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Pediküre mit Knabberfischen

Pediküre  

Garra Rufa: Knabberfische für die Pediküre

28.01.2014, 11:04 Uhr | mo (IP)

Die Fischpediküre mit den Garra Rufa stammt aus Thailand, findet aber auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Wenn Sie die Fußpflege durch Knabberfische auch ausprobieren möchten, informieren Sie sich vorab, was es dabei zu beachten gilt.

Pediküre der etwas anderen Art

Die Fischpediküre hat mittlerweile prominente Anhänger gefunden. Im Juni teilte die Moderatorin Charlotte Würdig ein Foto ihrer Fischpediküre auf Facebook und wurde prompt im „Focus“ zitiert: „Tut nicht weh, kitzelt." Wenn Sie sich für diesen Beauty-Trend entscheiden, stellen Sie es sich wie folgt vor: Sie halten Ihre Füße für eine halbe Stunde in ein warmes Wasserbecken, in dem die fünf Zentimeter langen Garra Rufa schwimmen.

Schon nach wenigen Sekunden beginnen die ersten dieser Fische, die abgestorbenen Schüppchen an der Oberfläche Ihrer Haut abzuknabbern. Dies sorgt für eine zarte und weiche Haut an den Füßen, während Sie auf lästiges Hobeln und Cremen verzichten können. Der Knabberreflex der Fische ist übrigens biologisch bedingt. Das natürliche Lebensumfeld der Tierchen sind heißen Quellen. Da die Garra Rufa dort jedoch kaum Nahrung finden, gingen sie eine Symbiose mit den Menschen ein und vertilgen dessen abgestorbene Hautschuppen.

Knabberfische helfen dabei, Schuppenflechte zu bekämpfen

Studien zufolge hilft eine Behandlung der Füße mit Garra Rufa auch dabei, Hauterkrankungen wie etwa Schuppenflechte zu lindern. Bei einer wissenschaftlichen Untersuchung an der Medizinischen Universität Wien im Jahr 2002 wurde der Zusammenhang anhand von 67 Patienten beobachtet. Laut Studienleiter Martin Gassberger erlebten 95 Prozent von ihnen nach der Fischpediküre „zwischen 6,05 und 11,11 Monate ohne störende Hauterscheinungen".

Auch eine Erkrankung mit Neurodermitis oder Pustulosa können Sie unter Umständen durch den Einsatz von Garra Rufa behandeln. Die Fische knabbern hierbei nicht nur die kranken Hautstellen ab. Sie scheiden zusätzlich ein Sekret aus, das hilft, den Heilungsprozess Ihrer gereizten Haut zu beschleunigen. Sie sollten derartige Maßnahmen jedoch vorab unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen.

Risiken der Fischpediküre: Darauf sollten Sie achten

Mit Vorsicht betrachten sollten Sie die Ansteckungsgefahr bei der Fischpediküre. So warnen Experten des britischen Gesundheitsamtes Health Protection Agency, dass eine Gefahr der Ansteckung mit HIV oder Hepatitis C zwar gering sei, aber nicht völlig ausgeschlossen werden könne". Auch Tierschützer warnen vor der Fischpediküre: „Der Hygieneaspekt ist besonders kritisch", betont Marion Dudla, die Pressesprecherin des Deutschen Tierschutzverbandes.

Sie sollten die Fischpediküre durch die Garra Rufa daher nur im Beisein ausgebildeter Therapeuten, Heilpraktiker oder Ärzte vornehmen, um Ansteckungen auszuschließen. Achten Sie grundsätzlich darauf, dass die Pediküre in einem seriösen Umfeld stattfindet und die Füße aller Patienten vor der Behandlung auf offene Wunden und Ekzeme kontrolliert werden. Wenn Sie unter Diabetes oder einem schwachen Immunsystem leiden, raten Experten davon ab, sich der Fischpediküre zu unterziehen.

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