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Das sind die zehn häufigsten Tricks, um Urlauber abzuzocken


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Die zehn häufigsten Tricks, mit denen Urlauber abgezockt werden

srt, Susanne Freitag

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Taxameter: Ist das Gerät versteckt, kann das ein Hinweis darauf sein, dass der Fahrer Sie abzocken möchte.
Taxameter: Ist das Gerät versteckt, kann das ein Hinweis darauf sein, dass der Fahrer Sie abzocken möchte. (Quelle: Jürgen Ritter/imago-images-bilder)
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Wo viele Menschen sind und ihre Ferien genießen, haben Diebe und Betrüger es leicht. Häufig sind sie jedoch nur schwer zu erkennen, denn sie tarnen sich und benutzen zahlreiche Tricks, um an ihr Ziel zu gelangen.

Das Wichtigste im Überblick


  • 1. Datenklau am Bankomaten
  • 2. Abgelaufene Eintrittskarten
  • 3. Fingierte Geschwindigkeitskontrolle
  • 4. Kaputtes Taxameter
  • 5. Hohe Zusatzgebühren und doppelte Kartenabrechnung
  • 6. Schlechter Wechselkurs
  • 7. Fake-Beschädigungen
  • 8. Anrufe im Hotelzimmer
  • 9. Hilfesuchende Landsleute
  • 10. Gefälschte Benzinpreise

Urlauber wollen vor allem eines: sich erholen. Doch in den Ferien können böse Überraschungen drohen – Betrüger haben es auf sorglose Touristen abgesehen. Diese häufig genutzten Tricks sollten Sie deswegen kennen:

1. Datenklau am Bankomaten

Kriminelle platzieren kleine Kartenleser so geschickt, dass sie die Informationen von der Debit- auf eine Blankokarte umleiten können. Die Miniaturkamera, die die PIN ausspäht, verbirgt sich oft in einem Rauchmelder oder in einer Wanduhr. Denselben Trick wenden Betrüger übrigens auch gern bei Fahrscheinautomaten an.

2. Abgelaufene Eintrittskarten

Tickets für Ausflüge oder Karten für Veranstaltungen sollte man immer im Hotel oder bei offiziellen Verkaufsstellen erwerben. Fliegende Händler bieten diese zwar viel günstiger an – meistens sind sie aber nicht mehr gültig.

Warteschlange: Auch wenn die Schlange lang ist, sollte man Tickets nur an offiziellen Stellen kaufen.
Warteschlange: Auch wenn die Schlange lang ist, sollte man Tickets nur an offiziellen Stellen kaufen. (Quelle: TommL/getty-images-bilder)

3. Fingierte Geschwindigkeitskontrolle

Der ADAC warnt davor, Geldstrafen wegen Verkehrsverstößen in vielen Ländern direkt an die Kontrolleure zu zahlen, sondern höchstens auf der nächsten Polizeistation. Manchmal sind Kontrolleure verkleidete Betrüger. Urlauber sollten sich daher die Kennnummer des Polizisten an seiner Uniform und dessen Namen notieren.

4. Kaputtes Taxameter

Kaputte, ausgeschaltete oder nicht sichtbare Taxameter sind oft ein Zeichen dafür, dass der Fahrgast mehr als üblich bezahlen muss.

5. Hohe Zusatzgebühren und doppelte Kartenabrechnung

Viele Geschäfte berechnen eine erhebliche Kreditkartengebühr. Behauptet der Verkäufer beim Bezahlen mit der Kreditkarte, das Terminal sei kaputt oder es könne die Karte nicht lesen, ist Vorsicht geboten. Manchmal wird der fällige Betrag zweimal abgebucht. Besser ist es, mit Bargeld zu bezahlen. Auf jeden Fall sollte man aber die Kartenbelege aufheben.

Zahlen mit Kreditkarte: Vorsicht in Geschäften und Restaurants – hier kann es ungewollt teuer werden.
Zahlen mit Kreditkarte: Vorsicht in Geschäften und Restaurants – hier kann es ungewollt teuer werden. (Quelle: praetorianphoto/getty-images-bilder)

6. Schlechter Wechselkurs

Bei der Kartenzahlung können Reisende oft zwischen der lokalen Währung und derjenigen ihres Heimatlandes wählen. Erstere ist immer sinnvoller, um hohe Wechselkurse zu vermeiden.

7. Fake-Beschädigungen

Manche Autovermieter und Hotels beschuldigen ihre Gäste der Beschädigung. Mit Fotos und Videos des Leihwagens oder Hotelzimmers können sich diese vor falschen Anschuldigungen schützen. Auch auf Parkplätzen ist Misstrauen angesagt, wenn man auf einen Fahrzeugschaden aufmerksam gemacht wird. Während der vermeintliche Schaden begutachtet wird, greifen Diebe blitzschnell die Wertsachen aus dem Auto.

8. Anrufe im Hotelzimmer

Angebliche Mitarbeiter der Rezeption behaupten, es gäbe Probleme mit der Kreditkarte des Gastes und fragen detaillierte Informationen dazu ab.

9. Hilfesuchende Landsleute

Tragische Geschichten entsprechen nicht immer der Wahrheit: Manchmal stellen sich Gauner als Landsleute vor und geben an, dass ihnen Geld und Ausweispapiere gestohlen wurden. Sie bitten um etwas Bargeld für die Rückreise und wollen es "selbstverständlich" zurückzahlen. Für solche Notfälle sind im Zweifel Botschaften und Konsulate zuständig.

10. Gefälschte Benzinpreise

Beim Bezahlen an der Tankstelle ist schnell ein Geldschein unter der Theke verschwunden und dem Kunden wird weisgemacht, er hätte zu wenig bezahlt. Auch ein Blick auf das Kleingedruckte an der Zapfsäule lohnt sich: Dort steht der tatsächliche Literpreis für das Benzin.

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Verwendete Quellen
  • Reiseredaktion SRT
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