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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Hier können Sie Tausende Kraniche sehen

SRT/Sibylle v. Kamptz

Aktualisiert am 14.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Kraniche: Sie sind im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zu sehen.
Kraniche: Sie sind im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zu sehen. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Auf dem Weg in warme Gefilde rasten Abertausende Kraniche und Watvögel an den deutschen KĂŒsten – jetzt ist die beste Zeit, um die "Vögel des GlĂŒcks" und andere Zugvögel zu beobachten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Hier können Sie die Kraniche beobachten
  • Pfuhlschnepfen und AlpenstrandlĂ€ufer beobachten
  • "Birdspotting" in Portugal

Senkt sich im Herbst die AbenddĂ€mmerung ĂŒber die Felder, beginnt an der Vorpommerschen BoddenkĂŒste die Stunde der Kraniche: Mehrere zehntausend Tiere landen in den Flachwasserzonen, um dort die Nacht zu verbringen. NĂ€hern sich die Vögel im eleganten Flug, dann sind immer mehr Urlauber Zeugen des eindrucksvollen Naturschauspiels.


Diese zehn TraumstrÀnde bieten die Nord- und Ostsee

Ausblick aufs Meer: Strandkörbe am Hörnumer Weststrand auf Sylt.
Der Kniepsand auf Amrum ist an der breitesten Stelle eineinhalb Kilometer breit.
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Hier können Sie die Kraniche beobachten

Kraniche: Sie machen in großen VogelschwĂ€rmen Rast.
Kraniche: Sie machen in großen VogelschwĂ€rmen Rast. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zwischen Rostock und RĂŒgen ist mit seinen Landzungen, Strandseen, Salzwiesen und SchilfgĂŒrteln ein Paradies fĂŒr Vögel. Zu den drei HauptschlafplĂ€tzen der Kraniche zĂ€hlen die Werder-Inseln, die Insel Kirr und die Udarser Wiek.

Weiter im Landesinneren machen sie gerne in der MĂŒritz-Region und auf den Feuchtwiesen beim Schaalsee Rast. Morgens fliegen sie in langen Ketten zu Mais- und Getreidestoppelfeldern, um fĂŒr ihre weitere, mehrere tausend Kilometer lange Reise Fettreserven anzulegen.

Das mĂŒssen Sie beim Beobachten beachten

Kraniche: Jetzt bereiten sie sich auf die große Reise in wĂ€rmere Gegenden vor.
Kraniche: Jetzt bereiten sie sich auf die große Reise in wĂ€rmere Gegenden vor. (Quelle: HĂ€rtelPRESS/imago-images-bilder)

Am besten lassen sich die scheuen, bis zu 120 Zentimeter großen Graukraniche von ausgewiesenen Aussichtspunkten und SchutzhĂŒtten beobachten. Die auch als "Vögel des GlĂŒcks" geltenden Tiere sollten keinesfalls gestört werden – schließlich bedeutet jedes unnötige Auffliegen zusĂ€tzlichen Energieverbrauch.

Außerdem mĂŒssen Interessierte in diesem Jahr ihr eigenes Equipment zum Beobachten und Fotografieren mitbringen: "Aufgrund der Schutzbestimmungen im Zuge der Corona-Pandemie können im Rahmen von FĂŒhrungen oder Exkursionen keine FernglĂ€ser oder Kameras bereitgestellt werden", heißt es beim Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU).

Pfuhlschnepfen und AlpenstrandlÀufer beobachten

Vogelschwarm: Im Nationalpark NiedersÀchsisches Wattenmeer sind ebenfalls Tausende Vögel zu sehen.
Vogelschwarm: Im Nationalpark NiedersĂ€chsisches Wattenmeer sind ebenfalls Tausende Vögel zu sehen. (Quelle: Rudolf Großmann/Nationalpark NiedersĂ€chsisches Wattenmeer/SRT)

Auch der Nationalpark NiedersĂ€chsisches Wattenmeer bietet im Rhythmus der Gezeiten einen reich gedeckten Tisch fĂŒr die durchreisenden Vögel wie Pfuhlschnepfen, AlpenstrandlĂ€ufer und andere Watvögel. Von 10. bis 18. Oktober finden zwischen der Dollart-Bucht und der Elbe sowie von Borkum bis Wangerooge "Zugvogeltage" mit einem vielfĂ€ltigen Programm statt.

Unter anderem bieten Restaurants spezielle MenĂŒs, wobei SpezialitĂ€ten aus den russischen und skandinavischen Brutgebieten der Zugvögel, den deutschen, französischen und spanischen Rastgebieten sowie dem afrikanischen Überwinterungsgebiet auf der Speisekarte stehen.

Über 50 Millionen Zugvögel verlassen Deutschland

Der Kranich ist nicht die einzige Art, die im Herbst in Richtung SĂŒden zieht. Mehr als 50 Millionen Zugvögel verlassen laut NABU jedes Jahr allein in Deutschland ihre Brutgebiete, um eine Reise in wĂ€rmere Gefilde anzutreten. ZusĂ€tzlich ziehen noch Millionen Vögel aus Nordeuropa auf ihrem Weg in die Winterquartiere ĂŒber Deutschland hinweg oder machen dort Rast.

Auf der Seite www.birdwatch.de listet der NABU ornithologische Wanderungen auf, bei denen man am 3. und 4. Oktober quer durch die Republik viele Arten beobachten kann.

"Birdspotting" in Portugal

In angelsĂ€chsischen LĂ€ndern ist "Birdspotting" ein verbreitetes Hobby, doch die Zahl der Hobby-Ornithologen wĂ€chst auch hierzulande. FĂŒr sie organisieren Spezialveranstalter wie zum Beispiel Birdingtours vogelkundliche Reisen. Eine fĂŒhrt nach Portugal, wo sich Kranichen und anderen gefiederten Gesellen die letzte Möglichkeit fĂŒr eine Pause vor dem Flug nach Afrika bietet.

Watvögel, Reiher, Löffler, Flamingos und viele Greifvögel – sie alle sind im Herbst um das Kap von Sagres und SĂŁo Vicente an der Algarve zu beobachten. Bei der Tour "Greife und Pelagen am Kap" stehen das Schutzgebiet von Castro Marim an der MĂŒndung des Guadiana ebenso auf dem Programm wie die Flachwasserlagune "Lagoa dos Salgados".

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Sybille Boolakee, SRT
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