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Kokosöl: 10 erstaunliche Einsatzgebiete für das Naturprodukt

Pflege für Haut und Haar  

Kokosöl: Zehn erstaunliche Anwendungsbereiche

15.05.2021, 17:41 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel, sah, t-online

Kokosöl: 10 erstaunliche Einsatzgebiete für das Naturprodukt. Kokosöl: Neben gesättigten Fettsäuren enthält Kokosöl auch Vitamin E, das die Haut im Kampf gegen die vorzeitige Hautalterung unterstützt. (Quelle: Getty Images/Highwaystarz-Photography)

Kokosöl: Neben gesättigten Fettsäuren enthält Kokosöl auch Vitamin E, das die Haut im Kampf gegen die vorzeitige Hautalterung unterstützt. (Quelle: Highwaystarz-Photography/Getty Images)

Kokosöl kann nicht nur in der Küche oder als Kur für die Haare verwendet werden. Wo das Öl noch helfen kann? Zehn Einsatzgebiete für das Naturprodukt.

Wer Pflegeprodukte für Haut und Haare kauft, muss mit einer Fülle von Inhaltsstoffen rechnen, die alles andere als gesund und umweltschonend sind, darunter Silikone, Tenside, Konservierungsmittel und Duftstoffe. Dabei geht es auch anders – und zwar mit Kokosöl.

1. Kokosöl für gesundes Haar

Besonders für die Haarpflege hat sich Kokosöl vielfach bewährt. Das Hausmittel spendet den Haaren Feuchtigkeit und Fett und macht sie geschmeidig. Zudem riecht es gut – ganz ohne künstliche Duftstoffe.

Anwendung: Massieren Sie etwas Kokosöl als Kur vor dem Waschen in das trockene Haar. Lassen Sie es etwa eine halbe Stunde einwirken und waschen Sie es dann bei der Haarwäsche aus. Die feuchtigkeitsspendende Wirkung wird der im Öl enthaltenen Laurinsäure zugeschrieben.

2. Kokosöl verhindert Haarbruch und Spliss

Viele geben auch nach dem Waschen noch etwas Öl in die Spitzen, um Haarbruch und Spliss vorzubeugen. Das Öl umschließt die Haare mit einem leichten Schutzmantel und macht sie so widerstandsfähiger. Nehmen Sie jedoch nicht zu viel Kokosöl. Sonst sehen die Haare schnell fettig aus. Das Öl ist sehr reichhaltig.

3. Gegen Schuppen und trockene Kopfhaut

Auch bei Schuppen kann Kokosöl für Linderung sorgen – sowohl bei trockener als auch bei fettiger Kopfhaut. Denn das Öl spendet nicht nur Feuchtigkeit und beruhigt gereizte Kopfhaut, sondern wirkt zudem leicht antibakteriell und bekämpft Pilze. So kann sogar die Aktivität des auf der Kopfhaut vorkommenden Hefepilzes Candida eingedämmt werden. Auch hier bietet sich die Anwendung als Kur vor dem Waschen an.

4. Linderung bei Juckreiz

Gegen Juckreiz konnte das Öl ebenfalls schon so manchen Erfolg verzeichnen. Egal ob auf der Kopfhaut oder auf anderen trockenen Stellen: Das Öl hat einen leicht kühlenden Effekt und wird deshalb auch bei juckender Haut oft als sehr angenehm empfunden.

5. Hilft bei kleinen Wunden

Doch nicht nur für die Haare ist Kokosöl geeignet. Da es eine desinfizierende Wirkung besitzt, kann es auch als schnelle Hilfe bei kleinen Verletzungen eingesetzt werden, beispielsweise bei einer kleinen Schürfwunde oder einem Schnitt. Es deckt die Wunde ab, hält sie feucht, desinfiziert sie und verhindert das Eindringen von Erregern. Bei kleinen Verletzungen können Sie das Öl bedenkenlos anwenden.

Vorsicht geboten ist allerdings bei größeren Verletzungen, die stark nässen oder in denen sich eine Entzündung gebildet hat. Dann hilft auch Kokosöl nicht mehr weiter und der Gang zum Arzt ist unumgänglich. Zudem sollten Sie sich auch bei kleinen Verletzungen immer fragen, ob Ihr Impfschutz, beispielsweise gegen Tetanus, noch aktiv ist.

6. Ein Helfer gegen trockene Haut

Kokosöl hilft generell sehr gut gegen trockene Haut. Egal ob auf trockenen Beinen, Armen, Ellbogen, Lippen oder Wangen: Das Öl bringt die Haut schnell wieder ins Gleichgewicht. Außerdem duftet es süßlich-exotisch nach der Nuss.

Aufpassen sollten allerdings Hauttypen, die zu fettiger und unreiner Haut neigen: Da dem Öl eine komedogene, also porenverstopfende, Wirkung nachgesagt wird, sollten sie es im Gesicht  besser nicht großflächig anwenden, beziehungsweise sich langsam an die Anwendung herantasten und schauen, wie ihre Haut reagiert.

Trockene Haut hingegen verträgt das Öl in der Regel, ohne mit Unreinheiten zu reagieren. Sie müssen sich aber bewusst sein, dass das Öl nicht tief in die Haut eindringt, sondern eher wie ein Schutzfilm wirkt.

7. Sanfter Augen-Make-up-Entferner

Kokosöl: Es enthält auch Caprinsäure, die vor allem in Kosmetika enthalten ist. (Quelle: Robert Günther/dpa-tmn)Kokosöl: Es enthält auch Caprinsäure, die vor allem in Kosmetika enthalten ist. (Quelle: Robert Günther/dpa-tmn)

Da Kokosöl sehr mild ist und nicht reizt, kann es auch zum Abschminken der Augen verwendet werden. Dazu lassen Sie etwas Öl in den Händen schmelzen und nehmen dieses anschließend mit einem Wattepad auf. Damit reiben Sie vorsichtig über die Augen.

Kokosöl ist eine gute Alternative zu chemischen Make-up-Entfernern. Es ist um die Augenpartie herum sehr gut verträglich und löst auch wasserfeste Produkte. Anschließend wischen Sie mit einem Kosmetiktuch nochmal über das Gesicht, um überschüssiges Öl von der Haut zu entfernen.

8. Leichter UV-Schutz für das Gesicht

Ein weiterer Vorteil von Kokosöl ist sein Lichtschutz. Kokosöl hat einen Lichtschutzfaktor von acht bis zehn. Giben Sie das Öl als Make-up-Grundlage auf das Gesicht, haben Sie einen guten und gesunden Lichtschutz ohne Chemie.

9. Insektenschutz

Und noch einen Vorteil bietet das gut riechende Öl: Was viele nicht wissen, ist, dass Kokosöl auch Stechmücken fernhalten kann. Auch hier ist das Öl eine gute Alternative zu Insektenschutzmitteln aus dem Labor.

10. Kokosöl gegen Schweißgeruch

Auch als Deo-Ersatz kann Kokosöl eingesetzt werden, vorausgesetzt Sie leiden nicht unter starker Schweißbildung. Die Wirkung beruht zum einen auf dem positiven Geruch des Öls und zum anderen auf der antibakteriellen Wirkung. Dieser Tipp dürfte auch Menschen zugutekommen, die sehr empfindliche Achseln haben. Die Schweißbildung wird allerdings nicht gehemmt, sondern nur der Schweißgeruch verhindert.

Kokosöl und Kokosfett: Gibt es einen Unterschied?

Kokosöl: Das Öl ist sehr ergiebig und vielseitig einsetzbar. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)Kokosöl: Das Öl ist sehr ergiebig und vielseitig einsetzbar. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Öl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Da Kokosöl bei Raumtemperatur aber fest ist, wird es häufig auch als Kokosfett bezeichnet. Der Unterschied besteht also nur darin, dass das Produkt flüssig oder fest sein kann. Auf Verpackungen von Kosmetikprodukten ist es als Cocos nucifera gekennzeichnet.

Wofür ist Kokosöl gut?

Kokosöl ist zwar kein Wundermittel, enthält aber zahlreiche Stoffe, die in der Hautpflege insbesondere als natürliche Feuchtigkeitsspender wirken. Aufgrund seines hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren ist es gerade bei trockener Haut gut geeignet. Auch die Haare können vom Kokosöl profitieren, da es für noch mehr Glanz sorgt und eine empfindliche Kopfhaut beruhigt.

Welche Stoffe enthält Kokosöl?

Neben gesättigten Fettsäuren enthält Kokosöl auch Vitamin E – ein Antioxidans, das die Haut im Kampf gegen die vorzeitige Hautalterung unterstützt. Ebenfalls steckt in dem Kokosöl die mittelkettige Laurinsäure, die antimikrobielle Eigenschaften besitzt.

Kochen mit Kokosöl

Kokosöl wird auch in der Küche gerne zum Kochen verwendet – zum Beispiel für asiatische Gerichte. Allerdings ist das Fettsäuremuster ernüchternd. Kokosfett enthält fast ausschließlich gesättigte Fettsäuren, deutlich mehr noch als etwa Butter. Gesundheitlich günstigere Fette liefern dagegen Rapsöl oder Olivenöl. Welche Öle besondere Vorteile bieten und welches Öl für welches Gericht am besten geeignet ist, lesen Sie hier.

Welches Kokosöl ist am besten?

Kokosöl sollte am besten kaltgepresst und unbehandelt, also nativ, sein. Bioläden bieten in der Regel eine gute Auswahl an. Meist findet es sich als feste, weiße Masse in einem Glas. Bei einer Temperatur von 25 Grad wird das Öl flüssig. Neben der Küche, ist Kokosnussöl auch im Badezimmer zu finden. Vor der Schönheitsanwendung auf Haut und Haaren lässt man am besten eine kleine Menge Öl in den Handflächen schmelzen.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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