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Amsterdam greift hart gegen Pöbel-Touristen durch – Geldbußen drohen

Geldbußen drohen  

Amsterdam greift hart gegen Pöbel-Touristen durch

07.08.2018, 19:25 Uhr | Annette Birschel, dpa

Amsterdam greift hart gegen Pöbel-Touristen durch – Geldbußen drohen . Touristen in Amsterdam: Polizei und Ordnungskräfte sind nachts oft machtlos. Jetzt greift die Stadt durch. (Quelle: imago/Hollandse Hoogte)

Touristen in Amsterdam: Polizei und Ordnungskräfte sind nachts oft machtlos. Jetzt greift die Stadt durch. (Quelle: Hollandse Hoogte/imago)

Schlechtes Benehmen wird in Amsterdam ab jetzt bestraft: Touristen, die grölen oder Müll auf die Straße werfen, müssen dafür zahlen. Bis zu 140 Euro können die Vergehen kosten.

Amsterdam will sich gegen Touristen mit schlechtem Benehmen stärker wehren. Ordnungskräfte werden auch bei kleinen Vergehen hart durchgreifen und Geldbußen sofort kassieren, wie die Stadt mitteilt. Sie warnt: "Schlechtes Benehmen hat einen hohen Preis".

Schmutzige Straße: Müll in Amsterdam auf die Straße zu werfen, kostet 140 Euro. (Quelle: imago/Hollandse Hoogte)Schmutzige Straße: Müll in Amsterdam auf die Straße zu werfen, kostet 140 Euro. (Quelle: Hollandse Hoogte/imago)

So kostet das Trinken von Alkohol auf der Straße 95 Euro, Wildpinkeln 140 Euro, Grölen auf der Straße 140 Euro und Müll auf die Straße werfen ebenfalls 140 Euro.

Besondere Maßnahmen im Rotlichtviertel

Im Rotlichtviertel wird es darüber hinaus an besonders vollen Abenden "Fegepausen" geben – ganze Straßen sollen kurzfristig zum Saubermachen gesperrt werden. Auch das Schließen von Straßen wegen Überfüllung sei möglich. Die niederländische Hauptstadt mit knapp 800.000 Einwohnern rechnet in diesem Jahr mit 18 Millionen Besuchern.

Bürgermeisterin Femke Halsema reagiert mit dem Maßnahmenpaket auf einen alarmierenden Bericht über Auswüchse des Massentourismus. Aufgrund der extrem hohen Zahl von Besuchern aus dem In- und Ausland werde Amsterdam vor allem nachts ein "Dschungel", in dem Polizei und Ordnungskräfte machtlos seien, hatte der Ombudsmann der Stadt vor kurzem festgestellt.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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