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Alle Frauen haben schöne Brüste

  • Jennifer Buchholz
Eine Kolumne von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 16.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Oberweite: Egal ob sie aussehen wie Orangen, Flaschenkürbisse oder Rosinen: Brüste sind ein Wunder der Natur. (Symbolbild)
Oberweite: Egal ob sie aussehen wie Orangen, Flaschenkürbisse oder Rosinen: Brüste sind ein Wunder der Natur. (Symbolbild) (Quelle: PeopleImages/T-Online-bilder)
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Sie ist Nahrungsquelle, Lustbringer und ein Symbol für Weiblichkeit: die Brust – ein echtes Wunder der Natur. Doch viel zu häufig ist sie auch ein Grund für Selbstzweifel. Damit müssen wir aufhören!

Brüste müssen eine gute Handvoll groß und möglichst prall und rund sein. Das Gefühl hatte ich jahrelang. Vor allem als Teenager. Daher versuchten meine Freundinnen und ich alles, um diesem Ideal zumindest von weitem zu entsprechen: Push-Up-BHs gepolstert mit Taschentüchern waren unser täglicher Begleiter. Nur um etwas Anerkennung von den Jungs zu erhalten. Und sogar bei unseren ersten Freunden blieb die Scham über die scheinbar unperfekte Brust bestehen: Ausziehen? Nur im Dunkeln. Petting und Sex? Nur mit BH!

Besser erging es den Mädchen, die beim Verteilen der Körbchengröße zu laut "hier" gerufen hatten, jedoch auch nicht. Sie mussten sich fast täglich abwertende Kommentare oder sexuelle Anspielungen von Gleichaltrigen anhören. Mit weiten Pullis und engen Brustbandagen versuchten sie, das Mobbing zu umgehen.

Doch egal, ob klein oder groß, wir hatten eins gemein: Wir glaubten, unsere Brüste seien nicht perfekt. Die Beziehung zwischen uns und unserem Busen war anfangs also sehr schlecht. Zum Glück hat sich das im Erwachsenenalter geändert.

Größer, straffer, praller

Die Unzufriedenheit mit der eigenen Oberweite endet nicht bei jeder Frau mit der Pubertät. So zählte in Deutschland 2019 die Brustvergrößerung zu den häufigsten Schönheitsoperationen bei Frauen. Und wenn nicht größer, dann soll der Busen zumindest straffer, praller oder runder sein, sagen viele Befragte. Erreichen lässt sich das laut zahlreicher Werbeversprechen nicht nur auf die eher rabiate Art, also durch ästhetisch-chirurgische Eingriffe. Cremes, Pillen, Fitnessübungen oder schmerzhafte Geräte und Hilfsmittel versprechen ebenso, dem scheinbar perfekten Busen näher zu kommen.

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Dabei sind diese natürlichen Wölbungen – egal, ob sie aussehen wie Orangen, Flaschenkürbisse, Birnen, Äpfel oder Rosinen – bereits großartig. Und zwar genau so, wie sie sind. Sie geben Babys Nahrung, bereiten bei den meisten Frauen als erogene Zone Lust und sind ein erhebliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber Männerkörpern. Mit ihrer Beschaffenheit und ihrem Aussehen sind sie ein Wunder der Natur.

Zwar kann das empfindliche Körperteil auch zu Unsicherheit und Leid (beispielsweise bei einer Krebserkrankung) führen, dennoch oder gerade deswegen sollten Frauen es nicht stiefmütterlich behandeln. Denn Brüste sind wie der Fingerabdruck einer Frau. Durch Hautrisse, Muttermale, helle oder dunkle Vorhöfe, kleine oder große Brustwarzen, abstehende oder flache Nippel sind sie einzigartig. Ja, sogar die rechte und die linke Brust gleichen sich oft so wenig wie der linke dem rechten Zeigefingerabdruck.

Tun wir unseren Brüsten also etwas Gutes. Behandeln wir sie so liebevoll, wie sie es verdient haben. Hören wir auf, sie zu drangsalieren, nur um ein vermeintliches Ideal zu erfüllen. Dann erkennen wir, dass der weibliche Busen, egal welche Größe, Form und Farbe, von vorneherein perfekt ist und eine Quelle der Lust und Freude sein kann.

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