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Das Pärchenspeck-Phänomen: Darum werden wir in Beziehungen dick

MEINUNGKolumne "Lust, Laster und Liebe"  

Das Pärchenspeck-Phänomen: Darum werden wir in Beziehungen dick

Eine Kolumne von Jennifer Buchholz

19.06.2019, 15:00 Uhr
Das Pärchenspeck-Phänomen: Darum werden wir in Beziehungen dick. Pärchen sitzt auf einem Steg am Wasser: Die Hose kneift nicht nur, weil man in einer Beziehung bequemer wird.  (Quelle: Getty Images/Juanmonino)

Pärchen sitzt auf einem Steg am Wasser: Die Hose kneift nicht nur, weil man in einer Beziehung bequemer wird. (Quelle: Juanmonino/Getty Images)

Alles ist besser zu zweit. Und zwar auch das Essen. Oder wie ist es zu erklären, dass wir in einer Beziehung Speck an Bauch, Oberschenkeln und Co. ansetzen? Das kann zwar frustrierend, aber zugleich ein wunderbares Zeichen sein.

Was zu zweit schöner ist, macht dick

Das Pärchenspeck-Phänomen: Kaum steckt man in einer ernsten Beziehung, kneift die Hose oder der Knopf spannt. Das ist keine Einbildung! Dieses Phänomen ist sogar wissenschaftlich belegt. Knapp 70 Prozent der Männer nehmen laut einer Studie der Universität Mannheim in der Partnerschaft bis zu acht Kilo zu – bei Frauen sind es 45 Prozent. 

Liegt es nur daran, dass man jetzt jemanden gefunden hat und sich gehen lässt? Nicht nur. Denn viel schlimmer schlagen die Pärchenaktionen auf die Hüfte: Das gemeinsame Essen gehen, die gemütlichen Filmabende mit Essen vom Lieferservice, die größeren Portionen und der regelmäßigere Alkoholkonsum sind laut Wissenschaftlern auch Gründe für die Gewichtszunahme. Wenn beide zusammenziehen, soll es sogar noch schneller gehen mit dem Pärchenspeck.

Na toll! Vieles, was zu zweit viel schöner ist, macht also dick. Na und! Das gehört zu einer Beziehung dazu! Die gemeinsamen Aktionen schweißen zusammen und genau das macht doch im Endeffekt auch eine glückliche Beziehung aus. Besser als wenn beide beim Picknick nur an einem Glas Wasser nippen und an Salatblättern knabbern.

Mein Partner ist nicht für mein Gewicht verantwortlich

Die Partnerschaft tue einem nicht gut, da sie dick macht, ist eine echt lahme Ausrede. Partner sind nicht für das Gewicht des anderen verantwortlich. Denn das ist nur eine Verschiebung der Verantwortung. Jeder ist für seinen eigenen Speck zuständig.
 


Vor allem Sie selbst müssen sich in Ihrem Körper und mit sich selbst wohl fühlen. Und wenn ich mich die ganze Zeit über zu enge Hosen oder einen überstehenden Bauch aufrege, kann nur ich daran etwas ändern. Auch gerne mit meinem Partner zusammen – als gemeinsames Projekt mehr auf unsere Ernährung achten oder ins Fitnessstudio gehen. Das stärkt noch einmal mehr das Wir-Gefühl. 

Jennifer Buchholz, Redakteurin bei t-online.de, schreibt in ihrer Kolumne "Lust, Laster, Liebe" über Liebe, Partnerschaft und Sex.




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