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Bettwanzen: Den Koffer besser in der Wanne auspacken

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Nach dem Urlaub  

Warum Sie Ihren Koffer in der Wanne auspacken sollten

09.05.2018, 15:10 Uhr | dpa-tmn

Bettwanzen: Den Koffer besser in der Wanne auspacken. Frau packt Koffer aus (Quelle: imago/Westend61)

Koffer auspacken: Nach dem Urlaub stellen viele ihren Koffer aufs Bett und packen von dort aus die Klamotten aus – oft keine gute Idee. (Quelle: Westend61/imago)

Ohne es zu bemerken, bringen manche von einer Auslandsreise ungebetene Gäste mit: Bettwanzen. Allein der Gedanken an diese Insekten verursacht einen kalten Schauer. Die Wanzen finden sich inzwischen in vielen Hotels – und damit unweigerlich auch nach dem Urlaub zu Hause. Man kann sich kaum davor schützen.

Bettwanzen sind in vielen Hotels ein Problem – und sie werden im Gepäck mit nach Hause gebracht. Daher rät das Umweltbundesamt, bei Verdacht auf einen Befall Koffer und Taschen nach der Reise in der Badewanne auszupacken. Die Tiere lassen sich darin besser erkennen.

Wer schon sicher weiß, dass er Bettwanzen in seiner Unterkunft hatte und sie daher mit nach Hause bringt, kann das Gepäck auch vor dem Auspacken noch von einem Schädlingsbekämpfer begasen lassen.

Geniale Methode, um platzsparend zu packen. (Screenshot: Bit Projects)
Geniale Methode um platzsparend zu packen

Für die nächste Reise, kann es ruhig der kleine Koffer sein. Toby Lerone zeigt auf seinem Youtube Kanal, wie man platzsparend ein ganzes Outfit in einem Paar Socken verpackt. Auf einem ebenen Untergrund wird zunächst das Oberteil ausgebreitet. Die in der Mitte gefaltete Hose legt man mittig auf das Shirt. So, dass beide oben bündig abschließen. Mit der Boxershorts macht man das Gleiche. Allerdings wird die weiter unten auf der Hose platziert. Anschließend schlägt man das Shirt links und rechts ein. Nun kommen die Socken zum Einsatz. Diese werden so auf die Kleidungsstücke gelegt, dass sich die geschlossenen Sockenenden in der Mitte berühren. Vorsichtig rollt man alles von oben nach unten auf. Dabei gut darauf achten, dass nichts verrutscht. Und zum Schluss stülpt man die Socken über den entstandenen Zylinder. Fertig!

Geniale Methode um platzsparend zu packen


In Deutschland sind die Tiere wieder auf dem Vormarsch

In Deutschland sind Bettwanzen eigentlich nahezu ausgerottet, allerdings breiten sie sich wieder verstärkt aus, berichtet das Umweltbundesamt. Es rät zur Bekämpfung durch Fachleute, wofür man durchaus mehrere Wochen einkalkulieren muss.

Schützen vor einem Befall kann man sich nicht, erläutert der Deutsche Schädlingsbekämpferverband (DSV). Man könne aber das Hotel oder Apartment zu Urlaubsbeginn gut absuchen und notfalls auf eine andere Unterkunft bestehen. Allerdings: In großen Wohnanlagen können sich Bettwanzen leicht verbreiten.

Bettwanze auf der Haut (Quelle: imago/blickwinkel)Bettwanze auf der Haut: Diese Hauswanze ist ein Blutsauger, sein Hauptwirt ist der Mensch. (Quelle: blickwinkel/imago)

Bettwanzen erkennt man an ihrem Kot

Bettwanzen hausen laut Umweltbundesamt zum Beispiel im Bett und in oder hinter anderen Möbeln sowie Bilderrahmen, Lichtschaltern, Tapeten und Fußleisten. Sie verstecken sich gerne dort und hinterlassen schwarze Punkte – ihren Kot.

Hinweise auf Bettwanzen findet man auch an sich selbst: Es bilden sich stark juckende Pusteln, Blasen oder Quaddeln durch die Stiche der Tiere. Aber: Nicht jeder reagiert so, bei manchen Menschen entwickeln sich gar keine Anzeichen.

Hartnäckig, aber nicht gefährlich

Die Bettwanze ist ein Blutsauger, sein Hauptwirt ist der Mensch. Das Insekt ist sehr widerstandsfähig und hat eine Lebenserwartung von sechs Monaten. Es ist aber nicht gefährlich: Das Risiko, dass die Insekten Krankheitserreger übertragen, ist äußerst gering. Der Befall hat auch nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, wie das Umweltbundesamt betont.

Die Tiere sind laut DSV vier bis sechs Millimeter lang und rostrot bis dunkelbraun, wobei die Beine und Antennen eher gelblich aussehen. Die Wanzen sind flach, daher nennt man sie auch Tapetenflunder. Sie können nicht fliegen. Mehr über Bettwanzen, wie Sie sie erkennen und bekämpfen erfahren Sie hier.

Verwendete Quellen:
  • dpa/tmn

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