger Partnerschaft, die ein reges Sexualleben hatten, fühlten sich der Umfrage zufolge sehr wohl.

Erfülltes Liebesleben macht glücklich

Ein erfülltes Sexualleben wirkt sich - unabhängig vom Alter - auf die Gesundheit und auf viele andere Bereiche des Lebens positiv aus. Die Studienergebnisse belegen, dass sexuell aktive Frauen in weit höherem Maße mit ihrem Leben "sehr zufrieden" sind als die sexuell inaktiven (41 zu 13 Prozent). Voraussetzung für das positive Lebensgefühl ist allerdings, dass die Frauen nicht von ihren Wechseljahresbeschwerden im Alltag beeinträchtigt werden.

Feste Partnerschaft fördert Orgasmusfähigkeit

Im Durchschnitt haben Frauen zwischen 50 und 60 Jahren viermal pro Monat Geschlechtsverkehr. 75 Prozent der Befragten äußerten, dass sie beim letzten Geschlechtsverkehr auch zum Orgasmus gelangten - 16 Prozent sogar mehrmals. Nach Angaben des Studienleiters Prof. Kurt Starke, decken sich diese Ergebnisse mit früheren Untersuchungen. Demnach geht die Orgasmusfähigkeit mit dem Lebensalter nicht verloren, sondern wird eher stabil. Frauen in Langzeitbeziehungen kommen im Allgemeinen besser zum Orgasmus, insbesondere dann, wenn sie ihren Partner lieben.

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