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Coca-Cola testet in Europa Flaschen aus Papier

  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff

Aktualisiert am 17.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Flaschen von Coca-Cola: Der Getränkekonzern will künftig weniger Plastikmüll produzieren.
Flaschen von Coca-Cola: Der Getränkekonzern will künftig weniger Plastikmüll produzieren. (Quelle: Waldmüller/imago-images-bilder)
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Der Streit darüber, ob Limonade aus der Glasflasche besser schmeckt als aus Plastik, könnte bald der Vergangenheit angehören: Coca-Cola setzt jetzt auf Papier – wenn der Test gut läuft.

Während in den USA Cola-Flaschen aus recyceltem Plastik in die Läden kommen, feilt der Brausekonzern bereits an der nächsten Innovation. Ab Sommer will Coca-Cola in Europa Flaschen aus Papier testen.

Ziel soll sein, der eigenen Vision einer "Welt ohne Müll" näher zu kommen, heißt es in einer Pressemitteilung. Bis 2030 will Coca-Cola sicherstellen, dass alle Verpackungen gesammelt, recycelt oder wiederbefüllt werden können.

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Der Papierflaschen-Prototyp soll zunächst in Ungarn in einer limitierten Auflage von 2.000 Stück auf den Markt kommen. Das Getränk, das darin abgefüllt wird, ist Coca-Colas pflanzenbasierter Drink "AdeZ", eine Mischung aus Samen, Nüssen und je nach Sorte Fruchtsaft.

Cola-Flasche aus Papier dank dänischem Start-up

Die Papierflasche sei aus der Partnerschaft zwischen dem dänischen Start-up The Paper Bottle Company (Paboco) und Wissenschaftlern des Coca-Cola Forschungs- und Entwicklungslabors in Brüssel entstanden.

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Bei der von Paboco entwickelten Technologie werden die Flaschen aus nachhaltig gewonnenem Holz hergestellt und mit "biobasiertem Material" beschichtet. Das soll sicherstellen, dass die Verpackung für kohlensäurehaltige wie stille Getränke, aber auch Kosmetika tauge.

Cola-Flasche soll wie Papier recycelt werden können

Der Prototyp besteht aktuell noch aus einer Papierhülle mit recycelbarer Kunststoffauskleidung und Kunststoffkappe. Ziel sei es, eine Flasche zu entwickeln, die wie Papier recycelt werden könne.

Der Markttest in Ungarn sei ein wichtiger Schritt, um herauszufinden, wie sich die Papierflasche bewährt und wie die Verbraucher darauf reagieren, sagt Stijn Franssen, der die Forschung und Entwicklung für Verpackungen von Coca‑Cola in Europa verantwortet.

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"Für uns ist das ein aufregender Schritt nach vorn, wenn wir mit der Flasche Laborbedingungen verlassen und sie im realen Marktumfeld erleben", so Franssen weiter. "Zum ersten Mal werden die Konsumenten eines unserer Produkte tatsächlich aus einer potenziell neuen Art von Papierverpackung trinken."

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