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Kreuzfahrtschiff "Costa Smeralda" verzögert sich weiter

Mit LNG-Antrieb  

Neues Kreuzfahrtschiff verzögert sich weiter

29.10.2019, 11:42 Uhr | dpa

Kreuzfahrtschiff "Costa Smeralda" verzögert sich weiter. Die neue "Costa Smeralda": Das Schiff soll nach der neuen Reedereiplanung erstmals im Dezember mit Passagieren auf Tour gehen.  (Quelle: dpa/tmn/Meyer Werft Turku/Costa Kreuzfahrten)

Die neue "Costa Smeralda": Das Schiff soll nach der neuen Reedereiplanung erstmals im Dezember mit Passagieren auf Tour gehen. (Quelle: Meyer Werft Turku/Costa Kreuzfahrten/dpa/tmn)

Schlechte Nachrichten für Kunden der Kreuzfahrtreederei Costa: Ein neues Schiff mit LNG-Antrieb wird sich weiter verzögern. Nicht zum ersten Mal, denn ursprünglich sollte das Schiff bereits Mitte Oktober starten.

Das neue Kreuzfahrtschiff "Costa Smeralda" wird später fertig als zuletzt geplant. Die Auslieferung verzögert sich um ein weiteres Mal, wie Costa Kreuzfahrten mitteilt.

Die erste Seereise soll nun kurz vor Weihnachten am 21. Dezember in Savona in Italien beginnen. Der Reederei zufolge ist es zu Verzögerungen beim Bau in der Meyer Werft in Turku in Finnland gekommen.

Nach letztem Planungsstand sollte das Schiff mit Flüssiggasantrieb (LNG) Ende November in See stechen. Ursprünglich war einmal Mitte Oktober geplant gewesen. Alle betroffene Gäste würden kontaktiert und über mögliche Umbuchungen informiert, so Costa.

Reedereien setzen auf LNG-Antrieb

Die "Costa Smeralda" ist das erste Costa-Schiff mit LNG-Antrieb. Ein Schwesterschiff, die "Costa Toscana", soll 2021 fertig werden. Der Treibstoff LNG ist ein Schritt weg vom umweltschädlichen Schweröl. Der Ausstoß von Feinstaub und Schwefeloxiden wird nahezu vollständig vermieden, die Stickoxidemissionen sind geringer. Auch der Ausstoß des Klimagases CO2 wird reduziert.
 

 

Im Dezember 2018 ist mit der "Aida Nova" das weltweit erste Kreuzfahrtschiff mit LNG-Antrieb in Dienst gestellt worden, zwei weitere Schwesterschiffe folgen 2021 und 2023. Aida Cruises und Costa gehören zum US-amerikanischen Kreuzfahrtkonzern Carnival Corporation.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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