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Verpackungsmüll im Supermarkt: Die größten deutschen Verpackungssünden


Die größten Verpackungssünden im Supermarkt

  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen

Aktualisiert am 18.11.2019Lesedauer: 3 Min.
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Gemüse in Einwegverpackungen: Deutschland produziert so viel Verpackungsmüll wie noch nie zuvor.
Gemüse in Einwegverpackungen: Deutschland produziert so viel Verpackungsmüll wie noch nie zuvor. (Quelle: Jochen Tack/imago-images-bilder)
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Einzeln abgepackte Strohhalme, Bonbons in mehreren kleinen Tütchen, eingeschweißtes Obst: Wir produzieren täglich Unmengen an überflüssigem Verpackungsmüll. Das sind die zehn größten Sünden.

Das Umweltbundesamt zeigt in seinem Bericht "Aufkommen und Verwertung von Verpackungen in Deutschland", dass immer mehr Müll produziert wird. Als Gründe nennt das Amt die steigende Bequemlichkeit der Verbraucher. Aber auch Trends zum Online-Versand, kleine Portionen sowie Essen und Trinken zum Mitnehmen zählen zu den Gründen. So sind einige Verpackungssünden entstanden:


Die größten Verpackungssünden

Danone Actimel: Mehrere kleine Fläschchen werden in einer großen Verpackung zusammen eingepackt. Weniger praktisch, aber auch weniger müllreich wäre es, die gleiche Menge Milchprodukt in eine große Flasche abzufüllen.
Ananas in Plastik: Immer mehr Obst- und Gemüsesorten werden klein geschnitten in Plastikverpackungen angeboten. Einfach, weil es so praktischer ist – dabei könnte Müll bei einer Ananas vollständig vermieden werden.
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Lebensmittel in Tagesrationen

Weil die Menschen immer bequemer werden, scheint beispielsweise das tägliche Zubereiten eines Müslis zu einer zu großen Aufgabe geworden zu sein. Stattdessen werden kleine Portionen – in großen Verpackungen – immer beliebter. Müsli in einer Dose, zu der nur noch Milch hinzugefügt werden muss, Salat in einer Plastikbox mit Soße und Löffel – beides noch einmal extra verpackt, oder fertig geschnippeltes Obst oder Gemüse in Plastikboxen.

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Verpackungswahnsinn im Weihnachtsgeschäft

Im Weihnachtsgeschäft zählt hingegen nicht mehr nur die Bequemlichtkeit, sondern vor allem die Optik: Immer mehr Hersteller verpacken ihre Produkte in besonders weihnachtliche oder winterliche Verpackungen. So sollen sie als perfektes Geschenk dienen.

Das bedeutet aber auch, dass deutlich weniger Produkte in deutlich mehr Verpackung sind. Beispielsweise können Sie dieses Jahr drei Mon Cheri oder drei Raffaello in einer Verpackung kaufen, in die sonst sicher mindestens acht bis zehn der Pralinen gepasst hätten.

Mehrfach verpackte Schwimmbrillen

Nicht nur Lebensmittel, auch Spielzeug oder Sportutensilien wie Schwimmbrillen werden immer mehr verpackt – und damit auch immer unnötiger.

Wo eigentlich eine Tüte oder eine Plastikhülle reichen würde, werden häufig Hülle, Tüte und Box kombiniert. Ein Grund dafür ist die Sicherheit für das Produkt.

Befremdliche Produkte in Plastik

Wer schon einmal Pfannkuchenteig hergestellt hat oder Eier gekocht und geschält oder auch Kartoffeln geschnitten hat, der weiß, dass all diese kleinen Handgriffe in der Küche keinen großen Aufwand bedeuten.

Weil aber vom Verbraucher immer mehr "fertiges Essen" gefordert wird, gibt es mittlerweile einzeln verpackte gekochte und geschälte Eier, vorgefertigte Kartoffeln für Bratkartoffeln oder Wedges und Pfannkuchenteig aus der Flasche.

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Einzeln verpackt und noch einmal verpackt

Von Bonbons kennen wir es seit Jahren: Sie sind einzeln verpackt und dann noch einmal in einer Tüte gesammelt. Das macht zumindest bei manchen Sorten, die sonst vielleicht verkleben würden noch Sinn. Mittlerweile werden aber immer mehr Produkte mehrfach verpackt. Angefangen hat es bei Käse wie Baby Bel – jetzt gibt es aber auch einzeln verpackte Brotscheiben, Muffins oder Kekse.

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Besonders absurd ist es natürlich, kleine Dinge in kleine Plastikverpackungen zu sortieren, um sie dann noch einmal in etwas größere Plastikverpackungen zu füllen.


Der "Tic Tac"-Hersteller befand diese Idee allerdings offenbar für optimal, um "Reisegrößen" der ohnehin sehr kleinen Dragees zu verkaufen.

Naturprodukte in Plastik gehüllt

Eigentlich hat die Natur für viele Produkte eine stabile schützende Schale vorgesehen. Damit es der Verbraucher möglichst einfach und hat, kommt es aber immer häufiger vor, dass das Naturprodukt geschält in eine Plastikfolie oder Plastikverpackung eingepackt wird. Besonders absurd wird es natürlich, wenn es eingeschweißt wird, obwohl es selbst eine robuste Schale hat.

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Viele der Produkte, die vor allem als Dekomaterial im Herbst und Winter verkauft werden wie Kastanien, Tannenzapfen oder Nüsse, können eigentlich auch ganz einfach im Wald oder Garten gesammelt werden.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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