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Die Dienstwagen der Bundesregierung: Von Dreckschleuder bis zu Elektroauto


Dienstwagen der Minister  

Von Dreckschleuder bis Elektroauto

15.06.2021, 07:32 Uhr | t-online, wan

Die Dienstwagen der Bundesregierung: Von Dreckschleuder bis zu Elektroauto. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, CDU, steigt in seinen Dienstwagen, ein Audi V8 (Archivbild). Das Fahrzeug liegt beim CO2-Ausstoß unter der EU-Grenze. (Quelle: imago images/Florian Gaertner)

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, CDU, steigt in seinen Dienstwagen, ein Audi V8 (Archivbild). Das Fahrzeug liegt beim CO2-Ausstoß unter der EU-Grenze. (Quelle: Florian Gaertner/imago images)

Minister sollten mit gutem Beispiel vorangehen, erwarten viele Bürger. Beim CO2-Ausstoß sind aber längst nicht alle Dienstwagen der Politiker auf dem neusten Stand der Umwelttechnik. Das zeigt ein Vergleich der Karossen.

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner ist, wenn es um umweltfreundliche Dienstwagen geht, ganz hinten. Nach einem Bericht des "Tagesspiegels" ist ihr verlängerter Audi A8 L 50 TDI Quattro mit Dieselantrieb eine wahre Dreckschleuder: Er stößt 191 Gramm CO2 pro Kilometer aus.

Hintergrund der Berichterstattung ist eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung. In der Antwort werden die Dienstwagen der Ressortchefs aufgezählt. Auf Platz zwei der folgt Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU), der mit seinem BMW 730Ld 150 Gramm ausstößt. Der Audi V8 von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bläst 66 Gramm in die Luft.

Schulze hat reines Elektroauto

Besser aufgestellt sind Verkehrsminister Andreas Scheuer mit einem BMW 745 und 60 Gramm Ausstoß sowie Umweltministerin Svenja Schulze (SPD), die im gleichen Modell sitzt, aber wegen eines anderen Motors nur 52 Gramm ausstößt. Zusätzlich hat sie noch ein reines Elektroauto, einen Mercedes EQC 400, im Fuhrpark.

Einige Minister und die Bundeskanzlerin greifen auf die gepanzerten Limousinen zu, die wegen ihres Gewichts einen höheren Ausstoß haben –zwischen 260 und 421 Gramm CO2 pro Kilometer. 

Eigentlich gilt in der EU seit 2020 für Hersteller ein CO2-Flottengrenzwert von 95 Gramm. Der Flottengrenzwert bedeutet aber, der Durchschnitt aller in der EU in einem Jahr zugelassenen Fahrzeuge soll diesen Wert nicht überschreiten. Nicht jedes einzelne neue Auto muss also diesen Flottengrenzwert einhalten.

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