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Auf Mauritius mixt der Gott des Rums die Cocktails

dpa-tmn, Bernhard Krieger

Aktualisiert am 03.01.2013Lesedauer: 4 Min.
Die Trauminsel Mauritius.
Die Trauminsel Mauritius. (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wenn Valaytan Cocktails mixt, funkeln seine dunkelbraunen Augen wie der Rum in den Karaffen seiner Strandbar. Valaytan ist nicht irgendein Barkeeper. Er ist ein Meister seines Fachs, der den milden Zuckerrohr-Rum der Insel mit Zitronengras, Zimt, Koriander oder Rosmarin veredelt. F├╝r seine Stammg├Ąste im "Le Saint Ger├ín" ist er deshalb der Gott des Rums. Schauen Sie sich die sch├Ânsten Ecken auf Mauritius auch in unserer Foto-Show an.

Lebensfreude und Vielfalt

Valaytan verk├Ârpert alles, was die Insel im Indischen Ozean mit ihren Palmenstr├Ąnden und Vulkanbergen f├╝r Urlauber so attraktiv macht: Lebensfreude, Vielfalt und Erfindungsreichtum. Seit fast 40 Jahren arbeitet Valaytan in dem Resort an der Ostk├╝ste der Insel in einem Team, das wie ein Spiegelbild der mauritischen Gesellschaft ist. Moslems, Christen, Buddhisten und Hindus leben und arbeiten dort friedlich und tolerant zusammen.

Die Insel des ewigen Sommers

Die 1,2 Millionen Einwohner der seit Jahrzehnten stabil und demokratisch regierten Insel mit dem ewigen Sommer sind ein Vielv├Âlkergemisch: Als Eroberer oder Einwanderer kamen in den vergangenen Jahrhunderten Europ├Ąer, Chinesen, Inder, Araber und Afrikaner auf die nur 65 Kilometer lange und 45 Kilometer breite Insel. Jede Volksgruppe brachte ihre Religion, ihre Sprache und Traditionen sowie ihre Gerichte mit. So wurde das nacheinander von Holl├Ąndern, Franzosen und Engl├Ąndern kolonialisierte Mauritius zu einem Schmelztiegel der Kulturen.

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Ein eigener Rum musste her

Genie├čern bietet die Insel deshalb eine au├čergew├Âhnliche kulinarische Vielfalt - nicht nur an der Bar von Valaytan. Der kam vor einigen Jahren durch Zufall dazu, eigene Rumsorten zu kreieren. Einem Gast war der Rum der Insel nicht kr├Ąftig genug. "Da habe ich ihm gesagt: Gib mir ein paar Tage, und ich versuche was", erz├Ąhlt Valaytan. Nach alten Rezepten seiner Gro├čmutter gab er Zitronengras, gr├╝ne Limonen, Vanille-Schoten und Honig in den wei├čen Rum und lie├č ihn fermentieren. "Nach zehn Tagen habe ich den Gast probieren lassen, und er war begeistert", berichtet Valaytan. Nach dem ersten Erfolg experimentierte er weiter, erg├Ąnzte Rosmarin, Zimt und zuletzt sogar Koriander.

500.000 Tonnen Zucker pro Jahr

Sein Grundprodukt w├Ąchst gleich vor der Haust├╝r. Der Rum wird aus dem Zuckerrohr gemacht, das ansonsten zu braunem Zucker verarbeitet wird, erz├Ąhlt Aschwin Kemans vom Zuckermuseum Aventure du sucre in der N├Ąhe des Botanischen Gartens von Pamplemousses: "500.000 Tonnen Zucker produziert die Insel pro Jahr. Das meiste davon geht nach Deutschland", erkl├Ąrt Kemans in dem sehenswerten Museum, das die Geschichte der Zuckerproduktion und damit die der ganzen Insel zeigt.

Zuckerrohrfelder ├╝berall

Schon Ende des 16. Jahrhunderts legten die Holl├Ąnder die Plantagen an, die bis heute das Bild der Insel pr├Ągen. Von den K├╝sten mit ihren langen Str├Ąnden erstrecken sich riesige Zuckerrohrfelder bis zu den ├╝ber 800 Meter hohen Bergen im Landesinneren. Die Monokultur passt so gar nicht zur kulinarischen Vielfalt mit chinesischen, indischen, s├╝dafrikanischen, orientalischen, kreolischen und mediterranen Gerichten. Einfache Restaurants jeglicher Richtung gibt es auf der ganzen Insel, Top-Restaurants f├╝r Feinschmecker vor allem in den Urlaubs-Resorts. So lockt das "One & Only Le Saint Ger├ín" mit der Dependance des indischen Sternekochs Vineet Bhatia. Das bei Golfern gesch├Ątzte "Constance Belle Mare Plage" mit zwei eigenen 18-Lochanlagen trumpft mit dem "Blue Penny Caf├ę" auf.

Die ber├╝hmteste Briefmarke der Welt

Benannt ist das Gourmet-Lokal nach der Blauen Mauritius. Von der ber├╝hmtesten Briefmarke der Welt kann man ein Exemplar im Postmuseum der Hauptstadt Port Louis anschauen. Im Fr├╝hjahr tritt das Resort ins internationale Rampenlicht mit dem "Bernard Loiseau Culinary Festival". Hier messen sich sechs Michelin-Sternek├Âche aus Europa im Team mit je einem mauritischen Koch im Wettkampf um das kreativste und leckerste Gericht. Wer es einfacher und scharf mag, sollte unbedingt in kreolischen Restaurants wie dem "Bambou" des "Four Seasons Resort" Currys und das bei den Einheimischen besonders beliebte Rougaille probieren. In vielen Ferienanlagen k├Ânnen die G├Ąste die Zubereitung der Gerichte in kreolischen Kochkursen lernen. "Aber Europ├Ąer sollten mit den Chilischoten vorsichtig sein", warnt der stellvertretende Direktor des "Paradise-Resorts", Eddy Kwan Tat.

K├Âstliches Essen und leckerer Rum

Sein Golf-Hotel liegt auf einer Halbinsel zu F├╝├čen des von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Le Morne Brabant. Im 19. Jahrhundert flohen Sklaven auf den an der Westk├╝ste 556 Meter hoch in den Himmel ragenden Berg. Obwohl die Sklaverei gerade verboten worden war, st├╝rzten sich dort noch viele von ihnen aus Angst vor der Polizei in den Tod. Seitdem ist der Le Morne Brabant f├╝r die Mauritier das Symbol f├╝r den Widerstand gegen die Versklavung. Unter dem imposanten Massiv kocht Didier Jacob im "Dinarobin-Resort". Im Gourmet-Restaurant "Saveurs des Iles" mixt er mediterrane, s├╝dafrikanische, asiatische und kreolische Gerichte zu einem grandiosen, harmonischen Men├╝. Als kr├Ânender Abschluss der gesamten kulinarischen Vielfalt der Insel fehlt dann eigentlich nur noch ein Rum von Valaytan.

Weitere Informationen: Mauritius Tourism Promotion Authority, c/o Aviareps Tourism GmbH, Josephspitalstra├če 15, 80331 M├╝nchen (Tel.: 089/552 53 38 00).

Mauritius Tourismus www.tourism-mauritius.mu

Restaurant "Bambou" im "Four Seasons Resort Anahita" www.fourseasons.com/mauritius

Gourmet-Restaurant "Saveurs des Iles" im "Dinarobin Hotel Golf & Spa" www.beachcomber-hotels.com

Zuckermuseum Aventure du sucre www.aventuredusucre.com

Valaytans Bar im "One & Only Le Saint Gerán" lesaintgeran.oneandonlyresorts.com

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